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Apple TV schneller machen: Diese 12 Einstellungen lohnen sich sofort

Wenn euer Apple TV langsamer geworden ist oder das Streaming nicht optimal läuft, gibt es einfache Stellschrauben. Mit den folgenden 12 Einstellungen könnt ihr Leistung und Nutzererlebnis direkt verbessern.

Bildqualität und Performance gezielt anpassen

Das aktuelle Apple TV 4K (3. Generation) ist seit 2022 erhältlich. Mit der Zeit fühlt es sich vielleicht nicht mehr ganz so flott an. Anstatt gleich ein neues Gerät zu kaufen, lohnt sich ein Blick in die Einstellungen. So könnt ihr eine spürbare Verbesserung bei Bild, Ton und Geschwindigkeit erzielen. Erstellt zunächst ein 4K SDR-Profil, damit das Apple TV nicht ständig zwischen HDR und SDR umschaltet. Das sorgt für flüssigere Menüs und vermeidet schwarze Bildpausen. Die Funktion „Inhalte anpassen“ (Match Content) sollte zusätzlich aktiviert werden, damit das Apple TV immer die jeweils optimalen Bildwiederholraten und den richtigen Farbraum verwendet. Dadurch werden Film und Serie so abgespielt, wie sie gedacht sind, und Farben wirken weder ausgewaschen noch zu bunt.

Wer das Maximum aus seinem Fernseher holen möchte, sollte das Chroma-Subsampling auf 4:4:4 umstellen, sofern TV und HDMI-Kabel dies unterstützen. Das verbessert Textschärfe und sorgt für klarere Menüanzeigen. Sollte es dadurch zu Bildfehlern oder Flackern kommen, kann man wieder auf das Standardformat 4:2:0 zurückstellen. Achtet außerdem auf den richtigen HDMI-Farbmodus: YCbCr ist meist das beste Setting für natürliche Farben und tiefe Schwarztöne. Das lässt sich in den Einstellungen anpassen und verhindert Farbverfälschungen.

Ihr könnt zudem die Farbbalance per iPhone kalibrieren. Die in Apple TV integrierte Kalibrierung erstellt eine benutzerdefinierte Farbprofil, das natürliche Hauttöne und satte Farben ermöglicht. Führt diese Kalibrierung am besten ein- bis zweimal jährlich durch, besonders nach großen tvOS-Updates.

Ton, Bedienung und Datenschutz optimieren

Die Audioeinstellungen spielen für das Streaming-Erlebnis eine große Rolle. Wenn Dialoge zu leise und Effekte zu laut sind, könnt ihr „Dialog hervorheben“ aktivieren. Damit werden Sprachfrequenzen klarer wiedergegeben. „Lautstärke reduzieren“ hilft, Spitzen zu dämpfen – praktisch für nächtliches Fernsehen. Lasst Audio-Format und Modus am besten auf „Automatisch“, so wählt das System selbst Dolby Atmos oder die beste Option passend zu eurem Setup. Navigationsgeräusche könnt ihr auf Wunsch abschalten.

Beim Datenschutz empfiehlt es sich, die Analyse-Datenübermittlung an Apple zu deaktivieren. Auch Siri- und Standortdaten teilt ihr besser nicht standardmäßig. Gebt Drittanbieter-Apps außerdem keine Tracking-Freigabe, es sei denn, ihr wünscht es explizit. So bleibt eure Privatsphäre besser geschützt.

Bedienkomfort und Speicherverwaltung

Die Sichtbarkeit der gewählten App lässt sich mit dem High-Contrast Fokus-Stil deutlich erhöhen. Besonders auf einem vollen Homescreen behaltet ihr so schneller den Überblick. Ein weiterer Tipp ist der Wechsel in den Dark Mode, der grelle Menüs in dunkleren Räumen angenehmer macht. Ihr könnt diesen Modus auch automatisch zum Sonnenuntergang aktivieren lassen.

Wer häufiger mehrere Inhalte parallel sehen möchte, nutzt die Bild-in-Bild-Funktion. Damit lasst ihr etwa eine Übertragung in einer kleinen Ecke laufen, während ihr euch gleichzeitig durch Menüs bewegt oder andere Apps nutzt. Für bessere Übersicht sorgt ihr mit App-Ordnern. So gruppiert ihr Streamingdienste und findet gewünschte Inhalte schneller.

Auch die Tastatur lässt sich auf ein Matrix-Layout („Grid“) umstellen, wodurch Texteingaben deutlich schneller funktionieren. Das spart Zeit bei der Passwort- oder Suchbegriffeingabe.

Zuletzt solltet ihr regelmäßig prüfen, wie viel Speicherplatz Apps und Daten belegen. Nicht mehr genutzte Anwendungen könnt ihr löschen oder auslagern („Offload“). Die App-Daten bleiben erhalten und ihr könnt sie bei Bedarf wieder installieren. So bleibt das Apple TV dauerhaft flott.

Mit diesen einfachen Änderungen reagiert euer Apple TV spürbar besser und ihr holt mehr aus dem Gerät heraus.

Via: https://www.zdnet.com

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Michael Reimann

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