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Apple verklagt OpenAI wegen angeblichen Diebstahls von Geschäftsgeheimnissen für KI-Hardware

KI-Ökonomie und Kosten Musk verklagt Apple

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Apple hat in den USA Klage gegen OpenAI eingereicht und wirft dem Unternehmen vor, Geschäftsgeheimnisse und geistiges Eigentum für die Entwicklung eines eigenen KI-Hardwareprodukts gestohlen zu haben. Im Mittelpunkt stehen frühere Apple-Beschäftigte, die heute für OpenAI arbeiten.

Vorwürfe: Systematisches Ausspähen von Hardware-Know-how

Die Klage wurde beim Bundesgericht für den Northern District of California eingereicht. Apple spricht von einem monatelangen Vorgehen zur Beschaffung vertraulicher Informationen. Im Fokus stehen Tang Tan, Hardware-Chef bei OpenAI und früherer Designer bei Apple, sowie der ehemalige Apple-Elektroingenieur Chang Liu.

Nach Darstellung von Apple sollen Tan und Liu Apple-Beschäftigte, die sich bei OpenAI beworben haben, gezielt aufgefordert haben, Details zu unveröffentlichten Geräten, Komponenten, Fertigungsprozessen und Lieferantenbeziehungen preiszugeben. Apple berichtet von einem Muster, bei dem OpenAI-Rekrut:innen sich beim Ausscheiden aus dem Unternehmen selbst vertrauliche Informationen per E-Mail zuschickten. Tan soll dazu gehören.

In einer Stellungnahme an MacRumors begründet Apple die Klage mit dem Schutz der Arbeit der eigenen Teams. Das Unternehmen verweist auf geheime Informationen zu unveröffentlichten Technologien, Prozessen und Produkten, die von Personen bei OpenAI unrechtmäßig entwendet worden sein sollen.

Konkrete Fälle und angebliche Umgehung von Sicherheitsprozessen

Tan wird laut Klage vorgeworfen, sein Wissen über interne Offboarding-Prozesse bei Apple genutzt zu haben, um ausscheidende Beschäftigte anzuleiten, Sicherheitsmaßnahmen zu umgehen. Er soll ein internes, als „Need to Know“ gekennzeichnetes Dokument für Apple-Manager:innen zu Sicherheitsprozeduren bei Mitarbeiter:innen-Abgängen unrechtmäßig behalten oder erlangt und dieses an neue OpenAI-Hires weitergegeben haben, bevor diese Apple offiziell über ihren Weggang informierten. Apple spricht von einem Muster, bei dem künftige OpenAI-Beschäftigte Schritte unternommen hätten, um Sicherheitsprozesse zum Schutz vertraulicher Informationen zu umgehen.

Apple gibt zudem an, Belege auf einem dienstlichen Gerät gefunden zu haben, wonach Tan eine Mitarbeiterin angewiesen haben soll, zu einem Bewerbungsgespräch „einige Teile“ mitzubringen, an denen sie gearbeitet habe – darunter Batterien, SIPs, Logicboards und andere Hardware. Laut Klageschrift sei dies kein Einzelfall gewesen; mehrere Bewerber:innen seien demnach ähnlich aufgefordert worden.

Liu wiederum soll nach seinem Weggang einen Apple-Laptop behalten und über eine Sicherheitslücke Dutzende vertraulicher Dokumente heruntergeladen haben, während er bereits bei OpenAI beschäftigt war. Er habe zudem weiterhin Kontakt zu der Apple-Mitarbeiterin Yu-Ting „Alyssa“ Peng gehalten, die ihn laut Apple mit Informationen zu Projekten, Lieferantenentscheidungen und technischen Details versorgt haben soll. Als Liu feststellte, dass er noch Zugriff auf Apples Systeme hatte, soll er Peng per Textnachricht geschrieben haben: „LOL, I found out I can access the [network storage], so funny.“

Apple wirft OpenAI außerdem vor, internes Hardwarewissen bei Verhandlungen mit Apple-Zulieferern eingesetzt zu haben. Ein Unternehmen sei mit dem Hinweis getäuscht worden, Apple habe zugestimmt, dass eine „spezifische geheime Metallveredelungstechnik“ für ein OpenAI-Gerät genutzt werden dürfe.

Belastetes Verhältnis trotz Siri-Partnerschaft

In der Klage heißt es, OpenAI-Führungskräfte hätten eine Kultur des Hardwarediebstahls etabliert, die Hardware-Sparte sei wegen der Nutzung gestohlener Informationen „von Grund auf verdorben“. Apple sieht erheblichen Druck auf OpenAI, zeitnah ein Hardwareprodukt zu veröffentlichen, und wirft dem Unternehmen vor, statt eigener Entwicklung auf die „unrechtmäßige Nutzung von Geschäftsgeheimnissen“ zurückzugreifen.

Apple gibt an, OpenAI im Februar erstmals kontaktiert zu haben, nachdem Hinweise auf mögliche Diebstähle aufgetaucht seien. Da OpenAI nicht reagiert habe, habe Apple die interne Untersuchung ausgeweitet. Die seit Längerem bestehende Siri-Integration von ChatGPT erwähnt Apple ausdrücklich, betont aber, dass diese Partnerschaft nicht Gegenstand der Klage sei.

In der Klage tauchen weder der frühere Apple-Designchef und heutige OpenAI-Designer Jony Ive noch OpenAI-CEO Sam Altman als Beklagte auf. Allerdings wird das von OpenAI übernommene Unternehmen io Products genannt. Apple geht zudem nicht direkt gegen die weiterhin laufende Abwerbung von Apple-Beschäftigten durch OpenAI vor, weist aber darauf hin, dass inzwischen mehr als 400 frühere Apple-Mitarbeitende bei OpenAI arbeiten.

Mit der Klage wegen Diebstahls von Geschäftsgeheimnissen fordert Apple eine einstweilige Verfügung, die OpenAI untersagen soll, die betroffenen Technologien zu besitzen, zu nutzen oder offenzulegen. Außerdem verlangt Apple Schadenersatz in noch festzulegender Höhe sowie die Verurteilung von Tan und Liu wegen Vertragsbruchs.

Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.

Via: macrumors.com

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