Werbung



NewsAusprobiert

Ausprobiert: Galaxy Z Flip 7 – Klapphandy im iPhone-Air-Format

faltbares Klapp-iPhone von Apple

Werbung



In einem anderen Beitrag habe ich ja schon über das Galaxy Z Fold 7 geschrieben. Nun möchte ich euch noch das Z Flip 7 vorstellen. Samsung hat seit Beginn der „Klapp-Smartphones“ immer zwei Modelle im Portfolio.

Das Flip richtet sich an eine andere Schicht von Käufer:innen. Hier legt Samsung den Fokus auf Spaß und „Flippigkeit“. Deswegen ja auch der Name. Dabei ist es auch ein vollständiges Smartphone. Gerade am Flip kann man erkennen, welche Entwicklung diese Geräteklasse hinter sich hat. Von der ersten Generation, die von der Seite noch ein bisschen aussah wie ein altes MacBook Air, weil es nur keilförmig zugeklappt werden konnte, bis zum heutigen Modell, dem an den Falz von Außen nicht mehr ansieht.

Auspacken

Im Karton ist nicht mehr viel zu finden. Auch Samsung verzichtet inzwischen auf Zubehör wie Kopfhörer und Ladegeräte. Es findet sich lediglich das Gerät, ein USB-C-Ladekabel und ein Sim-Schacht-Pin in dem flachen Karton.

In Betrieb nehmen

Wie beim Flo 7 auch, lassen sich die Daten und Einstellungen von anderen Samsung-Smartphones und in gewissen Rahmen auch von iPhones auf das Z Flip 7 übernehmen. Danach steht Android 16 mit Samsung One UI 8.0 zur Verfügung. In diesem Artikel geht es aber nicht um Android, sondern um das Gerät an sich. Nach der Daten- und App-Übernahme gab es noch ein Update und dann konnte die „Klapperei“ losgehen.

Ausklappen

Eigentlich, aber eben auch nur eigentlich, kann man das Z Flip 7 auch gut im Zugeklappten Modus nutzen. Der Ausßenbildschirm nimmt inzwischen die volle Fläche ein, wenn man von den beiden Kamera-Linsen und der Aussparung für den Blitz absieht. Aber das hat Samsung offenbar nicht so genau vorgesehen. Jedenfalls habe ich es nicht geschafft, mehr als das Kontrollzentrum, die Nachrichtentzentrale und ein paar Medien-Kontroll-Buttons nach Vorne zu „zaubern“. Mag sein, dass ich da was übersehen habe, dann ist es aber nicht sehr intuitiv. Nun gut, fürs Wetter und so reicht es ja. Einen Vorteil wollen wir aber nicht außer Acht lassen: Ist das Flip zusammengeklappt kann man mit den Hauptkameras und dank des großen Screens prima Selfies machen.

Der Spaß beginnt nach dem Aufklappen. Das Entsperren gelingt mit dem Fingerabdruck auf dem Ein-/Aus-Schalter. Der Sensor hat es nicht – wie beim Galaxy S25 Edge – unter den Bildschirm geschafft. Und das obwohl das Gerät im Aufgeklappten Zustand nicht viel dicker ist, als das Edge.

Wenn man es schneller und bequemer haben möchte, geht auch eine Gesichtserkennung zum Entsperren. Diese ist aber nicht mit Face ID im iPhone vergleichbar. Es wird die Kamera im Display genutzt. Auch wenn der Vorgang ein wenig an die Einrichtung von Face ID erinnert.

Das Display

Wie beim großen Bruder auch, klebt auf dem Display eine Schutzfolie, die zum Display gehört. Samsung warnt explizit davor, diese Folie zu entfernen, oder noch andere anzubringen. Die Folie ist allerdings einigermaßen empfindlich für spitze Gegenstände (dazu gehören auch Fingernägel). Diese hinterlassen dauerhafte Spuren in der Folie. Bei normaler Nutzung kommt das aber eigentlich nicht vor. Samsung bietet einen kostenlosen Folientausch innerhalb der Garantie und nimmt danach 20 Euro für jeden weiteren Wechsel.

Auch wenn das Handy geklappt wird. Das Display wird nicht gefaltet, wie man ein Blatt Papier falten würde. Es wird nur sehr stark in Tropfenform gebogen. Dieser Tropfen verschwindet im Gehäuse. Dabei hilft der neu entwickelte Scharnier, dass das Telefon komplett plan zusammengeklappt. Eine sichtbare Lücke wie noch beim ersten Modell gibt es nicht mehr.

