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Apple Watch Ultra 3 vs. Ultra 2: Neues Display und mehr Ausdauer

Apple hat mit der Apple Watch Ultra 3 seine robuste Smartwatch minimal überarbeitet. In diesem Vergleich erfahrt ihr, welche Unterschiede es zur Apple Watch Ultra 2 tatsächlich gibt und ob sich ein Umstieg lohnt.

Design, Materialien und Gewicht

Beim Gehäuse geht Apple nach dem Motto „Never change a winning team“ vor. Die Apple Watch Ultra 3 und die Ultra 2 sind weiterhin 49 mm groß, bestehen aus Titan und behalten das charakteristische kantige Design. Neu ist allerdings, dass beim Gehäuse der Ultra 3 ein 3D-Druckverfahren zum Einsatz kommt, wodurch laut Apple nur noch halb so viel Titan benötigt wird. Für euch macht das keinen Unterschied, denn die Abmessungen bleiben exakt gleich. Das Gewicht verändert sich minimal: Die schwarze Variante der Ultra 3 wiegt wie der Vorgänger 61,8 Gramm, das natürliche Finish wiegt 61,6 Gramm (Ultra 2: 61,4 Gramm). Die Robustheit ist identisch: Beide Modelle sind nach MIL-STD 810H getestet, bieten eine Wasserdichtigkeit bis 100 Meter sowie IP6X-Staubschutz. Farbauswahl gibt es weiterhin in Schwarz und Natur.

Display: Verbesserungen im Detail

Das Display ist die auffälligste Neuerung. Die Ultra 3 nutzt ein LTPO3-OLED-Panel mit Retina-Technik, das eine bessere Energieeffizienz verspricht. Das Display bleibt 49 mm groß, der aktive Sichtbereich wächst jedoch durch schmalere Ränder um 24 Prozent, was eine größere nutzbare Oberfläche ergibt: 1.245 mm² bei der Ultra 3 statt 1.185 mm² bei der Ultra 2. Die Auflösung steigt leicht, von 410 x 502 Pixel (Ultra 2) auf 422 x 514 Pixel (Ultra 3). Beide Displays erreichen eine Spitzenhelligkeit von bis zu 3.000 Nits. Dank des neuen Panels könnt ihr Inhalte jetzt aus weiteren Blickwinkeln ablesen und die Always-On-Funktion zeigt Sekunden sogar ohne Anheben des Arms an.

Hard- und Software: Prozessor, Sensoren, Akku, Konnektivität

Die Apple Watch Ultra 3 bekommt den neuen S10-SiP-Prozessor, während die Ultra 2 noch auf den S9 setzt. Für alltägliche Nutzung spürt ihr jedoch kaum Unterschiede. Beide Chips verfügen über einen W3-Funkchip, Ultra-Breitband (zweite Generation) und 64 GB Speicher. Gesundheitsfunktionen und Sensoren bleiben gleich: Beide Uhren messen Herzfrequenz, Temperatur, besitzen einen EKG-Sensor und ein Tiefenmessgerät für das Tauchen bis 40 Meter, soziale und sportliche Features sind identisch. Mit watchOS 26 kommt zusätzlich die neue Schlafauswertung „Sleep Score“ und Bluthochdruck-Benachrichtigungen auf beide Uhren. Hilfreich für sportliche Nutzer:innen: Die Funktion Workout Buddy analysiert individuelle Trainingsdaten. Ein Unterschied besteht beim Akku: Die Ultra 3 schafft im Normalbetrieb nun bis zu 42 Stunden (Ultra 2: 36 Stunden), im Stromsparmodus halten beide Modelle bis zu 72 Stunden durch. Aufgeladen wird weiterhin kabellos. Die Schnellladefunktion verbessert sich: In 45 Minuten sind laut Apple 80 Prozent geladen; fünf Minuten reichen für acht Stunden Schlaftracking. Bei der Konnektivität gibt es ein Update: Die Ultra 3 unterstützt jetzt 5G und – neu – den Notruf per Satellit. LTE, UMTS, GPS/GNSS, Wi-Fi 4, Bluetooth 5.3 sind weiterhin dabei. Im Fall der Fälle könnt ihr also per Satellit Hilfe rufen, auch ohne Mobilfunknetz oder WLAN.

Preis und Fazit

Der Preis bleibt zum Start unverändert bei 899 Euro für beide Modelle, lieferbar in Schwarz oder Natur Titan. Wer Wert auf das minimal bessere Display, etwas mehr Akkulaufzeit und zusätzliche Sicherheitsoptionen legt, für den lohnt sich der Griff zur Apple Watch Ultra 3. Alltagsrelevante Sprünge gibt es im Vergleich nicht, die wichtigsten Funktionen der Ultra 3 erhalten auch ältere Modelle mit watchOS 26. Wer bereits eine Ultra 2 hat, kann bis zum nächsten Upgrade abwarten. Für Neukäufer:innen ist die Ultra 3 durch das größere, hellere Display (gegenüber der ursprünglichen Ultra) und die Zusatzfeatures aber eine sinnvolle Wahl.

Via: https://appleinsider.com

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Andreas Vogel

Autor Apfeltalk

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