Apple hat seine Video-App „Clips“ eingestellt. Die App steht ab sofort nicht mehr für neue Benutzer:innen zur Verfügung und verschwindet somit aus dem App Store.
Apple hat die Clips-App offiziell eingestellt. Clips war eine App, mit der ihr Videoaufnahmen, Fotos und Bilder mit Titeln per Spracheingabe, Musik, Filtern und Grafiken kombinieren konntet. Eure erstellten Videos ließen sich anschließend direkt in sozialen Netzwerken teilen.
Bereits seit gestern können neue Benutzer:innen Clips nicht mehr aus dem App Store herunterladen. Auf einer Support-Seite informiert Apple, dass Clips nicht mehr weiterentwickelt wird. Damit gibt es keine Updates mehr und die App steht für neue Nutzer:innen nicht mehr zum Download bereit.
Nutzer:innen, die Clips bereits auf ihrem iPhone oder iPad installiert haben, können die App weiterhin verwenden. Falls ihr Clips schon in eurem Apple-Konto hattet, könnt ihr sie auch aus dem App Store erneut herunterladen. Neue Personen haben jedoch keinen Zugriff mehr auf die App.
Apple stellt außerdem eine Anleitung bereit, wie ihr eure Videos und einzelne Clips aus der App speichern könnt. Ihr könnt die Inhalte entweder in der eigenen Mediathek sichern oder an einen anderen Speicherort übertragen. Das ist sinnvoll, falls ihr zukünftig auf andere Videobearbeitungs-Apps umsteigen möchtet.
Apple veröffentlichte Clips erstmals im Jahr 2017. Anfangs brachte das Unternehmen regelmäßig neue Funktionen, etwa Unterstützung für Memoji und Animoji, oder die Integration des LiDAR-Scanners, mit dem sich immersivere AR-Effekte realisieren ließen. Filters, Grafiken und weitere Spielereien standen zur Verfügung. In den letzten Jahren gab es allerdings nur noch vereinzelt Bugfix-Updates und kleine Verbesserungen.
Mit der Einstellung von Clips beendet Apple das Kapitel einer App, die besonders für einfache und schnelle Videoproduktionen gedacht war. Bestehende Nutzer:innen können die App noch eine Zeitlang nutzen. Langfristig empfiehlt es sich aber, die eigenen Clips rechtzeitig zu exportieren, da zukünftige iOS-Updates die Kompatibilität einschränken könnten.
Via: https://www.macrumors.com
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