Sichtbar ist aber im ausgeklappten Zustand – wie beim großen Bruder dem Z Fold 7 – eine Delle im Display. Diese ist über die Jahre deutlich unauffälliger geworden, aber sie ist noch gut zu erkennen. Im Alltag fällt das – zumindest mir – weniger auf, als gedacht. Daher ist das für mich eher ein Schönheitsmakel, als ein wirkliches technisches Problem. Angeblich soll Apple aber genau diese „Unschönheit“ in Zusammenarbeit mit Samsung in den Griff bekommen haben und ein mögliches „Falt-Device“ von Apple könnte ohne diese „Delle“ auskommen.

Die Kameras

Auch beim Flip spart Samsung nicht mit Kameras. Immerhin drei Optiken bekommt man. Zwei Hauptkameras auf der Rückseite (bzw. Vorne, wenn zugeklappt) und eine „Lochkamera“ oben in der Mitte auf dem Hauptdisplay. Für Alltags-Fotografie und Instagram-Posts und Storys reicht die Ausstattung vollkommen aus. Mehr dazu unten in den technischen Daten.

Das Bild im Artikel ist komprimiert. Hier ist das Original 20250811_170301.jpg

Hier das Original 20250809_105529.jpg

Die Kameras machen – rein subjektiv – gute und ausgewogene Bilder. Bei extremen Lichtverhältnissen muss man die Objektive vielleicht etwas abschatten, damit keine störenden Lichtreflexe einstreuen. Klappt man das Gerät nur halb zu, kann es auf der unteren Hälfte wie auf einem Stativ stehen. Der Bildschirm teilt sich dann. Oben sieht man die Foto-/Video-Vorschau und unten hat man die Bedienelemente.

Technische Daten

Abmessungen im zusammengeklappten Zustand (selbst gemessen):

  • Höhe x Breite x Dicke (ohne Kameras): 85 mm x 75 mm x 14 mm
  • Dicke mit Kamera: 16 mm

Abmessungen im aufgeklappten Zustand (selbst gemessen):

  • Höhe x Breite x Dicke (ohne Kameras): 167 mm x 75 mm 6,9 mm
  • Dicke mit Kamera: 9,1 mm
  • Gewicht: 191 Gramm

Kameras:

  • 50 Megapixel, F1,8
  • 12 Megapixel, F2,2
  • Frontkamera:12 MP, F2,2

Sonstiges:

  • 12 GB Ram
  • Akku 4300 mAh

Weitere technische Daten gibt es bei Samsung.

Fazit

Das Galaxy Z Flip 7 ist ein „erwachsenes“ Falt-Phone. Das Gerät ist robust und lässt sich schnell und einfach einrichten. Der Klappmechanismus ist in den Jahren ausgereift und macht im täglichen Gebrauch keine Schwierigkeiten. Auch der eigentlich sehr empfindliche innere Bildschirm zeigt nach mehreren Wochen keine sichtbaren Spuren der Nutzung. Es macht Spaß, dieses Gerät zu nutzen. Zwei Dinge stören allerdings den guten Gesamteindruck. Die auch beim Flip leicht sichtbare Beule in der Mitte des Screens. Auch wenn sie inzwischen nicht mehr so auffällig ist wie noch beim ersten Modell. Wenn Samsung noch ein bisschen mehr Möglichkeiten für den äußeren Screen bieten würde, wäre es perfekt. Dieser ist ja inzwischen so groß, dass seine Nutzung Spaß macht.

Derzeit gibt es das Galaxy Z Flip 7 für knapp 1.200 Euro mit 256 GB Speicher zum Beispiel bei Amazon. Wie immer bei diesen Geräten, kann es aber gut sein, dass die Preise in Zukunft deutlich fallen werden. Preise um 750-900 Euro sind durchaus realistisch.

Zur Transparenz sei gesagt, dass ich das Samsung Galaxy Z Flip 7 für diesen Artikel von Samsung zur Verfügung gestellt bekommen habe. Meine Meinung bleibt davon aber unberührt. Vielen Dank an Samsung für die Unterstützung.

Zu den Einkaufstipps:

Mit dem Kauf oder Download über Links in diesem Artikel unterstützt Du Apfeltalk mit einem kleinen Teil des unveränderten Kaufpreises. Um mehr über die Refinanzierung von Apfeltalk zu erfahren, klicke bitte hier.

Den Beitrag in unserem Forum kommentieren

Werbung



Tags: Samsung, Ausprobiert, Apple faltbares iPhone, Galaxy Z Flip 7

Ähnliche Artikel

Werbung



Einkaufstipps
Beliebte Artikel

Werbung