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Apple bringt Apple Music Connect zurück – aber nur für Profis

Apple Music Connect

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Apple hat Apple Music Connect still und leise neu aufgelegt, nutzt den bekannten Namen aber für ein völlig anderes Angebot. Statt eines Fan-Netzwerks dient die Plattform nun als zentrale Anlaufstelle für Musiklabels, Vertriebe und Branchenpartner.

Von sozialem Netzwerk zur Branchenplattform

Das ursprüngliche Apple Music Connect startete 2015 als Möglichkeit für Künstler:innen, direkt Inhalte mit ihren Fans zu teilen. Es funktionierte wie ein in Apple Musik integriertes soziales Netzwerk. Die Plattform fand jedoch nie eine große Nutzerbasis und wurde Ende 2018 eingestellt – ähnlich wie zuvor Ping, Apples früherer Versuch eines musikfokussierten sozialen Netzwerks, das 2012 aus iTunes entfernt wurde.

Mit der Neuauflage verfolgt Apple einen anderen Ansatz. Das neue Apple Music Connect ist eine Plattform, die sich ausschließlich an professionelle Nutzer:innen richtet. Normale Hörer:innen können sich nicht registrieren. Wer nicht zur Branche gehört, soll sich laut Apple lediglich an eine zuständige Person in der eigenen Organisation wenden.

Funktionen des neuen Apple Music Connect

Das überarbeitete Angebot ähnelt in seiner Ausrichtung Apple Podcasts Connect für Podcast-Ersteller:innen. Apple bündelt verschiedene bereits vorhandene Werkzeuge an einem Ort, damit Musikprofis ihre Zusammenarbeit mit Apple Musik zentral steuern können. Die Plattform ist um mehrere Kernbereiche herum aufgebaut.

Im Bereich „Bewerben“ stellt Apple Vorlagen bereit, mit denen Labels und Vertriebe Marketingmaterialien rund um eine Veröffentlichung erstellen können – sowohl für Apple Musik selbst als auch für externe Kanäle wie Instagram und Twitter. Ein weiteres Werkzeug namens „Social Assets“ erzeugt teilbare Vorlagen, die an Meilensteine, Platzierungen in Wiedergabelisten und Neuveröffentlichungen gekoppelt sind.

„Apple Music Pitch“ ermöglicht es Labels, detaillierte Informationen zu kommenden Veröffentlichungen direkt an die Redaktionsteams von Apple Musik weltweit zu übermitteln. Auf diese Weise können Künstler:innen strukturiert für eine mögliche Berücksichtigung in Wiedergabelisten vorgeschlagen werden. Umgekehrt funktioniert „Media Requests“ in der anderen Richtung: Darüber kann Apple Musik bei Labels Pressefotos und andere Materialien anfragen, die für redaktionelle Inhalte benötigt werden.

Ergänzt wird die Plattform durch weitere, eher technische Marketingwerkzeuge. Dazu gehören die Erstellung von Partnerlinks, einbettbaren Playern, QR-Codes und Abzeichen.

Ein Hub im Programm „Apple Music for Partners“

Apple Music Connect ist Teil des größeren Programms „Apple Music for Partners“. Viele der jetzt integrierten Funktionen waren dort bereits in irgendeiner Form verfügbar. Der neue Hub dient weniger der Einführung völlig neuer Möglichkeiten, sondern vor allem der Vereinfachung des Zugangs.

Musikprofis erhalten damit einen klar strukturierten Ort, um Promotion, Anfragen an die Redaktion und die Bereitstellung von Medieninhalten zu koordinieren, statt verstreute Werkzeuge in verschiedenen Bereichen des Apple-Ökosystems nutzen zu müssen. Für Euch als alltägliche Apple-Music-Hörer:innen ändert sich dadurch nichts. Im Hintergrund erleichtert Apple jedoch Labels und Vertrieben die Arbeit, damit sie Inhalte effizienter auf die Plattform bringen und verwalten können.

Via: https://www.cultofmac.com
Titelbild: Apple

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Tags: Apple, Apple Music, Musikstreaming, Musikindustrie, Apple Music Connect, Marketing-Tools

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