Bald lassen sich Dateien von Geräten mit Snapdragon-Prozessoren direkt an iPhones übertragen. Qualcomm plant, Quick Share plattformübergreifend verfügbar zu machen.
Quick Share trifft auf AirDrop
Nach Googles Ankündigung, dass Quick Share künftig mit AirDrop auf dem Pixel 10 zusammenarbeiten soll, hat nun auch Qualcomm offiziell bestätigt: Die Funktion wird demnächst auf Snapdragon-Geräten folgen. In einem Beitrag auf X teilte das Unternehmen mit, es könne „kaum erwarten, bis Nutzer:innen Quick Share auf Snapdragon nutzen können, sobald es freigeschaltet ist“.
Diese Verbindung von Quick Share zu AirDrop beschränkt sich laut Google nicht auf Pixel-Smartphones oder Geräte mit Tensor-Chip. Vielmehr werden künftig auch andere Android-Smartphones wie das Samsung Galaxy, Modelle von OnePlus oder etwa Smartphones von Nothing unterstützt. Damit erweitert sich die plattformübergreifende Dateifreigabe deutlich.
Konkretisierung des Zeitplans steht noch aus
Bisher bleibt offen, wann genau die Funktion startet oder auf welchen Modellen sie zunächst verfügbar sein wird. Qualcomm nennt in seinem Statement keine detaillierten Angaben zu Terminen oder unterstützten Geräten. Zudem besteht die Möglichkeit, dass Quick Share nicht nur auf Smartphones, sondern auch auf weiteren Gerätetypen wie Tablets oder Laptops nutzbar gemacht wird.
Konnektivität zwischen iOS und Android wächst
Die neue Kompatibilität trägt dazu bei, Hürden zwischen verschiedenen Betriebssystemen abzubauen. Schon zuvor hatte Apple angekündigt, mit iOS 18 den RCS-Standard einzuführen. Damit wird der Austausch von Nachrichten und Dateien zwischen Android- und iOS-Systemen erleichtert. Die neue Quick-Share-Funktion könnte somit zu einem nahtloseren Zusammenspiel verschiedener Hersteller unter Android und zwischen Android und iOS beitragen.
Mit der geplanten Funktion können bald auch Nutzer:innen von Snapdragon-basierten Geräten Dateien direkt an iPhones senden – unabhängig davon, ob es sich um ein Google, Samsung oder OnePlus-Smartphone handelt. Die genaue Umsetzung bleibt noch abzuwarten, doch das Vorhaben deutet auf einen weiteren Schritt in Richtung Plattformoffenheit hin.