Editor's Podcast

ATEP258 #Rant – iPad Apps

iOS 11



Das iPhone X ist bereits über 200 Tage alt und Apple macht jetzt Druck. Ab April müssen Apps auf die neue Hardware angepasst werden – richtig so! Da wir gerade von angepassten Apps sprechen, lenken wir den Blick einmal von der neuesten Plattform weg hin zu einer, die es schon deutlich länger gibt. Wie ist die Situation eigentlich bei iPad Apps?

Bald ist es 3.000 Tage her, dass Apple – damals noch unter der Leitung von Steve Jobs – das iPad präsentierte. Das iPhone war bereits ein großer Erfolg, auch die Einführung des App Stores hatte Apple bereits hinter sich gebracht. Dementsprechend startete die neue Hardware ab dem ersten Tag mit der Unterstützung für Apps durch Drittentwickler. Das erste Mal unter iOS standen Entwickler vor der Herausforderung, Apps auch für eine neue Displaygröße und ggf. ein neues Bedienkonzept anzupassen.

iPad Apps – Einfach nur skalieren

Apple reagierte intelligent und bietet seit der Vorstellung die Möglichkeit an, iPhone Apps auf dem iPad zu skalieren. Dazu wird am unteren Rand ein Zoomfaktor eingeblendet, der durch den Nutzer kontrolliert werden kann. So haben wir die Wahl zwischen einer größeren aber pixeligen Darstellung oder aber einer kleineren und dafür auch schärferen Darstellung.

Der Weg erschien mir damals – vor 8 Jahren – eine gute Lösung zu sein. So konnte der Druck von Entwicklern genommen werden. Sie erhielten damit mehr Zeit zur Umstellung. Wieviel mehr Zeit? Einige davon benötigen offenbar über 8 Jahre. Viele Apps sind bis heute nicht auf die größere Auflösung optimiert, die Kompatibilitätsansicht wurde zum Standard für viele Apps.

Dabei sind die Auswirkungen wesentlich

iPad Apps – Mehr als nur iPhone Apps

Natürlich müssten die Entwickler auf dem iPad einen Schritt weiter gehen. Es gibt erheblich mehr Platz, der auch entsprechend ausgenutzt werden müsste. Spiele haben es hier einfach, bei Apps fernab der Unterhaltung wird es schwerer. Anscheinend war der Platz für viele Entwickler kein Segen – oder es mangelte ihnen an dem Willen, sich hier neue Konzepte zu überlegen. Spaltenansicht, mehr Inhalte, eine bessere Bedienung? Damit können viele Apps nicht aufwarten.

Das soll keine Verurteilung des Schritts von Apple sein, Entwickler zur Unterstützung des iPhone X zu zwingen – vielmehr halte ich es für zwingend notwendig. Die Geschichte des iPads zeigt, dass Apple hier eine hart Hand haben und Änderungen über kurz oder lang auch durchsetzen muss. Zugegeben, es ist wesentlich einfacher eine App für das iPhone X anzupassen als für das iPad, Apple sollte sich hier aber auch Anreize einfallen lassen. Der Zustand, der seit acht Jahren gilt, ist eigentlich ein Trauerspiel, das einem Hersteller, der mit Qualität bürgt, eigentlich ein Dorn im Auge sein müsste.



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