Apple stellt am 9. September die nächste iPhone-Generation vor. Dieses Mal könnte das Unternehmen seine bisherige Veröffentlichungsstrategie grundlegend ändern.
Neues Portfolio und das faltbare iPhone
Vermutlich wird Apple im September nicht die gesamte iPhone-18-Familie präsentieren. Während das iPhone 18 Pro und das iPhone 18 Pro Max erscheinen sollen, folgt das Standardmodell voraussichtlich erst im Frühjahr 2027. Zu diesem Zeitpunkt könnten auch das iPhone 18e und die zweite Generation des iPhone R auf den Markt kommen.
Das Highlight der Veranstaltung könnte ein erstes faltbares iPhone sein. Dieses Gerät wird möglicherweise unter dem Namen iPhone Ultra geführt. Damit würde Apple sein Angebot im Premium-Segment deutlich erweitern.
Technische Neuerungen der Pro-Modelle
Optisch ähneln das iPhone 18 Pro und das Pro Max ihrem Vorgänger. Sie besitzen flache Seiten, einen Aluminiumrahmen und Displays mit 6,3 bzw. 6,9 Zoll. Eine sichtbare Änderung ist die dynamische Insel an der Vorderseite. Diese wird etwa 35 % schmaler, da Apple einen Teil der Face-ID-Technik unter das Display verschiebt.
Die Geräte werden jedoch dicker und schwerer. Das Pro Max könnte eine Gesamtdicke von 9 mm und ein Gewicht von 240 Gramm erreichen. Apple nutzt den zusätzlichen Platz für größere Akkus. Das Pro Max soll eine Kapazität von 5.567 mAh besitzen, während das Pro-Modell auf 4.288 mAh wächst.
Im Inneren sorgt der neue A20-Pro-Chip für mehr Effizienz. Er wird erstmals im 2-Nanometer-Verfahren von TSMC gefertigt. Dies bringt etwa 18 % mehr Leistung und einen um 30 % geringeren Energieverbrauch. Für lokale KI-Berechnungen und Spiele nutzt Apple zudem eine größere Dampfkammer zur Kühlung sowie 12 GB Arbeitsspeicher in einer neuen Architektur.
Kamera, Design und Preissteigerungen
Bei der Kamera könnte eine variable Blende die Lichtmenge und die Tiefenschärfe präziser steuern. Dieses Feature erhält möglicherweise nur das Pro Max. Die Frontkamera wird voraussichtlich von 18 auf 24 Megapixel aufgewertet. Als neue Farbe wird ein dunkles Kirschrot erwartet, ergänzt durch Himmelblau. Zudem könnte Apple das eigene C2-Mobilfunkmodem einsetzen, um unabhängiger von Qualcomm zu werden.
Die Kosten für die neuen Geräte könnten deutlich steigen. Insider rechnen mit Preissteigerungen von 250 bis 300 US-Dollar (ca. 230 bis 280 Euro). Auch die Preise für die iPhone-17-Pro-Modelle könnten steigen.
Ungewöhnlich ist zudem der Vorbestellstart. Dieser wird für Samstag, den 12. September, erwartet. Grund dafür ist vermutlich der 25. Jahrestag der Terroranschläge in den USA am 11. September.
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