Apple steht am 28. November 2025 im Fokus von regulatorischen Themen und neuen Lieferketten-Gerüchten. Gleichzeitig sorgen Berichte über Sicherheitsprobleme in der Podcasts-App und starke iPhone-Verkäufe in China für Aufmerksamkeit.
- EU prüft Apple Maps und Apple Ads als mögliche DMA-Gatekeeper: Die EU-Kommission untersucht, ob Apple Maps und Apple Ads als Gatekeeper nach dem Digital Markets Act eingestuft werden sollen. Apple hat gemeldet, dass beide Dienste die Schwellenwerte von 45 Millionen monatlich aktiven Nutzer:innen in der EU überschreiten. Bereits als Gatekeeper eingestuft sind iOS, iPadOS, Safari und der App Store. Die Kommission hat nun 45 Arbeitstage Zeit, um zu entscheiden.
- iPhone 17 treibt Smartphone-Markt in China am Singles Day: Neue Marktdaten zeigen, dass die iPhone‑17‑Reihe der wichtigste Wachstumstreiber im chinesischen Smartphone-Markt während des Singles-Day-Zeitraums war. Apple erreichte einen Marktanteil von 26 Prozent bei den Verkäufen. Ohne das iPhone hätte der Markt laut Analyse um rund 5 Prozent geschrumpft. Die Zahlen deuten auf eine anhaltende Nachfrage nach den aktuellen iPhone-Modellen in China hin.
- Sicherheitsforscher warnen vor Missbrauch der Apple-Podcasts-App: Sicherheitsforscher haben verdächtige Aktivitäten in Apples Podcasts-App beobachtet. Nutzer:innen berichten, dass sich die App ohne Interaktion öffnet und unbekannte Podcasts abspielt. Analysen deuten darauf hin, dass Feeds genutzt werden, um potenziell schädliche Inhalte einzuschleusen. Bisher gibt es keine Hinweise auf weitergehende Kompromittierungen, doch die Vorfälle werfen Fragen zur Filterung von Inhalten auf.
- Apple in Europa: Sammelklage in Frankreich und Druck auf Werbegeschäft: In Europa gerät Apple unter Druck durch eine Sammelklage in Frankreich, die sich gegen Geschäftspraktiken des Konzerns richtet. Parallel prüfen EU-Behörden, ob Apples Werbeplattform und Kartendienste eine marktbeherrschende Stellung einnehmen. Diese Verfahren könnten zu zusätzlichen Auflagen für Datenschutz und Wettbewerbsverhalten führen.
- Gerücht: Intel soll ab 2027 wieder Apple-Chips fertigen: Analysten berichten, dass Intel ab 2027 wieder eine Rolle in der Mac-Lieferkette spielen könnte. Intel soll einen Teil der Fertigung für Apples günstigste M‑Serie-Chips übernehmen, während TSMC den Großteil produziert. Die Chip-Architektur bleibt vollständig von Apple entwickelt und auf Arm-Basis.
- Apple Pay sammelt erneut Spenden für den Kampf gegen AIDS: Apple unterstützt den Global Fund zur Bekämpfung von AIDS mit einer Apple-Pay-Aktion. Für jeden Einkauf, der zwischen dem 28. November und dem 7. Dezember mit Apple Pay getätigt wird, spendet Apple 5 US-Dollar. Die Gesamtsumme der Spenden ist auf 3 Millionen US-Dollar begrenzt und findet traditionell rund um den Welt-AIDS-Tag statt.
- iOS 27: Frühe Gerüchte zu Apples iPhone-System 2026: Erste Berichte zu iOS 27 deuten auf ein Update mit Fokus auf Stabilität und Feinschliff hin. Apple könnte nach mehreren funktionsreichen Versionen wieder stärker auf Performance und Fehlerbehebungen setzen. Spekulationen zu neuen Funktionen und einer überarbeiteten Roadmap für 2026 sind ebenfalls im Umlauf.
- Apple Car: Patente zeigen, was aus dem Projekt hätte werden können: Neue Auswertungen von Apple-Patenten geben Einblick in das eingestellte Apple-Car-Projekt. Die Dokumente beschreiben Konzepte für autonomes Fahren und neuartige Innenraum-Displays. Offiziell hat Apple das Projekt nie bestätigt, jedoch deuten die Patente auf jahrelange Entwicklungsarbeit hin.