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Apple verklagt OpenAI wegen angeblichen Diebstahls von Geschäftsgeheimnissen

OpenAI gegen Apple

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Apple hat in den USA Klage gegen OpenAI eingereicht und wirft dem Unternehmen vor, sich durch die Abwerbung früherer Apple-Beschäftigter vertrauliche Hardware-Technologien verschafft zu haben. Im Kern geht es um den Vorwurf, OpenAI nutze Apples Know-how, um eigene KI-Geräte zu entwickeln, die langfristig mit dem iPhone konkurrieren könnten.

Vorwurf: Systematische Abwerbung und Nutzung vertraulicher Apple-Informationen

Die von Apple erhobenen Vorwürfe richten sich gegen OpenAI, OpenAI-Manager Tang Tan, den früheren Apple-Ingenieur Chang Liu sowie das Unternehmen io Products. Die Klage wurde vor dem U.S. District Court for the Northern District of California eingereicht.

Apple argumentiert, die Beklagten hätten Geschäftsgeheimnisse zu unveröffentlichten Produkten, Fertigungstechniken, Lieferketten und Hardware-Entwicklung unrechtmäßig genutzt, um OpenAIs eigene Hardware-Pläne zu beschleunigen. Laut Klageschrift habe OpenAI in den vergangenen zwei Jahren gezielt ein Hardwaregeschäft aufgebaut, um ChatGPT und andere KI-Software mit eigenen Geräten zu ergänzen.

Eine zentrale Rolle spielt in diesem Zusammenhang die Übernahme des KI-Geräte-Startups io Products durch OpenAI in einem milliardenschweren Deal im Jahr 2025. Über diesen Schritt kamen Jony Ive, Apples früherer Designchef, und ein Team erfahrener Apple-Ingenieur:innen zu OpenAI, um dort eine neue Generation KI-gestützter Consumer-Produkte zu entwickeln.

Apple beschreibt angeblich institutionalisierten Wissenstransfer

In der 41-seitigen Beschwerde führt Apple aus, OpenAI habe systematisch Apple-Beschäftigte rekrutiert und sie während des Bewerbungsprozesses dazu ermutigt, vertrauliche Informationen preiszugeben. Apple wirft Chang Liu vor, nach seinem Ausscheiden sensible Unternehmensunterlagen unrechtmäßig behalten zu haben.

Darüber hinaus soll Tang Tan, früher Vizepräsident für Produktdesign bei Apple und heute Chief Hardware Officer bei OpenAI, potenzielle Neueinstellungen dazu angehalten haben, proprietäre Apple-Komponenten und technische Informationen zu Bewerbungsgesprächen mitzubringen. Aus Sicht von Apple geht das mutmaßliche Fehlverhalten damit weit über einzelne Personen hinaus.

Laut Klage habe OpenAI das Sammeln vertraulicher Apple-Informationen institutionalisiert, um den eigenen Zeitplan bei der Entwicklung KI-basierter Consumer-Hardware zu verkürzen. Apples vertrauliche Daten könnten OpenAI demnach einen Vorsprung bei Konzeption und Fertigung verschaffen und langjährige eigene Entwicklungsarbeit ersetzen.

Vom KI-Partner zum direkten Hardware-Konkurrenten

Die Klage markiert eine deutliche Verschärfung des Verhältnisses zwischen Apple und OpenAI. Beide Unternehmen hatten 2024 noch kooperiert, um ChatGPT in Siri und Apple Intelligence zu integrieren. Die Beziehung kühlte jedoch ab, als Apple die Zusammenarbeit mit Googles Gemini AI ausbaute und OpenAI parallel seine eigene Hardware-Strategie vorantrieb.

Mit der Übernahme von io Products wandelte sich OpenAI von einem reinen KI-Softwareanbieter zu einem direkten Wettbewerber im Bereich Consumer-Geräte. Aus Apples Sicht bereitete dies den Boden für den aktuellen Rechtsstreit.

Apple fordert in der Klage Schadenersatz sowie gerichtliche Anordnungen, die eine weitere Nutzung oder Offenlegung der behaupteten geistigen Eigentumsrechte unterbinden sollen. OpenAI hatte zum Zeitpunkt der Einreichung der Klage noch keine öffentliche Stellungnahme zu den Vorwürfen abgegeben.

Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.

Via: cultofmac.com

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