Apple hat in der Telefonkonferenz zu den Quartalszahlen vor möglichen Engpässen bei iPhones gewarnt. Grund ist eine außergewöhnlich hohe Nachfrage, die das Angebot übersteigt.
Nachfrage übersteigt Angebot
Apple informiert Anleger:innen, dass im laufenden Septemberquartal iPhones knapp werden könnten. Das ist bemerkenswert, weil ihr iPhones bislang meist sofort kaufen konntet, teils sogar günstiger bei Händlern. Tim Cook sprach von einer sehr starken Nachfrage nach dem iPhone 17. Normalerweise kann die Lieferkette große Nachfragen bedienen. Aktuell sei die Nachfrage aber so hoch, dass Engpässe möglich sind. Parallel hält die weltweite Chipkrise an. Speicherchips sind schwerer zu bekommen und teurer. Apple hat kürzlich Preise für Macs, iPads und weitere Geräte erhöht; iPhones blieben bisher außen vor. Preissteigerungen sind das eine, fehlende Verfügbarkeit das andere. Wenn ihr ein Gerät gar nicht bekommt, wird die Entscheidung komplizierter als bei einem reinen Aufpreis.
Septemberquartal und neue Modelle
Das Septemberquartal ist traditionell das iPhone-Quartal. Es wird erwartet, dass Apple neue Modelle vorstellt, mutmaßlich zunächst drei Geräte: iPhone 18 Pro, iPhone 18 Pro Max und ein faltbares iPhone. Zu diesem klappbaren Modell kursieren bereits Verschiebungsgerüchte. Unklar ist, ob Apple die Nachfrage nach dem Event vollständig bedienen kann. Im Gespräch ist ein Termin um den 8. September, mit Bereitstellung der Geräte etwa eine Woche später. Möglich sind Bestell- oder Lieferverzögerungen, wie schon einmal beim iPhone X, das später ausgeliefert wurde. Apple warnt nicht ohne Grund, solche Hinweise sind gegenüber Anleger:innen verpflichtend. Das unterstreicht, dass es sich nicht nur um Spekulation handelt.
Was Käufer:innen jetzt beachten sollten
Für euch könnte das bedeuten, Kompromisse bei der Konfiguration zu machen. iPhones gibt es in vielen Varianten, etwa mit 512 Gigabyte, 1 Terabyte oder 2 Terabyte Speicher. Farben kommen hinzu. Es kann passieren, dass eine gewünschte Ausführung erst in einigen Monaten lieferbar ist, während eine andere Version nächste Woche verfügbar wäre. Denkbar ist auch, dass bestimmte Speichergrößen zeitweise nur mit einem kleineren Modell kombiniert werden können. Über alle Konfigurationen hinweg werden Geräte verfügbar sein, aber nicht zwingend exakt eure Wunschvariante. Aus früheren Situationen kennt ihr Schübe an Store-Beständen, etwa wie bei den AirPods. Damals zeigten Apps kurzfristige Verfügbarkeiten an, damit ihr schnell reagieren konntet. Entscheidend ist: Wenn Apple bereits vorwarnt, solltet ihr zum Marktstart flexibel bleiben. Wer Farbe oder Speichergröße anpassen kann, erhöht die Chance auf eine schnelle Lieferung.
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