Alle Naselang kommt mal ein Produkt um die Ecke, bei dem sich doch noch eine Augenbraue hebt. Den gerade im Zubehör-Bereich hat man längst schon alles gesehen. Habe ich gedacht.
Da landete die Anker Nano Docking Station 13-in-1 mit entnehmbarem Hub auf meinem Schreibtisch. Offensichtlich ist dieses Gerät für Laptop-Nutzer:innen gedacht. Denn einmal angesteckt (per USB-C-Kabel) hat man auf einmal zahlreiche Ports wie USB-A, HDMI- und Display-Port-Anschlüsse und Ethernet.
Ausgepackt
Anker verpackt seine Produkte erfreulicherweise mit sehr wenig, bzw. gar keinem Plastik. So findet sich im Karton neben dem eigentlichen Hub auch noch das Ladegerät und ein USB-C-Kabel mit maximal 10GB/s Bandbreite. Das Ladegerät liefert 21 V bei maximal 6,67 A und 140 Watt. Das Ladekabel ist mit einem Rundstecker versehen. Im Gegensatz zu anderen Anker-Produkten ist das Gehäuse des Hubs nicht aus Aluminium, sondern aus Kunststoff. Es wirkt aber dennoch gut verarbeitet.
Angeschlossen
Das Gerät ist an sich selbsterklärend. Der beiliegende kleine Papierzettel beschreibt daher auch nur die allgemeinen Sicherheitsvorkehrungen im Umgang mit dem Gerät. Das Netzteil-Kabel ist mit ca. 1,5 m lang genug, um hinter dem Schreibtisch zu verschwinden. Der Hub wird über das USB-C-Kabel mit dem Mac (oder iPad) verbunden und nach Bestätigung in macOS können die Ports genutzt werden. Wichtig: Für die Verbindung zum Mac sollte der hintere, blau markierte, Port verwendet werden. Der vordere USB-C-Port steht dann für den Anschluss von externen SSDs etc. zur Verfügung. Einmal angeschlossen leuchtet auf der Vorderseite des Hubs ein ovaler Ring in blauer Farbe. Dieser Ring zeigt das eigentliche Feature des Hubs. Den Mini-Hub. Dazu gleich mehr.
An die beiden USB-A-Ports auf der Rückseite lassen sich Maus und Tastatur anschließen.
Maximal drei Monitore können, je nach Leistung des angeschlossenen Macs am Hub betrieben werden. Dabei hat der große Hub drei Ports. Zweimal HDMI-Out und einen Display-Port. Maximale Auflösung 4K mit 60Hz. Allerdings zeigen unter macOS die drei externen Monitore das gleiche Bild. Unter Windows lassen sie sich einzeln ansprechen.
Portabel
Der Clou: Durch eine Entriegelung auf der Oberseite kann man eine kleine Version des Hubs entnehmen. Dieser enthält die beiden SD-Slots, einen 5GB/s USB-A- und USB-C-Port und an der Seite einen PD-In-USB-C-Port sowie einen HDMI-Out. Angeschlossen wird er über einen festen USB-C-Stecker an der Seite. Damit hat man zum Beispiel am MacBook Air die wichtigsten Ports für unterwegs. Ethernet etc. fehlt im kleinen Hub allerdings.
Technische Daten (laut Hersteller)
- Maximale Ladung: 100 Watt im großen Hub, 85 Watt im kleinen Hub
- Transfer-Geschwindgikeit: 10 GB/s an USB-C und 5 GB/s an USB-A
- HDMI-/Display-Port-Out: Maximal 4K mit 60Hz
- Größe: Höhe: 14,3 cm, Breite (vorne): 4,5 cm, Tiefe: 9,5 cm.
Fazit
Im Grunde ist die Anker Nano Docking Station 13-in-1 ein Hub wie jeder andere. Sein Highlight ist halt der entnehmbare „Mini-Hub“ das macht das Gerät einigermaßen spannend. Gerade, wenn man mit dem MacBook Air unterwegs ist und vielleicht einen HDMI-Port oder mal einen eine USB-A-Schnittstelle benötigt, punktet das Gerät. Auch bei der Verarbeitung merkt man, dass Anker nicht irgendein Hersteller aus China ist. Das Gerät wirkt Robust und zuverlässig auch wenn es nicht aus Metall gefertigt ist.
Das Gerät gibt es immer mal wieder mit Rabatt bei Amazon zu kaufen. Zum Zeitpunkt dieses Artikels kostet es dort 118 Euro. (Affiliate-Link)
Zur Transparenz sei gesagt, dass wir das Gerät für diesen Test bei Amazon bestellt haben.