Apple plant offenbar, das nächste MacBook Pro mit dem kommenden M5-Prozessor später als bislang angenommen zu veröffentlichen. Die Markteinführung wird laut zuverlässigen Insider-Informationen nicht im Herbst 2025 stattfinden. Stattdessen steht ein möglicher Marktstart erst Anfang 2026 im Raum.
Diese Verzögerung hat Konsequenzen für die Markteinführung neuer Apple-Prozessoren im Notebook-Bereich. Sollte sich die Prognose bestätigen, erscheint der M5-Chip erstmals nicht in einem MacBook, sondern erneut zunächst in einem iPad-Modell.
In den vergangenen Jahren hat Apple neue MacBook-Pro-Generationen regelmäßig im Herbst präsentiert. Oftmals wurden dabei auch die neuen M-Prozessoren eingeführt. So erhielten Modelle in den Jahren 2020, 2021, 2023 und 2024 pünktlich im Herbst ein Hardware-Upgrade. Zuletzt setzte Apple im aktuellen Modell den M4-Chip ein.
Experten und Branchenbeobachter:innen rechneten daher fest mit einem Update des professionellen macOS-Notebooks im Herbst 2025. Insbesondere das 14-Zoll- sowie das 16-Zoll-Modell, codenamens J714 und J716, sollten den neuen M5-Prozessor erhalten. Jüngsten Berichten zufolge verschiebt sich dieser Zeitplan jedoch. Interne Quellen nennen einen Launch Anfang 2026 als neuen Zieltermin.
Eine offizielle Begründung für die mögliche Verspätung gibt es derzeit nicht. Hinweise deuten darauf hin, dass die Verzögerung nicht durch Fertigungsprobleme beim M5-Prozessor selbst verursacht wurde. Vielmehr bleibt das kommende iPad Pro mit M5-Chip offenbar im ursprünglichen Zeitplan. Der Tablet-Markt könnte somit schon im Herbst 2025 vom neuen Chip profitieren, ähnlich wie das iPad Pro mit M4 im Vorjahr.
Die aktuelle Generation des MacBook Pro ist seit 2021 optisch weitgehend unverändert. Für die erste Ausgabe mit M5-Prozessor ist lediglich ein „chip-and-ship“-Upgrade geplant. Damit bleibt das Gehäuse identisch, und die einzige größere Änderung ist der neue Prozessor.
Trotz der überschaubaren Hardware-Verbesserungen hat sich der Veröffentlichungstermin nach hinten verschoben. Branchenspezialist:innen äußern angesichts des unveränderten Designs Zweifel an der Notwendigkeit einer so langen Verzögerung. Ein möglicher Grund könnte bei der endgültigen Abstimmung von Produktion und Markteinführung liegen.
Bedeutende Änderungen an der Hardware stehen laut bisherigen Berichten erst mit einer späteren Generation an. Für das 2026 erwartete MacBook Pro mit M6-Prozessor sind tiefgreifende Neuerungen geplant. Hier soll neben einem überarbeiteten Gehäuse erstmals ein OLED-Display verbaut werden.
Diese Entwicklung wurde von verschiedenen Quellen bereits prognostiziert. Das OLED-Panel wäre eine wegweisende technologische Neuerung, die für Branchenbeobachter:innen seit Monaten im Fokus steht.
Wer ein neues MacBook Pro mit substantiellen Änderungen sucht, wird wohl noch bis mindestens 2026 warten müssen. Bis dahin dürfte Apple den Fokus stärker auf die Leistungssteigerung durch neue Prozessoren legen, während ein Generationssprung beim Design größere Vorbereitungen erfordert.
Via: https://www.cultofmac.com
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