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Apple stellt iPad Pro M2 vor

iPad Pro mit OLED wohl erst 2024

Die Gerüchte haben sich bewahrheitet – Apple hat soeben das iPad Pro M2 vorgestellt. Die Bestellung startet ab sofort.

Was die Neuigkeiten betrifft, fällt das Update eher geringfügig aus. Apple behält das Design ein weiteres Jahr bei. Ebenso bleibt es dabei, dass nur das größere Modell auf ein Liquid Retina XDR Display setzt – dafür gibt es aber einen neuen Referenzmodus:

  • Der Referenzmodus ermöglicht es, mit dem 12,9″ iPad Pro mit Liquid Retina XDR Display den Abgleich der Farbanforderungen in Workflows wie Überprüfung und Freigabe, Farbkorrektur und Compositing vorzunehmen, bei denen präzise Farben und konsistente Bildqualität entscheidend sind. Das bedeutet, dass professionelle Anwender:innen wie Fotograf:innen und Videofilmer:innen damit HDR-Aufnahmen bei maximaler, lebensechter Detailtreue direkt bearbeiten und Kameraleute am Set eine Vorschau der Aufnahmen in einem Farbprofil ansehen können, das der endgültigen Aufnahme entspricht.

iPad Pro M2 mit mehr Leistung

Im Kern des Updates steht einmal mehr der Prozessor, Apple setzt jetzt auch im iPad Pro auf den neuen Apple M2, der bisher im MacBook Pro 13 und im neuen MacBook Air zum Einsatz kommt. Die Leistung soll damit um 15 Prozent höher sein, im Vergleich zum M1.

Der M2 bietet eine 8-Core CPU — bis zu 15 Prozent schneller als beim M1 — mit Verbesserungen sowohl bei den Performance- als auch bei den Effizienz-Kernen. Eine 10-Core GPU mit einer bis zu 35 Prozent schnelleren Grafikleistung für Nutzer:innen mit allerhöchsten Ansprüchen. In Kombination mit der CPU und GPU kann die 16-Core Neural Engine 15,8 Billionen Rechenoperationen pro Sekunde ausführen — 40 Prozent mehr als der M1. So kann das iPad Pro komplexe Operationen rund um maschinelles Lernen noch leichter bewältigen. Außerdem liefert der M2 Chip 100 GB/s gemeinsame Arbeitsspeicherbandbreite — 50 Prozent mehr als der M1 — und unterstützt bis zu 16 GB schnellen gemeinsamen Arbeitsspeicher, was Multitasking und das Arbeiten mit großen Objekten noch flüssiger macht.

Schwebefunktion für den Apple Pencil

In Sachen Apple Pencil setzt Apple ebenfalls weiterhin auf die zweite Generation, neu ist aber die sogenannte Schwebefunktion. Dabei wird das Eingabegerät bereits 12 mm über dem Display erkannt, so sollen vor allem Markierungen einfacher werden.

Das neue iPad Pro und iPadOS 16 eröffnen Nutzer:innen mit der Schwebefunktion des Apple Pencil (2. Generation) eine völlig neue Dimension, mit dem Display zu interagieren. Der Apple Pencil wird bereits bis zu 12 Millimeter über dem Display erkannt, sodass Nutzer:innen eine Vorschau ihrer Markierung sehen können, bevor sie sie vornehmen. Dies ermöglicht es Anwender:innen mit noch größerer Präzision zu skizzieren und zu illustrieren und lässt alles, was man mit dem Apple Pencil macht, sogar noch einfacher werden. So erweitern sich beispielsweise bei Kritzeln die Textfelder automatisch, wenn der Stift in die Nähe des Bildschirms kommt, und Handschrift wird noch schneller in Text umgewandelt. Auch Apps von Drittanbietern können diese neue Funktion nutzen, um völlig neue Erlebnisse rund ums Markieren und Zeichnen zu schaffen.

Mit Wi-Fi 6E

Mit an Bord ist auch Wi-Fi 6E, ein neuer, schneller Standard der noch nicht wirklich weit verbreitet ist. Ebenso sollen alle Modelle mit 5G weltweit einsetzbar sein, also auch mmWave unterstützen.

Preise und Verfügbarkeit

Die Vorbestellung hat bereits gestartet, die Auslieferung startet am 26. Oktober in 28 Ländern und Regionen. Preislich beginnt das 11 Zoll Modell bei 1.049 Euro, das 12 Zoll Modell bei 1.449 Euro.

Via Apple Newsroom

 

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