Apple-Chef Tim Cook hat bei einem Besuch der Corning-Glasfabrik die neue iPhone-Generation präsentiert und Investitionen zur Ausweitung der Glasproduktion in den USA thematisiert. Dabei ging es auch um Details zum iPhone Air Akku und die Zusammenarbeit mit Corning.
Nur wenige Tage nach der Vorstellung von iPhone 17 und iPhone Air besuchte Tim Cook eine Corning-Fabrik in Harroldsburg, Kentucky. Dort gab er mehrere Interviews, um die neue iPhone-Generation weiter zu bewerben und die Stärkung der Fertigung in den USA in den Mittelpunkt zu rücken. Im Gespräch mit Jim Cramer von CNBC zeigte Cook unter anderem das neue iPhone 17 Pro sowie das besonders dünne iPhone Air, das er mit den Worten „so dünn, dass es vielleicht kaum auf der Kamera zu sehen ist“ präsentierte. Auf die Frage, ob der dünnere iPhone Air-Korpus nicht für ein kleineres Akku und damit eine kürzere Laufzeit sorge, entgegnete Cook, die Akkulaufzeit sei „großartig“.
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Mehr InformationenCook erklärte, dass das iPhone Air trotz seines flachen Gehäuses eine Laufzeit von 27 Stunden bietet. Dies sei möglich durch den Wegfall der physischen SIM-Karte und die Umstellung auf eSIM, wodurch im Gehäuseinneren mehr Raum für den Akku geschaffen wurde. Apple habe die Batterie gezielt auf Bereiche ausgedehnt, die bisher durch das SIM-Fach belegt waren. Damit könne Apple den Wunsch nach besonders dünnen Geräten erfüllen, ohne Kompromisse bei der Nutzungsdauer einzugehen.
Im weiteren Verlauf des Besuchs diskutierte Cook mit Corning-CEO Wendell Weeks über die US-Fertigung von Gläsern für Apple-Produkte. Die Corning-Fabrik ist seit 17 Jahren ein enger Partner von Apple und produzierte schon das erste Gorilla Glass für iPhones. Nun bekommt die Fabrik eine zentrale Rolle: Künftig wird sie ausschließlich für Apple produzieren, die Kapazität wird verdreifacht und das Ziel ist die Versorgung aller neuen iPhones. Laut Cook wird ab 2026 jedes weltweit verkaufte iPhone und jede Apple Watch Glas aus diesem Werk enthalten. Diese Entwicklung fußt auf Apples umfangreichen Investitionen in den US-Produktionsstandort. Im Rahmen eines Vierjahresprogramms will Apple 600 Milliarden US-Dollar (etwa 560 Milliarden Euro) in seine Lieferkette investieren, wobei Corning als eine der Hauptprofiteur:innen gilt. Die Zusammenarbeit zwischen Apple und Corning sei ein Zeichen, wie Industriepartnerschaften langfristig Innovation und Fertigung in den USA fördern können.
Tim Cook betonte außerdem, dass Apple weiterhin auf Wünsche und Rückmeldungen von Nutzer:innen hört. Gleichzeitig wolle das Unternehmen auch Innovationen bieten, an die Verbraucher:innen noch gar nicht gedacht haben. Als Beispiele nannte Cook die neuen Features Center Stage und Live Translation auf dem iPhone.
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