Mit dem MacBook Neo bringt Apple ein neues Einsteiger-Notebook auf den Markt. Es setzt auf ein Aluminiumgehäuse, ein 13‑Zoll‑Display, Apple‑Chips und lange Akkulaufzeit.
Neues Design, neues Display, neue Preisklasse
Apple positioniert das MacBook Neo als neuen Zugang zur Mac-Welt. Das Gerät soll die „Magie des Mac“ zu einem deutlich niedrigeren Preis verfügbar machen und damit neue Zielgruppen erschließen. Das Notebook kommt in einem Aluminiumgehäuse mit abgerundeten Ecken und wiegt 1,23 Kilogramm, sodass Ihr es leicht im Rucksack oder in der Tasche mitnehmen könnt.
Das MacBook Neo erscheint in vier Farben: Rosa, Indigo, Silber und einem neuen Zitrus-Ton. Die Farbakzente setzen sich im helleren Magic Keyboard sowie in passenden Hintergrundbildern fort, was ein einheitliches Erscheinungsbild ergibt. Apple bezeichnet das Modell als bislang farbenfrohstes MacBook.
Das 13‑Zoll‑Liquid‑Retina‑Display bietet eine Auflösung von 2.408 × 1.506 Pixeln, eine Helligkeit von 500 Nits und unterstützt die Darstellung von bis zu einer Milliarde Farben. Texte sollen scharf und Inhalte kontrastreich wirken. Eine Antireflex-Beschichtung soll Spiegelungen reduzieren und so ein angenehmes Arbeiten und Medienkonsumieren bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen ermöglichen.
Apple-Chip A18 Pro, KI-Funktionen und Akkulaufzeit
Im Inneren arbeitet der Apple-Chip A18 Pro. Er soll genügend Leistung für typische Alltagsaufgaben bieten, darunter Surfen, Dokumente erstellen, Inhalte streamen, Fotos bearbeiten und KI-Funktionen in verschiedenen Apps. Nutzer:innen können laut Apple flüssig zwischen Apps wie Nachrichten, WhatsApp, Canva, Excel und Safari wechseln.
Bei alltäglichen Aufgaben wie dem Surfen im Internet gibt Apple einen Leistungsvorteil von bis zu 50 Prozent gegenüber dem meistverkauften PC mit einem handelsüblichen Intel Core Ultra 5 an. Bei KI-Berechnungen direkt auf dem Gerät, etwa beim Anwenden von Effekten auf Fotos, soll das MacBook Neo bis zu dreimal schneller arbeiten. Bei Aufgaben wie Fotobearbeitung verspricht Apple eine bis zu doppelt so hohe Geschwindigkeit.
Eine integrierte 5‑Kern‑Grafikeinheit soll Spiele und kreative Anwendungen flüssig darstellen. Die 16‑Kern‑Neural‑Engine ist für On‑Device‑KI zuständig, darunter Apple‑Intelligence‑Funktionen sowie Aufgaben wie das Zusammenfassen von Notizen oder das Bereinigen von Bildern in der Fotos‑App. Die Verarbeitung auf dem Gerät soll die Privatsphäre der Nutzenden schützen. Das MacBook Neo arbeitet lüfterlos und damit lautlos.
Apple nennt eine Akkulaufzeit von bis zu 16 Stunden mit einer Ladung. Damit soll das MacBook Neo den gesamten Tag über vom Unterricht bis zum Café einsatzbereit bleiben.
macOS, Anschlüsse, Kamera und Nachhaltigkeit
Ausgeliefert wird das MacBook Neo mit macOS Tahoe. Vorinstallierte Apps wie Safari, Fotos, Nachrichten, FaceTime, Pages und Kalender ermöglichen den direkten Einstieg nach dem Auspacken. Apple‑Intelligence‑Funktionen wie Schreibwerkzeuge und Live-Übersetzung sind tief im System integriert und sollen den Alltag unterstützen. Datenschutz und Sicherheit sollen über Verschlüsselung, integrierten Virenschutz und automatische Sicherheitsupdates gewährleistet werden.
Die enge Verzahnung mit dem iPhone bleibt zentral: Mit Handoff könnt Ihr Aufgaben nahtlos zwischen MacBook Neo und iPhone wechseln lassen, über die universelle Zwischenablage Inhalte kopieren und auf einem anderen Gerät einfügen. Die iPhone-Synchronisierung erlaubt es, direkt vom MacBook Neo aus mit dem iPhone zu interagieren. Beim ersten Mac-Setup können Einstellungen, Dateien, Fotos und Passwörter vom iPhone übertragen werden.
Zur Ausstattung gehören zwei USB‑C‑Anschlüsse, die sowohl Zubehör als auch ein externes Display ansteuern und zum Laden genutzt werden können. Zusätzlich gibt es einen Kopfhöreranschluss. Drahtlose Verbindungen laufen über WLAN 6E und Bluetooth 6.
Das Magic Keyboard soll komfortables und präzises Tippen ermöglichen, das große Multi‑Touch‑Trackpad unterstützt Mac‑typische Gesten wie Klicken, Scrollen und Zoomen. Bei Modellen mit Touch ID könnt Ihr Euch per Fingerabdruck anmelden und Käufe mit Apple Pay freigeben.
Für Videokonferenzen verbaut Apple eine 1080p‑FaceTime‑HD‑Kamera und zwei Mikrofone mit Beamforming, die Umgebungsgeräusche reduzieren und Stimmen hervorheben sollen. Zwei seitlich abstrahlende Lautsprecher mit 3D-Audio- und Dolby-Atmos-Unterstützung sind für Filme, Musik und Apps wie GarageBand ausgelegt.
Apple betont den Umweltaspekt: Das MacBook Neo soll den bislang geringsten CO₂‑Fußabdruck eines MacBook haben. Der Recyclinganteil liegt bei insgesamt 60 Prozent, darunter 90 Prozent recyceltes Aluminium und vollständig recyceltes Kobalt in der Batterie. Das Gehäuse entsteht mit einem materialeffizienten Umformverfahren, das weniger Aluminium benötigt. Die Produktion nutzt zu 45 Prozent erneuerbare Energiequellen wie Wind- und Solarenergie. Die Verpackung ist zu 100 Prozent faserbasiert und recyclingfähig.
Das MacBook Neo kann ab sofort in 30 Ländern, darunter den USA, im Apple Online Store und in der Apple-Store-App vorbestellt werden und ist ab Mittwoch, 11. März im Handel verfügbar. Der Einstiegspreis liegt bei 699 Euro inklusive Mehrwertsteuer, Bildungseinrichtungen zahlen 599 Euro ). Weitere technische Daten, Konfigurationsoptionen und Zubehör findet Ihr auf der deutschen Apple‑Webseite. Über Apple Trade In könnt Ihr ältere Computer anrechnen lassen, AppleCare‑Tarife bieten zusätzlichen Hardwareschutz und Support, und über Persönliches Setup sowie Today‑at‑Apple‑Sessions unterstützt Apple beim Einstieg in das neue Gerät.
Via Apple
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