Apple führt für Siri AI und weitere KI-Funktionen tägliche Nutzungsgrenzen ein. Eine erweiterte Nutzung soll später gegen Gebühr möglich sein, Details dazu sind aber noch offen.
Apple benennt konkrete KI-Funktionen mit Limits
In einem neuen Support-Dokument bestätigt Apple, dass mehrere Funktionen, die auf serverseitigen Modellen basieren, täglichen Beschränkungen unterliegen werden. Genannt werden Siri AI, Image Playground, die AFM 3 Cloud- und AFM 3 Cloud Pro-Modelle in Kurzbefehlen sowie Foto-Werkzeuge wie Clean Up, Extend und Spatial Reframing. Auch Apps von Entwickler:innen, die Apple Foundation Models in Private Cloud Compute nutzen, fallen unter diese Regelung.
Die Hinweise auf die Limits finden sich in einer Fußnote zu Apples Ankündigung neuer Gesundheitsfunktionen für die Apple Watch Series 12 und die Apple Watch Ultra 4. Konkrete Zahlen nennt das Unternehmen bisher nicht: Weder ist bekannt, ab wann die Beschränkungen greifen, noch wie hoch die täglichen Kontingente ausfallen und was der Zugriff über das Grundkontingent hinaus kosten wird.
Laut Apple werden die Grenzen nicht für alle Funktionen identisch sein. Faktoren wie die Komplexität einer Anfrage, die aktuelle Systemauslastung und weitere Kriterien sollen beeinflussen, wie die Limits gesetzt werden. Sobald ein Limit erreicht ist, steht die betreffende Funktion für einen bestimmten Zeitraum nicht mehr zur Verfügung. Nach Ablauf dieser Sperre soll der Zugriff automatisch wieder möglich sein.
Nutzungsbedingungen und iCloud+-Zusammenhang
Unabhängig von den neuen Tageslimits verweist Apple auf separate Nutzungsbedingungen für seine Dienste. Dort heißt es, dass übermäßige, missbräuchliche, automatisierte, betrügerische, illegale oder anderweitig unangemessene Nutzung eingeschränkt, gedrosselt oder ausgesetzt werden kann.
Apple hatte bereits zur WWDC im Juni darauf hingewiesen, dass einige serverbasierte KI-Funktionen, darunter Bildgenerierung, täglichen Beschränkungen unterliegen werden. Damals wurde auch angekündigt, dass die meisten iCloud+-Abos einen erweiterten Zugang zu diesen Funktionen bieten sollen. Die jetzt veröffentlichte Dokumentation nennt explizit Siri AI und bestätigt, dass ein erweiterter Zugriff gegen Bezahlung möglich sein wird.
Wie genau die Gebühren erhoben werden oder wie sich der erweiterte Zugang zwischen den verschiedenen iCloud+-Plänen unterscheiden wird, hat Apple bislang nicht erläutert. Für Home Video Summaries nennt das Support-Dokument allerdings konkrete Grenzen: Der 2-TB-Tarif soll demnach bis zu eine Kamera abdecken, der 6-TB-Tarif bis zu zwei Kameras und der 12-TB-Tarif bis zu fünf Kameras.
Start von Siri AI und regionale Einschränkungen
Siri AI, der auf der WWDC vorgestellte neu aufgebaute Assistent, soll am Montag, den 14. September, zusammen mit iOS 27 zunächst als Beta starten. Zum Start wird er Englisch unterstützen, weitere Sprachen – Französisch, Japanisch, Koreanisch, Portugiesisch und Spanisch – sollen im Oktober folgen.
In China wird der Assistent zum Start nicht verfügbar sein. Zudem wird Siri AI in der Anfangsphase in der EU nicht auf iPhone, iPad und Apple Watch zur Verfügung stehen. Nutzer:innen von Mac und Apple Vision Pro in der EU sollen jedoch Zugang erhalten.
Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.
Via: iClarified.com
