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Apple plant dichtes Hardware-Jahr 2026

Webcam-Update fürs Studio Display

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Nach Verzögerungen bei der neuen KI-Siri, schwachen Verkäufen des iPhone Air und mehreren Abgängen im Management war 2025 für Apple turbulent. 2026 deutet sich dagegen als Jahr mit vielen neuen Geräten an.

Neues Studio Display mit 120 Hertz und HDR

Laut Macworld-Autor Filipe Esposito arbeitet Apple an einer zweiten Generation des Apple Studio Display, die bereits im Frühjahr 2026 erscheinen könnte. Basis seiner Informationen sind interne Vorabversionen von iOS 26. Das neue Modell soll weiterhin eine Diagonale von 27 Zoll und eine 5K-Retina-Auflösung bieten, aber erstmals ProMotion unterstützen. Die variable Bildwiederholrate mit bis zu 120 Hertz soll flüssigeres Scrollen und eine bessere Darstellung von Spielen ermöglichen. Zusätzlich ist Unterstützung für HDR, also hohen Dynamikumfang, vorgesehen.

Um die für HDR nötige höhere Helligkeit zu erreichen, müsste Apple von der bisherigen LCD-Technik auf Mini-LED oder OLED wechseln. Esposito berichtet außerdem, dass im neuen Studio Display ein A19-Chip zum Einsatz kommen könnte, der den aktuellen A13 Bionic ablöst. ProMotion und HDR gelten bislang als die größten Schwächen des 5K-Monitors. Unabhängig davon wird immer noch die Bildqualität der integrierten Kamera kritisiert, die trotz Firmware-Updates unscharf wirkt und wohl nur durch einen besseren Bildsensor deutlich verbessert werden könnte.

Smart-Home-Zentrale „HomePad“ und AirTag 2

Ebenfalls in iOS-26-Code will Esposito Hinweise auf ein neues Smart-Home-Gerät mit dem internen Namen „HomePad“ gefunden haben. Apple soll eine Veröffentlichung im Frühjahr anpeilen. Das Gerät soll einen Bildschirm mit quadratischem Seitenverhältnis besitzen, der an ein iPad erinnert. Im Inneren soll ein A18-Chip arbeiten. Eine Ultraweitwinkel-Frontkamera mit 1080p-Auflösung und Folgemodus ist vorgesehen und soll FaceTime-Anrufe per Video und Audio ermöglichen. Zusätzlich ist Face ID für biometrische Sicherheit und automatisches Umschalten zwischen Benutzerkonten geplant.

Unklar ist, ob Apple das „HomePad“ als wandmontierbare Smart-Home-Zentrale auf den Markt bringt, wie Bloomberg-Berichterstatter Mark Gurman im November 2024 berichtete, oder ob ein drehbarer Bildschirm an einem robotischen Arm kommt. Unabhängig vom Design soll das Gerät die neue kontextbezogene Siri mit Apple Intelligence nutzen. Diese Version von Siri soll laut Esposito erkennen können, was auf dem Bildschirm zu sehen ist und welche Apps geöffnet sind.

Auch beim Ortungsanhänger AirTag ist ein größeres Update in Arbeit. Der 2021 eingeführte Tracker soll in einer zweiten Generation erscheinen. Esposito berichtet von verbesserter Präzisionssuche über den Ultrabreitband-Chip, einer neuen Funktion namens „Verbesserte Bewegung“ für genauere Positionsdaten bei Bewegung sowie optimiertem Tracking in dicht bevölkerten Umgebungen. AirTag 2 soll außerdem detailliertere Informationen zum Batteriestand liefern und einen verbesserten Koppelungsprozess bieten.

Neue iPads, MacBooks, HomePod mini und ein faltbares iPhone

Für das Einstiegs-iPad erwartet Esposito eine zwölfte Generation als Nachfolger des im März 2025 aktualisierten elften Modells. Das Update soll vor allem in neuen Komponenten bestehen: einem A19-Chip, mindestens 8 GB RAM für Apple-Intelligence-Funktionen und dem N1-Funkchip für WLAN, Bluetooth und Thread. Das iPad Air soll den schnelleren M4-Prozessor sowie ebenfalls den N1-Chip erhalten. Beide Modelle sollen ihr bisheriges Hardware-Design beibehalten.

Darüber hinaus rechnet Esposito 2026 mit weiteren wichtigen Produktstarts. Im Frühjahr soll ein iPhone 17e das iPhone 16e ablösen. Ein „preisgünstiges“ MacBook mit A18-Pro-Chip statt M‑Serie bleibt demnach für die erste Jahreshälfte geplant. Es soll ein kleineres Display als das 13,6-Zoll-MacBook Air besitzen, weitere Details sind bislang nicht bekannt. Bei den MacBook Pro sind zwei Schritte vorgesehen: zunächst ein Update der 14- und 16-Zoll-Modelle mit M5-Pro- und M5-Max-Chips, anschließend in der zweiten Jahreshälfte eine Neugestaltung mit dünnerem Gehäuse, OLED-Bildschirmen, ohne Displayausschnitt und mit Touchscreen.

Im Smart-Speaker-Bereich könnte es im Frühjahr eine kleinere Aktualisierung des HomePod mini geben. Laut Esposito soll ein neuer S10-Chip einziehen, Apple Intelligence sei aber nicht vorgesehen. Für den Herbst 2026 ist laut Bericht ein anderer iPhone-Plan als bisher üblich in Arbeit. Statt drei oder vier Modellen sollen nur zwei Reihen erscheinen: die iPhone-18-Pro-Modelle inklusive 18 Pro Max und ein faltbares iPhone. Letzteres soll sich an Buch-Faltgeräten wie Samsungs Galaxy Z Fold 7 und Googles Pixel 10 Pro Fold orientieren, möglicherweise ohne sichtbare Falz und mit einem Preis von bis zu 2.400 US-Dollar (rund 2.230 Euro).

Standardmodelle wie ein reguläres iPhone 18 und ein iPhone Air 2 sollen demnach nicht im Herbst erscheinen. Apple plane, die Herbsttermine auf Premium- und Pro-Modelle zu konzentrieren und die regulären iPhones in den Frühling zu verschieben, möglicherweise gemeinsam mit der iPhone‑„e“-Reihe. Schlechte Verkaufszahlen des iPhone Air sollen Apple verunsichert haben; ein Nachfolger könnte erst 2027 erscheinen oder ganz entfallen.

Via: https://gizmodo.com
Titelbild: Apple

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Tags: Studio Display, Apple Intelligence, Apple, iPhone, iPad, Smart Home, Siri, MacBook, HomePod, AirTag

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