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M5-Pro- und M5-Max-MacBook Pro: Lohnt sich das Warten?

Apple arbeitet an neuen MacBook-Pro-Modellen mit M5 Pro und M5 Max, die bereits nächste Woche vor dem „Besonderen Erlebnis“ am 4. März erscheinen könnten. Hier findet ihr alle bisherigen Gerüchte im Überblick.

Design bleibt unverändert

Bei der Gestaltung des neuen MacBook Pro deutet bislang nichts auf Änderungen hin. Erwartet werden Modelle, die optisch den aktuellen M4-Geräten entsprechen. Apple dürfte weiterhin zwei Größen anbieten: eine 14-Zoll-Variante und ein 16-Zoll-Modell. Beide sollen mit M5 Pro und M5 Max verfügbar sein und damit die bestehende M5-Basisversion ergänzen.

M5 Pro und M5 Max: Technik im Detail

Das 14-Zoll-MacBook Pro mit dem Basis-M5-Chip hat Apple bereits im Oktober vorgestellt. Nun werden aktualisierte 14- und 16-Zoll-Modelle mit M5 Pro und M5 Max erwartet. Die gesamte M5-Chipfamilie basiert auf einem weiterentwickelten N3P-3-Nanometer-Fertigungsprozess von TSMC. Dieser sorgt für Verbesserungen bei Leistung und Energieeffizienz. Der M5 erreicht in der Mehrkern-CPU-Leistung bis zu 20 Prozent mehr Geschwindigkeit als der M4, bei der Grafikleistung sind es bis zu 30 Prozent. Für M5 Pro und M5 Max werden ähnliche Zuwächse erwartet.

Mit dem M5 hat Apple außerdem einen neuronalen Beschleuniger in jede GPU-Kern integriert, um KI-Aufgaben zu beschleunigen, die auf der Grafikeinheit laufen. Der Chip unterstützt zudem Raytracing der dritten Generation, dynamischen Zwischenspeicher der zweiten Generation und verbesserte Shader-Kerne. Die 16‑Kern-Neural-Engine arbeitet energieeffizienter als zuvor, gleichzeitig wurde die Bandbreite des gemeinsamen Speichers deutlich erhöht. Diese Eigenschaften dürften sich auch bei M5 Pro und M5 Max wiederfinden.

Weitere mögliche Neuerungen und Kaufzeitpunkt

Über zusätzliche Funktionen für die neue MacBook-Pro-Reihe ist bislang nichts Konkretes bekannt. Apple hat jedoch bereits die SSD-Geschwindigkeiten bei den M5-MacBook-Pro-Modellen erhöht, daher ist ein ähnliches Upgrade bei den Varianten mit M5 Pro und M5 Max wahrscheinlich.

Wer aktuell kein dringend neues MacBook Pro benötigt, sollte den Kaufzeitpunkt genau abwägen. Anfang 2026 gilt als ungünstige Phase für ein Upgrade. Die nachfolgende MacBook-Pro-Generation soll ein OLED-Display und eine Touchscreen-Bedienung bringen, was die Bildqualität deutlich verändern würde. Statt einer Notch wird eine Dynamic Island erwartet, und macOS soll gezielt für Touch-Eingaben angepasst werden.

Für viele Nutzer:innen, die bereit sind, den Aufpreis für ein MacBook Pro mit M5 Pro oder M5 Max zu zahlen, stehen zusätzliche Leistung und Displayqualität im Vordergrund. Für diese Zielgruppe könnte es sinnvoll sein, auf das größere Update zu warten. Der Umstieg auf OLED dürfte auch ein neues Design und gleichzeitig M6-Pro- und M6-Max-Chips mit sich bringen, was einen weiteren Grund für Geduld liefert.

Allerdings könnten die neuen Funktionen nur den höherpreisigen MacBook-Pro-Modellen vorbehalten sein oder zu deutlich steigenden Preisen führen. Wer ein begrenztes Budget hat, sofort ein Gerät benötigt oder auf OLED verzichten kann, sollte die M5-Pro- und M5-Max-Modelle dennoch in Betracht ziehen.

Veröffentlichung könnte unmittelbar bevorstehen

Die neuen MacBook-Pro-Modelle könnten bereits in der kommenden Woche per Pressemitteilung angekündigt werden – noch vor Apples „Besonderem Erlebnis“ am 4. März.

Via: https://www.macrumors.com
Titelbild KI (Zur Illustration)

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Michael Reimann

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