Werbung



News

Apple will AI-Berechnung vorerst über iCloud+ finanzieren

Apple E-Mail verbergen

Werbung



Apple koppelt die Nutzung seiner neuen KI-Funktionen an iCloud+-Abos und will so die steigenden Rechenkosten für serverseitige Anfragen auffangen. Wie tragfähig dieses Modell ist, bleibt nach aktuellen Aussagen des Unternehmens aber offen.

Tim Cook: iCloud+ als Basis für KI-Kosten – aber Plan noch nicht vollständig

Im Rahmen des Q3-Earnings-Calls wurde Apple-CEO Tim Cook zu den Kosten für KI-Berechnungen befragt. Er verwies dabei auf bereits bekannte Informationen, ließ aber einen Hinweis auf künftige Monetarisierungspläne erkennen. Zu den laufenden Beta-Tests von iOS 27 mit KI-Funktionen sagte Cook: „And so, we couldn’t be happier with how things are going.“ Gleichzeitig räumte er ein, dass es für die Berechnungskosten noch keinen abschließenden Ansatz gebe: „In terms of what it means for compute cost, it’s obviously early going for us, and so I don’t want to say that we have a complete plan for that.“

Cook machte deutlich, dass tägliche Nutzungslimits für KI an die iCloud+-Stufe eines Accounts gekoppelt werden sollen. Details dazu, welche Stufe welche Limits erhält, stehen noch aus. Dieses Grundprinzip war bereits in der WWDC-Keynote angekündigt worden.

Auf eine weitere Frage hin erklärte Cook, dass die operativen Ausgaben durch KI steigen werden. Ob die Einnahmen aus iCloud+ ausreichen, um diese Mehrkosten auszugleichen, bezeichnete er als „uncertain“ – also ungewiss.

Bestätigt ist zudem: Die iCloud+-Stufe bestimmt, in welchem Umfang Nutzer:innen KI-Videoerkennung in Apple Home einsetzen können. Für unbegrenzte Kameras und KI-gestützte Analyse von Videomaterial sind der 2-TB-iCloud+-Tarif oder Apple One Premier erforderlich.

Mehr KI-Nutzung durch iCloud+-Tokens

Apple Intelligence und die neuen Siri-AI-Funktionen sollen grundsätzlich kostenlos nutzbar sein, sofern die verwendeten Geräte diese Features unterstützen. Beschränkt werden allerdings die serverseitigen KI-Operationen, die über Private Cloud Compute laufen.

iCloud+ soll hier zusätzliche Nutzungsspielräume bieten: Nutzer:innen erhalten je nach Abo-Stufe mehr sogenannte Nutzungs-Tokens. Wer mehr KI-Anfragen stellen will, muss mehr zahlen – profitiert aber möglicherweise bereits von bestehenden Abos. Viele Apple-Nutzer:innen haben schon ein iCloud+- oder Apple-One-Abo, das ihnen zusätzliche Tokens verschaffen dürfte.

Der kostenlose iCloud-Account mit 5 GB Speicher wird voraussichtlich nur sehr wenige KI-Tokens enthalten. Laut Quelle könnten Nutzer:innen dieses Kontingent beispielsweise schon mit wenigen Bildanfragen aufbrauchen.

iCloud+ startet bei 1 US-Dollar pro Monat für 50 GB Speicher und zusätzliche Tokens und ist im Apple One Individual-Paket enthalten. Die 3-US-Dollar-Stufe umfasst 200 GB Speicher, mehr Token-Nutzung und ist Teil von Apple One Family. Für 10 US-Dollar gibt es 2 TB Speicher, weitere Tokens sowie unbegrenzte HomeKit Secure Video-Kameras mit KI-Videoanalyse; dieser Tarif ist in Apple One Premier integriert.

Wer trotz Apple One Premier mehr Speicher braucht, kann zusätzliche iCloud+-Abos für 1, 3 oder 10 US-Dollar hinzubuchen. Darüber hinaus bietet Apple zwei eigenständige iCloud+-Stufen: 6 TB für 30 US-Dollar und 12 TB für 60 US-Dollar. Es liegt nahe, dass Apple für diese teuren Tarife deutlich höhere KI-Limits vorsieht. Angesichts der aktuellen Fähigkeiten von Apple Intelligence und Siri AI wirkt das im Quellartikel jedoch kostspielig, insbesondere, wenn der Speicherausbau nicht benötigt wird.

Dienstegeschäft wächst mit KI – Kosten auch

Cook stellte in Aussicht, dass Apple das Verhältnis von KI-Rechenkosten und iCloud+-Erlösen laufend beobachten wird. Sollten weitere Modelle nötig sein, wolle das Unternehmen nachsteuern. Im Raum steht, dass eine reine Koppelung von KI-Limits an Speicherpläne auf Dauer nicht ausreicht.

Im Quellartikel wird erwartet, dass Apple langfristig ein hybrides System etablieren könnte: iCloud+-gebundene Token-Limits einerseits, ergänzende Bezahlmodelle für zusätzlichen KI-Verbrauch andererseits. Für Kund:innen, die etwa Apple One Premier nutzen, wären separate Token-Pakete oder eigene KI-Abos denkbar – ohne zwangsweise mehr Speicher buchen zu müssen.

Apple Intelligence und Siri AI befinden sich derzeit noch in einer Beta-Vorschau. Die Nutzung ist heute begrenzt, dürfte aber in den kommenden Monaten und Jahren stark ausgeweitet werden. Mit jeder neuen Anwendung steigen allerdings auch die Betriebskosten – und damit voraussichtlich auch die Kosten für Euch als Nutzer:innen.

Mehr Monetarisierung im KI-Bereich würde direkt in das Dienstegeschäft von Apple einzahlen. Laut Quelle könnte das Investor:innen und Analyst:innen beruhigen, die trotz eines Q3-Umsatzes von 109 Milliarden US-Dollar weiterhin nach Wachstumsperspektiven im Service-Bereich suchen.

Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.

Via: appleinsider.com

Den Beitrag in unserem Forum kommentieren

Werbung



Ähnliche Artikel

Werbung



Einkaufstipps
Beliebte Artikel

Werbung