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Apple-Aktie unter Druck: FTC-Prüfung und Berichte über Siri-Verzögerung

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Die Apple-Aktie hat am Donnerstag den schwächsten Handelstag seit Monaten erlebt. Ausschlaggebend waren Berichte über Verzögerungen bei Siri sowie neuer politischer Druck auf die Nachrichten-App des Konzerns.

Aktienkurs fällt nach Berichten über Siri-Zeitplan

Die Anteilsscheine von Apple gaben am Donnerstag um 5 Prozent nach und verbuchten damit den deutlichsten Tagesverlust seit April. Auslöser waren Medienberichte, wonach sich das lang erwartete Update für die Sprachassistentin Siri verzögert. Dieses Update soll neue Funktionen der Künstlichen Intelligenz auf iPhones bringen.

Bloomberg berichtete am Mittwoch, dass Apple die interne Zielmarke für die Siri-Aktualisierung auf Mai und möglicherweise darüber hinaus verschoben habe. Ursprünglich war der Start innerhalb weniger Wochen erwartet worden. Statt eines geschlossenen Starts könnte das Unternehmen die neuen Funktionen nun schrittweise über mehrere Monate ausrollen, heißt es in dem Bericht.

Gegenüber CNBC erklärte Apple jedoch, man liege weiterhin im Plan, die Neuerungen im Laufe des Jahres 2026 zu veröffentlichen. Konkretere Termine nannte der Konzern nicht. Für Investor:innen bleibt damit offen, wann die neuen KI-Funktionen tatsächlich auf breiter Basis verfügbar sein werden.

US-Wettbewerbsbehörde nimmt Apple News ins Visier

Parallel zu den Berichten über Siri sieht sich Apple in den USA mit regulatorischem Druck auf seinen Nachrichtendienst Apple News konfrontiert. Am Mittwoch wandte sich der Vorsitzende der amerikanischen Wettbewerbsbehörde Federal Trade Commission (FTC), Andrew Ferguson, direkt an Apple-Chef Tim Cook. Er forderte ihn auf, die Nutzungsbedingungen und Kurationsrichtlinien von Apple News zu überprüfen.

Ferguson verwies auf jüngste Berichte, wonach Apple News vor allem linksgerichtete Medienangebote besonders hervorheben und im Gegenzug konservative Inhalte benachteiligen soll. Diese Vorwürfe richten den Fokus auf die Frage, wie Apple Nachrichtenquellen auswählt und gewichtet. Konkrete Maßnahmen oder rechtliche Schritte der Behörde wurden in diesem Zusammenhang zunächst nicht bekannt.

Die Kritik an möglichen politischen Verzerrungen in Nachrichtendiensten reiht sich in eine breitere Debatte um den Einfluss großer Technologiekonzerne auf die öffentliche Meinungsbildung ein. Für Apple steht neben dem regulatorischen Risiko auch der Ruf als neutraler Plattformbetreiber auf dem Spiel.

Kombination aus Technik- und Regulierungssorgen belastet Apple

Die gleichzeitigen Meldungen über mögliche Verzögerungen bei zentralen KI-Funktionen von Siri und die verstärkte Aufmerksamkeit der FTC für Apple News haben den Kurs der Apple-Aktie spürbar belastet. Marktteilnehmer:innen reagieren empfindlich auf Signale, dass sich wichtige Produkte verschieben könnten oder dass Behörden die Geschäftspraktiken eines Konzerns genauer prüfen.

Wie sich die Situation weiterentwickelt, hängt nun davon ab, ob Apple seinen Zeitplan für Siri einhalten kann und wie das Unternehmen auf die Fragen der FTC zu Apple News reagiert. Bis dahin bleibt die Unsicherheit an den Märkten bestehen. An dem Bericht wirkte auch CNBC-Journalist Steve Kovach mit.

Via: https://www.cnbc.com
Titelbild KI (Zur Illustration)

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Tags: Apple Börse, Apple, künstliche Intelligenz, Siri, Apple News, Aktie, FTC, Regulierung

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