Der kommende A20-Pro-Chip für iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max soll einem Bericht zufolge erstmals seit rund 13 Jahren von Apples bisheriger 64-Bit-Speicheranbindung abweichen und auf ein 96-Bit-Interface setzen. Parallel dazu soll Apple beim internen Flash-Speicher Kosten drücken.
Von 64 Bit auf 96 Bit: Hinweise auf LPDDR6 statt LPDDR5X
Ausgangspunkt der aktuellen Diskussion ist ein Leak, den die Quelle Reptalica veröffentlicht haben soll. Darauf aufbauend berichtet die Tippgeber:in INIYSA, dass der A20 Pro den von Apple seit etwa 13 Jahren genutzten 64-Bit-Speicherbus aufgibt und stattdessen eine 96-Bit-Speicheranbindung einsetzt. Diese Änderung soll vor allem die Leistung speichergebundener Aufgaben verbessern, etwa bei lokalen Large Language Models und damit bei der On-Device-Nutzung von Siri.
Reptalica präzisierte laut Bericht anschließend, der A20 Pro setze auf ein 96-Bit-Interface mit 8533 LPDDR5X und komme damit auf eine Speicherbandbreite von 102 GB/s. An dieser Stelle hakt eine weitere Quelle ein: Tippgeber:in @SPYGO19726 weist darauf hin, dass ein 96-Bit-LPDDR5X-Modul um 15 bis 20 Prozent größer ausfallen würde als eine 64-Bit-Variante.
Gleichzeitig biete LPDDR6 die Möglichkeit, eine 96-Bit-Schnittstelle in denselben Abmessungen wie ein 64-Bit-LPDDR5X-Modul zu realisieren. Da die angeblich geleakten A20-Pro-Schemata keine deutlich vergrößerten DRAM-Bausteine zeigen sollen, halten die Tippgeber:innen es für sehr wahrscheinlich, dass Apple beim A20 Pro tatsächlich auf LPDDR6 statt auf LPDDR5X setzt. Bestätigt ist dies bislang nicht.
Einordnung: Apple Intelligence, Siri und Speicherbedarf
Die gemunkelte Umstellung auf ein 96-Bit-Speicherinterface wird im Bericht in den Kontext von Apples aktueller KI-Strategie gestellt. Apple setzt bei der überarbeiteten Siri und dem Rahmenwerk Apple Intelligence auf eine Kombination aus On-Device- und Cloud-Modellen. Wccftech verweist in diesem Zusammenhang auf frühere Berichte, wonach Apple Siri mit aus Googles Gemini destillierten Modellen neu aufbaut und zugleich Nutzungsgrenzen für die täglichen Anfragen plant.
Vor diesem Hintergrund erscheine eine breitere Speicheranbindung als sinnvoll, um lokal laufende KI-Modelle besser zu bedienen. Konkrete technische Daten zu den geplanten Apple-SoCs oder eine offizielle Bestätigung der Nutzung von LPDDR6 liegen allerdings nicht vor; die Angaben beruhen auf inoffiziellen Leaks und Einschätzungen der Tippgeber:innen.
Steigende DRAM-Kosten und Sparmaßnahmen beim NAND
Parallel zur möglichen Aufrüstung beim Arbeitsspeicher geht der Bericht auf Apples Speicherstrategie beim Flash-Speicher ein. Demnach sollen beim iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max die Varianten mit 256 GB und 512 GB Kapazität weiterhin auf TLC NAND setzen. Für die Modelle mit 1 TB und 2 TB Speicher sei hingegen ein Wechsel auf langsameren QLC NAND geplant, offenbar um Kosten zu senken – trotz hoher Verkaufspreise der Top-Modelle.
Ein weiterer Wccftech-Bericht wird zitiert, wonach Apples DRAM-Kosten pro iPhone 18 Pro und Pro Max auf 145 US-Dollar steigen könnten, ausgehend von 39 US-Dollar beim iPhone 17 Pro Duo. Diese Schätzung basiere allerdings auf einem 12-GB-LPDDR5X-Ausbau. Sollte Apple stattdessen tatsächlich auf das teurere LPDDR6 setzen, würden die Speicher-Ausgaben weiter steigen. Vor diesem Hintergrund sehen die Autor:innen die angeblichen Einsparungen beim NAND-Speicher als Reaktion auf die höheren DRAM-Kosten.
Zudem verweist Wccftech darauf, dass Apple sich laut einem weiteren Bericht an die US-Regierung gewandt haben soll, um Zugang zu derzeit sanktioniertem DRAM des Herstellers CXMT zu erhalten, da die Speicherkosten der iPhone-18-Pro-Modelle zu explodieren drohen. Auch diese Informationen sind bislang nicht offiziell bestätigt und stammen aus den genannten Quellen.
Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.
Via: wccftech.com
