Der Entwickler von OpenClaw, Peter Steinberger, schließt sich OpenAI an. Gleichzeitig wird OpenClaw in eine Stiftung überführt und bleibt als Open-Source-Projekt bestehen.
OpenClaw bleibt offen und wird zur Stiftung
OpenClaw ist erst vor knapp einem Monat gestartet und hat bereits drei verschiedene Namen getragen. Nun folgt der nächste wichtige Schritt: Das Projekt zieht in eine Stiftung um, in der es als quelloffene Software weitergeführt wird. Steinberger betont auf seiner Website, dass es ihm von Anfang an wichtig war, OpenClaw als Open-Source-Projekt zu erhalten und ihm die nötige Freiheit zu geben, sich weiterzuentwickeln.
Nach seinen Aussagen sieht er OpenAI als den besten Ort, um seine Vision weiter voranzutreiben und die Reichweite von OpenClaw zu vergrößern. Je mehr er mit den Menschen bei OpenAI gesprochen habe, desto klarer sei geworden, dass beide Seiten die gleiche Vorstellung davon teilen, wohin sich das Projekt entwickeln soll. OpenAI unterstützt OpenClaw bereits finanziell und ermöglicht es Steinberger, seine Zeit stärker dem Projekt zu widmen.
Um OpenClaw in eine saubere organisatorische Form zu bringen, arbeitet Steinberger daran, das Projekt in eine Stiftung zu überführen. Diese soll ein Ort für Denker:innen, Hacker:innen und Menschen bleiben, die ihre Daten selbst besitzen wollen. Ziel ist es außerdem, mit der Zeit noch mehr Modelle und Unternehmen zu unterstützen.
Agenten-Idee wird mit OpenClaw praktisch
In der KI-Welt wird seit mehr als einem Jahr intensiv über Agenten gesprochen. Bis zum Start von Steinbergers Projekt fehlte jedoch eine Software, die diese Idee in einem praktischen Werkzeug umsetzt. OpenClaw hat diese Lücke geschlossen und den Ansatz von KI-Agenten in eine nutzbare Form gebracht.
Obwohl OpenClaw gerade einmal einen Monat alt ist, hat es bereits viele Nutzer:innen begeistert. Dazu gehört auch Federico Viticci, der häufig sehr früh neue Entwicklungen erkennt, die später größere Bedeutung bekommen. OpenClaw hat offenbar die Vorstellungskraft der Community angeregt und gezeigt, welches Potenzial in agentenbasierten Anwendungen steckt.
Ausblick: Was OpenAI mit Steinberger vorhat
Der Wechsel von Steinberger zu OpenAI wirft die Frage auf, wie sich die Apps und Angebote von OpenAI künftig entwickeln werden. In dem Beitrag wird besonders der bisherige Eindruck von Codex hervorgehoben, einem Werkzeug zur Unterstützung beim Programmieren. Mit dem Team hinter Sky und Steinberger im Unternehmen verbinden sich bei OpenAI mehrere starke Entwickler:innen und Projekte.
Wie genau OpenClaw und Steinbergers Arbeit in die bestehenden Produkte und Pläne von OpenAI einfließen, bleibt abzuwarten. Klar ist nur, dass OpenClaw als Open-Source-Projekt unter dem Dach einer Stiftung fortgeführt wird und OpenAI sich klar dazu bekennt, diese Arbeit zu fördern und zu finanzieren. Für Nutzer:innen, die an offenen KI-Werkzeugen und an der Kontrolle über ihre Daten interessiert sind, könnte diese Kombination aus Stiftung und Anbindung an OpenAI in Zukunft besonders spannend werden.
Quelle: steipete.me
