Apple könnte Keramik wieder als Gehäusematerial für die Apple Watch einführen. Das Material war bereits bei der zweiten Generation im Einsatz.
Im Jahr 2016 stellte Apple die Serie 2 vor, die später auch mit einem grauen Keramikgehäuse erhältlich war. Diese Version kostete damals 1499 Euro. Ein großer Vorteil dieses Materials ist die extreme Widerstandsfähigkeit gegen Kratzer. Selbst nach Jahren sieht das Gehäuse nahezu wie am ersten Tag aus, auch wenn die Uhr den heutigen technischen Standards nicht mehr entspricht. Apple hat vor wenigen Monaten sogar ein Update veröffentlicht, um die Zertifikate zu verlängern, sodass die Uhrzeit weiterhin ablesbar bleibt.
Keramik ist bei den aktuellen Modellen nicht vollständig verschwunden. Die Rückseiten der Uhren, insbesondere bei der Apple Watch Ultra, bestehen bereits aus diesem Material. Der Grund dafür ist die Verträglichkeit bei ständigem Hautkontakt. Während manche Personen allergisch auf Nickel in Metallgehäusen reagieren, ist Keramik in dieser Hinsicht deutlich freundlicher.
Es stellt sich die Frage, wie eine moderne Keramik-Uhr aussehen könnte. Zwar gibt es Gerüchte über runde Gehäuse, doch Apple wird vermutlich bei der klassischen, eckigen Form bleiben. Die Konturen sind bereits bei der Ultra organischer und weicher geworden. Möglicherweise bringt Apple eine komplett keramische Version der Ultra heraus oder bietet die Serie 12 in einer speziellen Keramik-Ausgabe an.
Ein Problem der ersten Generation war die Verarbeitung. Zwischen dem Display und dem Gehäuse gab es eine kleine Treppenstufe, wodurch der Übergang nicht nahtlos verlief. Dies lag vermutlich daran, dass Keramik damals nicht dünn genug produziert werden konnte. Neue Fertigungsverfahren oder verbesserte Legierungen könnten dieses Problem heute lösen und ein nahtloses Design ermöglichen.
Im Inneren könnten neue Komponenten auf euch warten. Es gibt Berichte über einen zusätzlichen Chip für die Siri-Künstliche-Intelligenz, der die Interaktion mit der Uhr verbessern soll. Auch die Sensorik wird sich im Vergleich zu den alten Modellen deutlich weiterentwickelt haben.
Die ursprüngliche Keramik-Uhr war knallweiß, was einige Nutzer:innen als zu auffällig empfanden. Später folgte eine graue Variante. Da es technisch möglich ist, Keramik einzufärben, könnten nun sanftere Töne wie Gold oder Rosé sowie kräftige Farben wie Rot folgen.
Beim Preis bleibt die Entwicklung spannend. Die ursprüngliche Uhr kostete 1499 Euro. Da die Apple Watch Ultra bereits zwischen 900 und 1000 Euro liegt, ist eine Preisgrenze von über 1000 Euro für ein Luxusmodell aus Keramik wahrscheinlich. Gleichzeitig könnten optimierte Fertigungstechniken zu einer moderaten Preisgestaltung zwischen 1000 und 1400 Euro führen.
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