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AirPods Max 2: Was Apple beim Kopfhörer-Update wirklich ändert

AirPods Max 2

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Apple bringt die lang erwarteten AirPods Max 2 – äußerlich fast unverändert, technisch leicht aufgefrischt. Wir fassen zusammen, was sich tatsächlich getan hat.

Leises Update nach großem Apple-Event

Nur zwei Wochen nach dem jüngsten Apple-Event mit Produkten wie dem iPhone 17e und dem bislang günstigsten Apple-Laptop folgt ein unerwarteter Nachschlag. In einem unspektakulären News-Beitrag am Montag hat Apple das Update seiner AirPods-Max-Kopfhörer angekündigt.

Die neuen AirPods Max 2 erhalten ein dezentes Facelift mit verbessertem Geräuschunterdrückungssystem, überarbeiteter Audiotechnik und neuen Funktionen. All das steckt in einem Gehäuse, das auf den ersten Blick identisch wirkt, und bleibt beim bisherigen Preis von 579 Euro. Vorbestellungen sollen ab 25. März möglich sein, der Versand startet im April.

Damit aktualisiert Apple endlich seine Premium-Kopfhörer, die seit ihrem Start 2020 weitgehend unverändert geblieben sind. Abgesehen von Anpassungen wie dem Umstieg auf USB‑C und Unterstützung für verlustfreie Audioübertragung tat sich bisher wenig.

H2-Chip und neue Audiofunktionen

Kernstück des Updates ist der H2-Chip, der bereits in den AirPods Pro 2 und AirPods Pro 3 arbeitet. Laut Apple ermöglicht er eine Geräuschunterdrückung, die bis zu 1,5‑mal effektiver sein soll als beim Vorgänger. Dazu kommt ein neuer Verstärker, der für saubereren Klang sorgen und die Unterstützung für 3D-Audio verbessern soll.

Der H2 bringt zudem mehrere aktuelle Apple-Funktionen auf die AirPods Max 2. Dazu gehören Sprachisolierung, Live-Übersetzung und Umgebungsmodi wie Gesprächserkennung und adaptives Audio. Diese passen die Audiowiedergabe an Eure Stimme oder an die jeweilige Umgebung an.

Wie bei den AirPods Max mit USB‑C unterstützen auch die neuen Modelle verlustfreie Audioübertragung. Per Kabel ist mit kompatiblen Geräten eine Wiedergabe mit bis zu 24 Bit und 48 kHz möglich.

Altes Design, starke Konkurrenz

Trotz dieser technischen Ergänzungen bleibt die grundlegende Hardware weitgehend unangetastet. Das bekannte Design wirkt weiterhin sperrig, inklusive des schweren Aluminiumgehäuses. Hinweise auf eine Überarbeitung der gummiartigen Hülle, die sich um die Ohrpolster legt und unterwegs nur wenig Schutz bietet, gibt es bislang nicht.

Damit unterscheiden sich die AirPods Max 2 deutlich von den Strategien anderer Hersteller. Marken wie Bose und Sony haben ihre Top-Modelle der Geräuschunterdrückung in den vergangenen sechs Jahren mehrfach grundlegend überarbeitet. Dabei wurden die Lärmunterdrückung deutlich verbessert und die Hardware so angepasst, dass Modelle wie die Sony WH‑1000XM6 und die Bose QuietComfort Ultra 2 heute zu den leistungsfähigsten und zugleich mobilsten Funkkopfhörern gehören.

Auch andere Wettbewerber wie Bowers & Wilkins oder JBL bringen jährlich oder im Zweijahresrhythmus neue Versionen heraus, um aktuelle Technologien zügig zu integrieren. Vor diesem Hintergrund und mit Blick auf den vier Jahre alten H2-Chip wirkt das Update der AirPods Max 2 vergleichsweise zurückhaltend. Möglicherweise ist das ein Grund, warum Apple die Ankündigung zeitlich auf Abstand zu den deutlich aufmerksamkeitsstärkeren Produktneuheiten gesetzt hat.

Apple verfolgt traditionell seinen eigenen Weg, und die bisherigen AirPods Max blieben dank kleinerer Aktualisierungen und starker Ausgangsleistung lange relevant – auch wenn sie nicht mehr zur absoluten Spitzengruppe gehören. Spannend wird sein, ob Apple beim Design der Max 2 doch noch unsichtbare Änderungen vorgenommen hat und wie viel Klang- und Alltagsverbesserung sich aus H2-Chip und neuem Verstärker tatsächlich herausholen lässt, um im hart umkämpften Audiomarkt wieder aufzuschließen.

Via: https://www.wired.com
Titelbild: Apple

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Tags: Apple, Kopfhörer, Geräuschunterdrückung, Bluetooth Kopfhörer, Audio, AirPods Max 2, H2 Chip

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