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BASF-Tochter trinamiX verklagt Apple wegen angeblicher Face-ID-Patentverletzung

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Die BASF-Tochter trinamiX wirft Apple vor, mit aktuellen Versionen von Face ID mehrere ihrer Patente zu verletzen. Das Unternehmen hat in den USA Klage eingereicht.

Vorwürfe zu Face ID und Skin-Detection-Technik

Wie zuerst von Reuters berichtet, behauptet trinamiX, dass neuere Versionen von Face ID in iPhones und iPad-Pro-Modellen sieben Patente des Unternehmens verletzen.

In der Klage beschreibt sich trinamiX als Spin-off von BASF, das „von einem Startup zu einem operativen Unternehmen gewachsen“ sei. Das Unternehmen entwickelt und vermarktet demnach fortschrittliche Sensortechnologien, darunter biometrische Bildgebung, 3D-Sichtsysteme und Lösungen auf Basis von Nahinfrarot-Spektroskopie für Verbraucher- und Industrieanwendungen.

Die betroffenen Patente betreffen laut Klageschrift Technologien zur Erkennung menschlicher Haut bei der Gesichtsauthentifizierung. Diese sollen ein Problem adressieren, das nach Darstellung der Klage Forschenden ermöglicht hatte, die ursprüngliche Version von Face ID mithilfe speziell konstruierter 3D-Masken zu umgehen.

Technischer Ansatz und betroffene Patente

trinamiX beschreibt seine Technik so, dass ein Lichtmuster auf ein Gesicht projiziert wird. Anhand der Reflexion dieses Lichts sollen Eigenschaften der Oberfläche analysiert werden können. In Kombination mit 3D-Tiefeninformationen könne die Technologie demnach menschliche Haut von Materialien unterscheiden, die bei Fotos, Masken oder anderen Versuchen zum Aushebeln von Gesichtserkennungssystemen zum Einsatz kommen.

Die sieben in der Klage genannten US-Patente gehören zwei Patentfamilien an:

  • „Optical skin detection for face unlock“ (US-Patente Nr. 12,530,925; 12,288,421; 12,456,334; 12,361,760)
  • „Detector for identifying at least one material property“ (US-Patente Nr. 12,298,394; 12,332,352; 12,461,238)

Aufgelistete Apple-Geräte und Forderungen der Klage

In der Klage nennt trinamiX eine Reihe von Apple-Produkten als „Accused Products“, also angeblich verletzende Geräte. Dazu zählen:

  • iPhone 15, iPhone 15 Plus, iPhone 15 Pro, iPhone 15 Pro Max
  • iPhone 16, iPhone 16e, iPhone 16 Plus, iPhone 16 Pro, iPhone 16 Pro Max
  • iPhone 17, iPhone 17e, iPhone 17 Pro, iPhone 17 Pro Max
  • iPhone Air
  • 11" iPad Pro (4. Generation)
  • 12,9" iPad Pro (6. Generation)
  • 11" iPad Pro M4 und M5
  • 13" iPad Pro M4 und M5

Darüber hinaus verweist trinamiX auf nicht näher spezifizierte „weitere verletzende iPhone- und iPad-Modelle“. Aus der Klageschrift geht jedoch nicht eindeutig hervor, welche Produkte damit konkret gemeint sind.

trinamiX fordert das Gericht auf festzustellen, dass Apple die genannten Patente verletzt. Außerdem soll Apple daran gehindert werden, die betroffenen Produkte herzustellen, zu nutzen, zu verkaufen, zum Verkauf anzubieten oder zu importieren. Zudem verlangt das Unternehmen Schadensersatz sowie die Erstattung von Anwaltskosten.

trinamiX beantragt ein Geschworenenverfahren vor dem U.S. District Court für den Western District of Texas. Die vollständige Klageschrift ist über IP Fray und als PDF bei 9to5Mac einsehbar.

Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.

Via: 9to5mac.com

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