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Ausprobiert: iPhone Pocket von Issey Miyake

iPhone Pocket ausprobiert

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Sie haben viel Spott geerntet und waren innerhalb weniger Tage ausverkauft. Die spöttisch als „iPhone-Socken“ bezeichneten Stofftaschen für die meisten iPhone-Modelle. Wir haben uns eine der „Socken“ besorgt und ausprobiert.

Die iPhone Pockets gab es in zwei Versionen und zwar in einer langen und einer kurzen Länge. Wer Interesse an den hochwertigen Stofftaschen hatte, konnte aber leider nicht in einen beliebigen Apple Store gehen, um sie auszuprobieren. Die Taschen wurden exklusiv nur in 10 Stores weltweit verkauft. Unsere „Socke“ kommt aus Taipeh und wir haben die kurze Version genommen, die umgerechnet ca. 138 Euro gekostet hat.

Interessante Verpackung

Das Produkt kommt in einer langen Papierverpackung. Dort erfahren wir, dass unsere Version die Farbe „Peacock“ hat und wir die Größe „S“ genommen haben. Auf der Rückseite steht der Preis NT$ 4.490. Am oberen Ende der Verpackung gibt es Tragegriffe. Apple und Issey Miyake möchten offenbar, dass die Kund:innen das Produkt ohne Tasche aus dem Laden tragen.

Nach dem Öffnen finden wir neben der „Socke“ auch eine Pappkarte mit Vorschlägen, wie das Modell genutzt werden kann. Die kurze Variante ist eher geeignet, das iPhone – in unserem Fall das iPhone Air – an einer Umhängetasche zu tragen. Die Schlaufe ist nicht groß genug für einen Arm. Bzw. das iPhone würde in dem Fall unter dem Arm in der Achselhöhle hängen. Besser funktioniert das mit einer Umhängetasche. Die Tasche wird dann um Gurt befestigt.

Das sieht auf den ersten Blick etwas seltsam aus, ist aber durchaus praktisch. Denn auf diese Weise kann das iPhone (oder jedes andere Smartphone) nicht sofort entwendet werden. Auch einfach abschneiden ist nicht so einfach, aber dazu weiter unten dann mehr.

Verarbeitung

Die iPhone Pocket ist kein billiges Accessoire. Ihre Verarbeitungsqualität ist aber auch entsprechend hoch. Es handelt sich nicht einfach um einen gestrickten Stoff, sondern sie bestehen aus mehreren Lagen. Außerdem zeigt die Innenseite eine interessante Struktur. Am ehesten kann man sie mit dem Trageband der Apple Vision Pro vergleichen. Die „Rippen“ sind dicker und die vielen kleinen Öffnungen lassen zwar keinen 1:1 Blick auf das Display zu, zeigen aber dennoch, den Screen des iPhones.

Und genau das ist auch der Grund, warum man den „Socken“ nicht einfach durchschneiden kann. Er ist Dick und Flexibel. Das macht den Ansatz für ein Messer oder eine Schere schwer. Abgesehen davon, dass – von den kleinen Löchern mal abgesehen – gar nicht erkennt, welches iPhone-Modell dort wirklich drin steckt. Alles in Allem macht die  Verarbeitung einen sehr guten Eindruck. Es ist nicht ein „billiges Stück Stoff“. Auch ist es dicker als die bekannten „iPod-Socken“. Ein ganz neues Produkt eben.

Nachteile

Da es sich eher um Mode, als um ein wirklich funktionales Produkt handelt , fallen die Nachteile nicht so sehr ins Gewicht, sollten aber dennoch nicht unerwähnt bleiben. Zu Anfang ist es eine ziemliche Fummelei das iPhone (Air) in die Tasche zu bekommen. Ist es erstmal drin, wird es auch schwieriger, es spontan zu entnehmen. Für den Digitalen Detox aber vielleicht gar nicht so übel. Ob der hohe Preis ein Nachteil ist, spielt an dieser Stelle keine Rolle. Es ist Mode und damit kein rationales Produkt. Anders als vielleicht eine iPhone-Hülle aus Silikon oder Leder.

Fazit

Apple und Issey Miyake bringen ein hochwertig verarbeitetes Stück Stoff fürs iPhone heraus und machen es exklusiv und teuer nur in wenigen Apple Stores weltweit verfügbar. Hohe Preise für Apple-Zubehör kennen wir aber auch von Hèrmes. Das französische Modelabel bietet ebenfalls teures Zubehör für Apple Watch und Air Tags an.  Unabhängig vom Preis von ganzen Spott im Netz betrachtet, bekommen wir mal eine andere Art, das iPhone zu transportieren. Mal Dinge anders machen und gegen den Strom schwimmen ist doch auch Teil der Apple-DNA. Das Apple sie nicht überall verkauft, ist auch keine neue Strategie des Konzerns. Auch Apple-Merchandise gibt es weltweit nur im Apple Visitor Center am Apple Park in Cupertino.

Zur Transparenz sei gesagt, dass Apfeltalk die iPhone-Pocket gekauft hat. Vielen Dank an dieser Stelle an Julia fürs Mitbringen.

Alle Fotos: Apfeltalk / Michael Reimann

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Tags: Apple, iPhone, Zubehör, Ausprobiert, iPhone Pocket, ISSEY MIYAKE

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