Apples nächstes günstiges iPad soll einen schnelleren Chip und die nötige Hardware für Apple-Intelligence erhalten. Außerdem sind Verbesserungen bei Mobilfunk und Funkverbindungen zu erwarten.
Das kommende iPad der zwölften Generation soll Apple-Intelligence und die dazugehörigen Siri-Funktionen auf das Einstiegsmodell bringen. Damit würde die günstigste iPad-Reihe erstmals Zugang zu den neuen KI-Funktionen von Apple erhalten. Zusätzlich könnte das Tablet schnellere mobile Datenverbindungen und moderne drahtlose Standards unterstützen, was die Alltagstauglichkeit deutlich erhöhen dürfte.
Bereits Anfang 2026 war ein neues Einstiegs-iPad in der Gerüchteküche aufgetaucht. Die jetzt bekannt gewordenen Hinweise deuten darauf hin, dass es sich dabei um dasselbe Gerät handelt. Konkrete Ankündigungen von Apple gibt es weiterhin nicht, doch die Funde im Systemcode geben ein klareres Bild der geplanten technischen Ausstattung.
Im Code von Apple sind Referenzen auf einen A19-Chip und 8 GB Arbeitsspeicher aufgetaucht, wie der MacRumors-Mitarbeiter Aaron Perris entdeckt hat. Der A19 soll die nötige Rechenleistung für Apple-Intelligenz bereitstellen, während die 8 GB Arbeitsspeicher die Mindestanforderung für die Nutzung der KI-Funktionen erfüllen. Damit wäre das neue Einstiegs-iPad technisch in der Lage, die gleichen grundlegenden Apple-Intelligenz-Funktionen wie andere unterstützte Geräte anzubieten.
Die Integration von Apple-Intelligenz auf einem Einstiegsmodell würde die Technologie einer größeren Zahl von Nutzer:innen zugänglich machen. Die konkreten Unterschiede zu teureren iPads oder anderen Geräten, die Apple-Intelligence unterstützen, sind allerdings noch nicht bekannt. Apple hat bislang keine offiziellen Details zu den Funktionen auf verschiedenen Produktlinien veröffentlicht.
Der entdeckte Code verweist außerdem auf ein C1X-Modem, das Sub-6-GHz-5G unterstützt. Dadurch könnte das neue iPad im Mobilfunknetz deutlich schneller unterwegs sein als frühere Einstiegsmodelle ohne 5G oder mit langsameren Modems. Für viele Nutzer:innen, die das iPad unterwegs nutzen, wäre das ein spürbares Upgrade.
Zusätzlich ist von einem N1-Netzwerkchip die Rede, der WLAN 7, Bluetooth 6 und Thread ermöglichen soll. WLAN 7 verspricht höhere Datenraten und stabilere Verbindungen in entsprechenden Netzwerken. Bluetooth 6 würde die Anbindung von Zubehör verbessern, etwa Kopfhörern oder Tastaturen. Thread könnte das iPad besser in vernetzte Haushalte und Smart-Home-Umgebungen einbinden.
Apple hat bislang weder einen Veröffentlichungstermin noch einen Preis für das neue iPad genannt. Aktuelle Gerüchte gehen von einem Marktstart im Frühjahr 2027 aus. Der Einstiegspreis soll demnach voraussichtlich beim aktuellen Niveau von 449 US-Dollar (rund 420 Euro) liegen.
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