Apple hat das iPad mini grundlegend überarbeitet: Das neue Modell ist dünner und leichter und erhält erstmals ein OLED-Display. In zwei Interviews erklärt Hardware-Engineering-Vizepräsident Dave Pakula die Entscheidungen hinter Display, Klang und Gehäuse.
OLED-Display mit 60 Hertz
Das OLED-Display des neuen iPad mini unterstützt kein ProMotion. Die Bildwiederholrate ist auf 60 Hertz begrenzt. Im Gespräch mit Chris Lawley begründete Pakula Apples Entscheidung damit, dass die Displayqualität nicht allein von einer einzelnen technischen Angabe abhänge.
OLED-Pixel reagierten laut Pakula mehr als zehnmal schneller als Pixel eines LCD-Displays. Das reduziere Bewegungsunschärfe deutlich und sorge dafür, dass Bewegungen flüssiger wirkten. Zusammen mit Kontrast, Helligkeit und Farbdarstellung ergebe sich so ein überzeugendes Display, sagte er.
Acoustic Display ermöglicht Wasser- und Staubschutz
Das neue iPad mini ist nach IP67 gegen Wasser und Staub geschützt. Laut Apple ist es das erste iPad mit dieser Schutzklasse. Eine Rolle dabei spielt das sogenannte Acoustic Display: Das Display gibt einen Teil des Tons direkt über das Gehäuse aus.
Pakula erklärte, Apple habe bei der Entwicklung festgestellt, dass die Größe und Form des Displays eine Resonanzfrequenz im hörbaren Bereich aufweisen. Diese eigne sich besonders für mittlere und tiefe Frequenzen. Dafür habe Apple speziell angepasste Treiber entwickelt, die das Display in Schwingung versetzen und den Klang über das Gehäuse abgeben.
Hohe Frequenzen übernehmen dagegen kleine, eigens entwickelte Hochtöner. Sie sitzen an beiden Enden des Geräts. Der Ton gelangt über verdeckte Öffnungen zwischen Glas und Aluminium nach außen. Die Konstruktion ermögliche den Wasser- und Staubschutz, während der Klang für ein Gerät dieser Größe überraschend ausfalle, so Pakula.
Das iPad-Erlebnis im handlichen Format
In einem weiteren Interview mit Katarina Mogus sprach Pakula darüber, welche Rolle das iPad mini neben dem iPhone Duo einnimmt. Apple sehe das Gerät als vollständiges iPad-Erlebnis, das in eine Hand passe. Dazu gehörten der Zugriff auf mehr als eine Million Apps im App Store, Zubehör wie der Apple Pencil Pro und die erweiterten Multitasking-Funktionen von iPadOS 27.
Mit den neuen Funktionen seien diese Nutzungsmöglichkeiten weiter verbessert worden, sagte Pakula. Das neue iPad mini kann bereits vorbestellt werden. Die ersten Bestellungen sollen am 6. November eintreffen.
Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.
Via: 9to5mac.com
