Ein Apple iPad mini wird von einer Hand gehalten.
Apple hat ein neues iPad mini mit größerem OLED-Display, A20-Pro-Chip und IP67-Schutz vorgestellt. Das dünnere Modell bringt außerdem überarbeitete Kameras, schnellere drahtlose Verbindungen und neue Funktionen in iPadOS 27.
Das neue iPad mini ist 5,4 Millimeter dünn und kommt in Mitternacht und Polarstern. Sein 8,5-Zoll-Super-Retina-XDR-Display bietet schmalere Ränder und bleibt laut Apple dennoch so kompakt wie das Vorgängermodell. Eine Variante mit Nanotexturglas soll Reflexionen in hellen Umgebungen reduzieren.
Das Display erreicht eine Spitzenhelligkeit von bis zu 1.200 Nits und bietet im Vollbildmodus bis zu 600 Nits. Die minimale Helligkeit liegt bei einem Nit. Apple nennt zudem ein Kontrastverhältnis von 2.000.000:1 und Unterstützung für den P3-Farbraum.
Das Gehäuse ist nach IP67 gegen Staub und Wasser geschützt. Das bedeutet laut Apple, dass das iPad mini unter kontrollierten Laborbedingungen bis zu 30 Minuten in bis zu einem Meter tiefem Wasser überstehen kann. Der Schutz kann durch normale Abnutzung nachlassen; Flüssigkeitsschäden deckt die Garantie nicht ab.
Der A20 Pro wird im Zwei-Nanometer-Verfahren gefertigt. Apple zufolge ist die Grafikleistung bis zu 2,7-mal höher als beim Vorgänger, während KI-Aufgaben bis zu 4,5-mal schneller laufen. Die CPU soll bei Mehrkernaufgaben eine bis zu 60 Prozent höhere Leistung bieten. Das Modell mit 512 GB erhält zusätzlich eine Dual-Neural-Engine mit 16 Kernen.
Für den Ton setzt Apple auf ein sogenanntes Akustikdisplay. Gekoppelte Tieftöner sollen kräftigere Bässe und höhere Lautstärke ermöglichen; versteckte Hochtöner sollen für klarere Höhen sorgen. Die Frontkamera mit zwölf Megapixeln sitzt nun an der Längsseite und unterstützt die Funktion „Center Stage“. Auch die rückseitige Weitwinkelkamera löst mit zwölf Megapixeln auf und nimmt 4K-Videos mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde auf.
Der neue N1-Chip unterstützt WLAN 7, Bluetooth 6 und Thread. Mobilfunkmodelle erhalten Apples C2-Modem. Es soll Datenübertragungen über Mobilfunk um bis zu 50 Prozent beschleunigen und zugleich energieeffizienter arbeiten. Das Gerät unterstützt außerdem eSIM und schnelles Laden.
Mit iPadOS 27 kommen neue Funktionen von Apple Intelligence auf das iPad mini. Dazu gehören Werkzeuge zur nachträglichen Bearbeitung von Fotos und eine Funktion in Safari, die Webseiten auf Änderungen überwacht. Apple gibt an, dass persönliche Daten bei der Verarbeitung über Private Cloud Compute weder gespeichert noch Apple zugänglich gemacht werden.
Das iPad mini unterstützt den Apple Pencil Pro und den Apple Pencil mit USB-C. Das neue Smart Folio aus Funktionsgewebe ist in Navyblau und Taupe erhältlich. Apple nennt außerdem Verbesserungen bei der Kindersicherung und einen erweiterten Displaymodus für externe Bildschirme, der mit iPadOS 27.2 verfügbar sein soll.
Vorbestellungen beginnen am Mittwoch, 28. Oktober, über Apples Website und die Apple-Store-App. Die Auslieferung und der Verkauf in Apple Stores sowie bei autorisierten Händlern starten am Freitag, 6. November. Zur Auswahl stehen Speichergrößen von 128, 256 und 512 GB.
Das iPad mini kostet ab 749 Euro für die WLAN-Version und ab 919 Euro für das Modell mit WLAN und Mobilfunk. Im Bildungsbereich beginnt der Preis bei 699 Euro. Das Smart Folio kostet 89 Euro. Der Apple Pencil Pro ist für 149 Euro erhältlich, im Bildungsbereich für 139 Euro. Der Apple Pencil mit USB-C kostet 89 Euro beziehungsweise 79 Euro für den Bildungsbereich.
Apple gibt den Anteil recycelter Materialien mit 35 Prozent an. Das Gehäuse besteht vollständig aus recyceltem Aluminium, die Batterie aus recyceltem Kobalt. Für die Herstellung in der Lieferkette nutzt Apple nach eigenen Angaben zu 40 Prozent erneuerbaren Strom.
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