Apple hat in einem englischsprachigen Support-Dokument darauf hingewiesen, dass User:innen auf die Funktion „Live-Übersetzen“ verzichten müssen, wenn sie sich in der EU aufhalten. Gründe dafür nennt der Konzern allerdings nicht.
Auf dem Event am Dienstag, hatte Apple zunächst die neuen AirPods Pro 3 vorgestellt und auch einen großen Teil der Vorstellung auf die so genannte „Live Übersetzung“ verwendet. Dabei gibt es zwei Varianten. Hat das gegenüber keine AirPods Pro in den Ohren, werden die Antworten auf dem iPhone angezeigt. Sein volles Potential schöpft Live Übersetzung allerdings aus, wenn beide Personen AirPods Pro in den Ohren haben. Dann lässt ich eine fast normale Konversation führen.
DMA der Grund?
Laut dem Dokument ist Live Übersetzung sowohl für User:innen in der EU, als auch für Personen, die sich, zum Beispiel auf Reisen in der EU aufhalten, nicht verfügbar.
Live Übersetzung nutzt laut Apple intensiv Apple Intelligence. Auch die Apple-KI war nicht von Anfang an für Nutzer:innen in der EU verfügbar. Erst im April wurden dann die meisten Funktionen freigeschaltet. Warum nun gerade Live Übersetzung in der EU nicht verfügbar ist, steht noch nicht fest. Es kann gut sein, dass Apple wieder den DMA, den Digital Markets Act der EU als Grund angibt. Das System unterstützt dabei seht wohl die deutsche Sprache.
Ob und wann die Funktion, die per Firmware-Update auch auf die AirPods Pro 2 kommen soll, hierzulande verfügbar wird ist nicht bekannt. Gut möglich, dass sie wie auch „iPhone Mirroring“ gar nicht erscheint.
Wir haben uns in unserem Ersteindruck-Video unmittelbar nach der Keynote bereits darüber gewundert, dass Apple auf seinen deutschen Seiten dieses Feature nicht bewirbt.
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