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Apple führt Web-Version von Apple Podcasts ein

Apple hat am Montag stillschweigend eine Web-Version von Apple Podcasts veröffentlicht, die den Zugriff auf den Podcast-Dienst ohne die Nutzung der Podcast-App ermöglicht. Das neue Web-Portal bietet dieselben Funktionen und Verwaltungstools wie die Podcast-App. Nutzer:innen können damit Shows anhören, Abonnements verwalten, Bibliotheken synchronisieren und Podcasts durchsuchen, die mit einem Apple-Konto verknüpft sind.

Zugriff und Kompatibilität

Die Web-Version kann unter der Adresse podcasts.apple.com aufgerufen werden. Wenn du diese Adresse jedoch in Safari auf einem iPhone oder iPad eingibst, erscheint eine Aufforderung, die Website in der Podcast-App zu öffnen. Bei Verwendung von Chrome auf dem iPhone wird die Apple Podcasts-Website hingegen direkt im Browser geöffnet. Auf Desktop-Computern funktioniert die Adresse in jedem Browser.

Ein Schritt in Richtung Plattformunabhängigkeit

Die Veröffentlichung der Web-Version von Apple Podcasts folgt auf die Einführung einer Beta-Version von Apple Maps im Web im Juni. Apple TV+ und Apple Music sind bereits seit mehreren Jahren über das Web zugänglich.

Der Web-Zugriff auf Apples Dienste ermöglicht es Nutzer:innen, diese auch auf Nicht-Apple-Plattformen zu nutzen. So können beispielsweise viele iPhone-Nutzer:innen, die einen Windows-PC als primären Computer verwenden, jetzt auch über das Web auf Podcasts zugreifen. Dies könnte auch eine Möglichkeit sein, Nutzer:innen, die bisher nicht die Podcast-App von Apple verwenden, dazu zu bewegen, zu dieser zu wechseln.

Vorteile für Nutzer

Mit der neuen Web-Version von Apple Podcasts erweitert Apple den Zugang zu seinem Podcast-Dienst und erleichtert die Nutzung für Personen, die sich nicht ausschließlich auf Apple-Hardware verlassen. Dies könnte insbesondere für jene von Vorteil sein, die plattformübergreifend arbeiten oder mehrere Geräte verwenden. Gleichzeitig zeigt Apple damit sein kontinuierliches Engagement, seine Dienste einem breiteren Publikum zugänglich zu machen, unabhängig vom verwendeten Gerät.

Via: Macworld

Michael Reimann

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