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Apple stellt iMac mit M6 und neuen KI-Funktionen vor

Ein Apple iMac-Computer mit einer Reihe von Farben vor dem Bildschirm.

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Der neue iMac erhält Apples M6-Chip, schnellere Anschlüsse und mehr Speicherleistung. Bestellungen sind ab dem 28. Oktober möglich, ausgeliefert wird ab dem 6. November.

M6 bringt mehr Tempo für Apps und KI

Apple bietet den iMac mit M6 in Konfigurationen mit bis zu zwölf CPU- und zwölf GPU-Kernen an. Gegenüber dem iMac mit M1 soll die Leistung in Apps wie Microsoft Excel bis zu 2,5-mal höher ausfallen. Im Vergleich zum iMac mit M4 nennt Apple einen Zuwachs von bis zu 1,5-mal.

Für Grafikaufgaben wie die Fotobearbeitung in Affinity verspricht Apple bis zu 3,3-mal mehr Leistung als beim M1-Modell und bis zu doppelt so viel wie beim M4. Auch Spiele sollen profitieren: Mit Raytracing sei die Spieleleistung bis zu doppelt so hoch wie beim Vorgänger mit M4.

Der neue Dual-Neural-Engine-Chip mit 16 Kernen und Neuralbeschleunigern in jedem GPU-Kern soll Aufgaben der künstlichen Intelligenz direkt auf dem Gerät beschleunigen. Bei der Verarbeitung von Eingaben in LM Studio nennt Apple bis zu zwölfmal mehr Leistung als beim iMac mit M1 und bis zu fünfmal mehr als beim M4. So lassen sich auch lokale KI-Modelle nutzen, ohne Daten dafür aus dem Gerät zu übertragen.

Mit macOS 27 soll zudem Apple Intelligence stärker in Apps und Systemfunktionen eingebunden sein. Die neue Siri-Version kann Fragen beantworten, Inhalte in Nachrichten, E-Mails und Fotos finden und Aktionen in Apps ausführen. In Safari soll Apple Intelligence unter anderem Tabs thematisch ordnen und über Änderungen auf Webseiten informieren. Siri AI ist laut Apple in macOS 27.2 zunächst als Betaversion verfügbar.

Schnellere Anschlüsse und bekannte Ausstattung

Der iMac unterstützt WLAN 7 und Bluetooth 6. Bei ausgewählten Konfigurationen ist außerdem Ethernet mit 2,5 Gigabit pro Sekunde verfügbar. Apple zufolge ist die kabelgebundene Verbindung damit bis zu 2,5-mal schneller als bei der vorherigen Generation. Auch der SSD-Lese- und Schreibdurchsatz soll sich auf bis zu das Doppelte erhöhen.

Je nach Modell gibt es bis zu vier Thunderbolt-4-Anschlüsse. Der iMac kann außerdem bis zu zwei externe Bildschirme mit 6K-Auflösung ansteuern. Das 24-Zoll-Retina-Display bietet eine Auflösung von 4,5K, eine Helligkeit von 500 Nits und Unterstützung für den P3-Farbraum.

Zur Ausstattung zählen eine 12-Megapixel-Kamera mit „Center Stage“, die Personen bei Videoanrufen im Bild hält, sowie „Schreibtischansicht“ für eine Draufsicht auf den Arbeitsplatz. Das Audiosystem besteht aus zwei Paaren Tieftönern mit Kraftausgleich, zwei Hochtönern und einem Mikrofonverbund mit drei Mikrofonen. Räumliches Audio unterstützt Dolby Atmos.

Apple verkauft den Rechner in Blau, Grün, Rosa, Gelb, Violett, Orange und Silber. Farblich abgestimmte Tastaturen und Mäuse oder Trackpads gehören ebenfalls zum Angebot. Das Magic Keyboard mit Touch ID ermöglicht unter anderem eine Anmeldung per Fingerabdruck.

Preise und Verfügbarkeit

Vorbestellungen starten am 28. Oktober in 35 Ländern und Regionen. Ab dem 6. November soll der iMac bei Kund:innen eintreffen und in Apple Stores sowie bei autorisierten Händlern erhältlich sein.

Das Modell mit zehn CPU- und zehn GPU-Kernen kostet in Deutschland ab 1.799 Euro. Die Ausführung mit zwölf CPU- und zwölf GPU-Kernen beginnt bei 1.999 Euro.

Apple gibt an, den Standfuß aus vollständig recyceltem Aluminium herzustellen. Auch die seltenen Erden in den Magneten sowie die Goldbeschichtung und das Lötzinn auf den von Apple entwickelten Leiterplatten seien vollständig recycelt. In der Lieferkette stamme der eingesetzte Strom zu 40 Prozent aus erneuerbaren Quellen.

Via: https://www.apple.com

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Tags: Apple, iMac, Apple Intelligence, macOS 27, M6

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