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AWS-Ausfall: Viele Dienste wie Zoom, Slack und Signal betroffen

Ein großflächiger Ausfall bei Amazon Web Services (AWS) sorgt derzeit für Zugangsprobleme bei zahlreichen bekannten Online-Diensten. Wichtige Apps und Plattformen stehen seit heute Morgen nicht wie gewohnt zur Verfügung.

Störungen bei Arbeits-Apps und Messenger-Diensten

Heute Morgen berichten zahlreiche Nutzer:innen in Europa von großen Schwierigkeiten beim Zugriff auf beliebte Arbeitsanwendungen und Kommunikationsdienste. Grund dafür ist ein signifikanter Ausfall bei Amazon Web Services (AWS), einem der wichtigsten Cloud-Anbieter weltweit. Bereits in der Nacht kam es in einer der US-Regionen von AWS zu Problemen, die sich mittlerweile auch auf Europa auswirken.

Zu den betroffenen Diensten zählen unter anderem bekannte Anwendungen wie Zoom, Slack und Signal. Diese basieren für den Großteil ihrer Dienstleistungen auf den Serverstrukturen von AWS. Wer heute versucht, Meetings über Zoom zu starten, mit Teammitgliedern in Slack zu kommunizieren oder Nachrichten über Signal zu senden, wird aktuell mit Verbindungsproblemen konfrontiert. Auch andere Online-Angebote, die auf AWS setzen, sind möglicherweise beeinträchtigt.

Gründe für den AWS-Ausfall und Auswirkungen

Amazon Web Services hat sich bis jetzt nicht konkret zu den Ursachen des Ausfalls geäußert. Nach dem Zwischenfall in einer US-Region konnten Nutzer:innen in Europa ihre digitalen Arbeitsmittel nicht wie gewohnt verwenden. Da viele Unternehmen bei der Bereitstellung und Verwaltung von digitalen Arbeitsplätzen auf AWS angewiesen sind, betrifft dieser Ausfall zahlreiche Arbeitsabläufe und Kommunikationswege. Betroffen sind sowohl einzelne Privatpersonen als auch Teams in Unternehmen, die ihren Arbeitstag maßgeblich mit den genannten Plattformen organisieren. Der aktuelle Status lässt auf größere Probleme im AWS-Netzwerk schließen, deren Behebung noch andauern kann.

Wie ihr euch verhalten könnt

Wer auf die betroffenen Dienste angewiesen ist, sollte nach alternativen Wegen für die Kommunikation und Zusammenarbeit suchen, solange AWS an der Behebung arbeitet. Überprüft regelmäßig die Statusseiten der Dienste, um Updates und Prognosen zur Wiederherstellung zu erhalten. Es lohnt sich, regelmäßig nachzusehen, ob und wann Zoom, Slack, Signal und andere betroffene Plattformen wieder normal funktionieren. AWS ist bekannt für eine schnelle Problembehebung, aber größere Ausfälle können auch längere Zeit in Anspruch nehmen.

Die Störung bei AWS erinnert daran, wie zentral Cloud-Dienste für moderne Arbeit und Kommunikation geworden sind. Außerhalb von Problemen auf Anbieter-Seite bleibt Nutzer:innen jedoch meist nichts anderes übrig, als die Wiederherstellungsarbeiten abzuwarten und gegebenenfalls auf lokale Lösungen auszuweichen.

Via: https://www.techradar.com

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Michael Reimann

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