Apple rollt das große Siri- und Apple-Intelligence-Update für sein gesamtes Software-Ökosystem aus – inklusive neuer KI-Funktionen für Sicherheitskameras im Apple-Home-Umfeld. Die neuen Möglichkeiten sind optional, aber an teure iCloud+-Abos geknüpft.
Neue KI-Funktionen nur für HomeKit Secure Video
Die neuen, von Apple Intelligence gesteuerten Kamerafunktionen stehen ausschließlich für Geräte zur Verfügung, die HomeKit Secure Video unterstützen. Aktuelle Beispiele sind Aqaras Camera Hub G350 und Doorbell Camera G400. Kameras, die lediglich Live-Streaming über Apple Home anbieten, wie etwa Modelle von Arlo, profitieren nicht von den Neuerungen.
Die Features sind grundsätzlich opt-in. Ihr müsst sie also aktiv einschalten, entweder über einen Begrüßungsbildschirm in der Home-App nach dem Update oder manuell in den Home-Einstellungen. Voraussetzung ist, dass mindestens ein Apple TV 4K der 2. Generation oder neuer und/oder HomePods auf tvOS 27 beziehungsweise HomePod Software Version 27 aktualisiert wurden.
In den Home-Einstellungen taucht anschließend ein neuer Bereich „Apple Intelligence“ mit der Option „Summarize Videos“ auf. Aktiviert Ihr diese Funktion und wählt in einem Untermenü die gewünschten Kameras aus, stehen Euch unter anderem eine natürliche Sprachsuche in den Aufnahmen sowie ausführlichere Benachrichtigungen zur Verfügung, die beschreiben, was bei einem erkannten Ereignis passiert ist.
Konkretere Beschreibungen und Suche per Sprache
Die neuen Textzusammenfassungen fallen deutlich detaillierter aus als bisher. Eine von The Verge veröffentlichte Beispielbeschreibung lautet etwa: „A cat walked by and walked through the yard. Birds walked around the yard. Chickens walked around the yard.“
Ob Ihr tatsächlich wissen wollt, wie viele Vögel durch den Garten laufen, ist Geschmackssache. Praktisch erscheint jedoch die Möglichkeit, Aufnahmen gezielt per Sprachsuche zu durchsuchen, etwa um herauszufinden, ob und wann ein Paket zugestellt wurde. Umfangreiche eigene Tests liegen im Quellartikel zwar noch nicht vor, die Richtung der Funktion ist aber klar: mehr Kontext und besser durchsuchbare Videoverläufe.
Teure iCloud+-Pläne und unklare Zukunft
Die eigentliche Hürde liegt in der Preisgestaltung. Wer die KI-Funktionen für Sicherheitskameras nutzen möchte, braucht mindestens den iCloud+-Plan mit 2 TB Speicher für 10 US-Dollar pro Monat, der allerdings nur eine einzelne Kamera abdeckt. Für zwei Kameras ist ein 6-TB-iCloud+-Abo für 30 US-Dollar notwendig, bis zu fünf Kameras erfordern ein 12-TB-Abo für 60 US-Dollar im Monat.
Im Vergleich dazu kostet der Google Home Premium Advanced Plan 20 US-Dollar pro Monat, bietet ähnliche Funktionen und begrenzt die Zahl der unterstützten Kameras nicht. Apple erhöht zwar nicht die Preise der bestehenden iCloud+-Stufen und drängt Nutzer:innen damit nicht zwangsweise in die KI-Funktionen. Wer die neuen Features nutzen will, zahlt dennoch deutlich mehr – sofern nicht ohnehin der zusätzliche Speicherplatz und andere iCloud+-Dienste wie Private Relay oder Hide My Email benötigt werden.
Apple weist auf einer Support-Seite darauf hin, dass sich die Anzahl der unterstützten Kameras und andere iCloud+-Planfunktionen künftig ändern können. Details dazu, ob die Limits steigen oder fallen, gibt es nicht. In separaten Nutzungsbedingungen zu Apple Intelligence finden sich zudem undefinierte Grenzen, was darauf hindeutet, dass Apple sich Spielraum für Anpassungen bei steigenden Kosten durch generative KI offenhalten möchte.
iOS 27 und die zugehörigen Betriebssysteme stehen bereits zur Verfügung. Für ein Update der HomePods auf HomePod Software Version 27 muss ein iPhone oder iPad zunächst auf iOS 27 beziehungsweise iPadOS 27 aktualisiert werden. Anschließend öffnet Ihr die Apple-Home-App, tippt auf einen HomePod und sucht oben auf dem Bildschirm nach einem „Update“-Button. Auf dem Apple TV 4K findet Ihr das Update unter Einstellungen > System > Softwareupdates > „Software aktualisieren“.
Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.
Via: gizmodo.com
