Apple arbeitet an einem iPad der 12. Generation und plant, das günstigste Modell der Reihe im Jahr 2027 zu aktualisieren. Das Upgrade fällt laut aktuellen Informationen eher moderat aus, könnte sich für Euch beim Neukauf aber dennoch lohnen.
Design bleibt weitgehend unverändert
Zu einem neuen Design des iPad der 12. Generation gibt es bislang keine konkreten Hinweise. Erwartet wird daher erneut ein 11‑Zoll‑Display mit schmalem Rand, Touch ID im Powerbutton und vergleichsweise dicken Displayrändern.
Apple hatte das Design des günstigen iPad zuletzt mit der 10. Generation überarbeitet, um es optisch näher an iPad Pro und iPad Air heranzuführen. Das Einstiegsmodell bleibt weiterhin nur in einer Displaygröße verfügbar und ist mit 7 mm das dickste iPad im aktuellen Line‑up.
Zum Einsatz kommt ein Retina‑LED‑Display ohne ProMotion, ohne P3‑Farbraum und ohne laminierte Bauweise. Damit unterscheidet sich das Panel weiterhin klar von den höherpreisigen iPad‑Modellen, die hier mehr bieten.
Apple bietet das günstige iPad derzeit in mehreren auffälligen Farben an – darunter Blau, Pink, Silber und Gelb. Für 2026 sind neue Farbvarianten möglich, konkrete Informationen dazu liegen aber nicht vor. Änderungen an Rück- und Frontkamera, am USB‑C‑Port oder an der Unterstützung von Zubehör wie dem Apple Pencil werden aktuell nicht erwartet.
Neue A‑Serie, Apple Intelligence und mehr RAM
Gerüchte deuten darauf hin, dass das nächste Einstiegs‑iPad mit einem A18‑ oder A19‑Chip ausgestattet wird. Beide SoCs sollen im 3‑Nanometer‑Verfahren gefertigt sein und damit eine höhere Leistung und Effizienz liefern als der A16‑Chip im aktuellen Modell.
Der im Jahr 2025 eingesetzte A16 unterstützt Apple Intelligence nicht. A18 und A19 hingegen sind dafür ausgelegt, sodass das iPad der 2026/2027er‑Generation erstmals Zugriff auf Apple‑Intelligence‑Funktionen erhalten dürfte, die dem Vorgänger fehlen.
Die neuen Chips bringen außerdem hardwarebeschleunigtes Raytracing und weitere Verbesserungen für Spiele mit. Damit Apple Intelligence genutzt werden kann, müsste Apple den Arbeitsspeicher allerdings von derzeit 6 GB beim iPad der 11. Generation auf 8 GB erhöhen.
N1‑Funkchip, eigenes Modem und Funkstandards
Mit dem iPhone 17 hat Apple seinen eigenen Wi‑Fi‑ und Bluetooth‑Chip N1 eingeführt, der inzwischen auch im iPad Pro zum Einsatz kommt. Es gilt als möglich, dass Apple diesen Chip ab 2026 in allen neuen Geräten verbaut.
Der N1‑Chip unterstützt Wi‑Fi 7, Bluetooth 6 und Thread für Smart‑Home‑Geräte. Das iPad der 11. Generation ist auf Wi‑Fi 6 beschränkt. Sollte das Einstiegs‑iPad der 12. Generation tatsächlich Wi‑Fi 7 erhalten, könnte es erstmals 6‑GHz‑Netze nutzen. Bluetooth 6 wäre ebenfalls ein Upgrade gegenüber Bluetooth 5.3.
Aus internen Code‑Hinweisen lässt sich jedoch auch ableiten, dass Apple den N1 möglicherweise Premium‑Geräten vorbehalten will. In diesem Fall würde das günstige iPad weiterhin ohne N1 auskommen.
Parallel arbeitet Apple an eigenen Modemchips. Die C1‑ und C1X‑Modems kamen 2025 bereits in iPhones und iPads zum Einsatz. Auch das nächste Einstiegs‑iPad könnte in der Cellular‑Variante auf ein Apple‑Modem setzen. Diese sollen bei ähnlicher Performance effizienter sein als Qualcomm‑Lösungen.
Preise und möglicher Marktstart
Nach einer Preisrunde im Juni kostet das iPad der 11. Generation derzeit ab 449 US‑Dollar für 128 GB Speicher – 100 US‑Dollar mehr als zuvor. Apple begründete den Aufschlag mit gestiegenen Kosten für RAM. Hinweise auf sinkende Komponentenpreise vor dem Start der 12. Generation gibt es aktuell nicht, daher wird ein identischer Einstiegspreis von 449 US‑Dollar für das neue Modell als wahrscheinlich angesehen.
Bloomberg hatte zunächst einen Refresh des Einstiegs‑iPad für 2026 erwartet. Inzwischen deuten die Informationen darauf hin, dass das Update frühestens im ersten Quartal 2027 erscheint.
Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.
Via: macrumors.com
