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Wer braucht Web 2.0?

Dieses Thema im Forum "Café" wurde erstellt von Corny, 23.08.06.

  1. Corny

    Corny Hildesheimer Goldrenette

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    Ich hab mir schon oft drüber Gedanken gemacht.
    Warum gibt es Blogs, in denen Leute täglich über ihren Alltag schreiben? Hört denen keiner zu? Warum gibt es Seiten, in denen man seine tollen Lesezeichen mit anderen teilen kann? Benutzt keiner mehr google, dmoz.org oder ist in entsprechenden Foren?
    Wieso veröffentlichen Leute ihre Urlaubsfotos auf Flickr? Und warum gucken sich Leute, die die Personen gar nicht kennen, die Fotos an?

    Mir kommt es so vor, als würde das Internet immer unpersönlicher werden. Man hat eine Seite, wo man seine Urlaubsfotos, die Zusammenfassung seines Alltags, seine Lesezeichen und vielleicht noch seine ebay- und amazon-Angebote stehen hat, und das war's dann, oder wie?

    Ich frage mich, wer braucht Web 2.0?
    Es gibt Foren, in denen man sich zu einem bestimmten Thema mit anderen austauschen kann, dort findet man Hilfe oder andere Seiten von anderen Benutzern. Freunde haben auch Internet und sind dort tätig und haben auch Lesezeichen. - Warum in einer unpersönlichen Liste von Lesezeichen durch Tags kämpfen?

    Mit Bekannten und Freunden kann man Erlebnisse und Erfahrungen austauschen, jedem seinen Standpunkt so klarmachen, das er es versteht und akzeptiert. Warum schreiben Leute ihren täglichen "Quark" in ihre Blogs?

    Wer guckt sich meine Urlaubsfotos bitte an? Okay, ab und zu sind dort Mädchen in Bikinis :D Ich habe zwar ne Seite, wo ich einige Fotoalben mit iWeb draufgeladen habe, aber ich werde den Teufel tun, die jedem zu sagen...

    Denkt ihr ähnlich? Oder völlig anders? Sagt mir, braucht ihr Web 2.0?

    (Ich weiß, dass manche Foren zu Web 2.0 zählen, und auch Wikipedia find ich super. Meinetwegen dann eben "Wer braucht Lesezeichensammlungsseiten, öffentliche Fotoalben und persönliche Blogs", wenn ihr's lieber habt ;))
     
  2. Danny_DJ

    Danny_DJ Prinzenapfel

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    ich finde web 2.0 auch relativ... nunja.... unnötig.

    definiert ist es ja sozusagen als das "soziale" internet.
    aber mal im ernst: wie weit sind wir denn? haben wir keine echten freunde mehr?
    das netz ist heute omnipräsent und quasi jeder hat einen anschluss.
    man kann tausende infos einholen, nachrichten lesen, spielen, einkaufen oder sich in foren austauschen.

    web 2.0 bläht die chose im prinzip nur auf.
    flickr, dann diese linksammler (digg), myspace, blogs, podcasts...

    jeder will sich präsentieren und was reinstellen. nur: wen interessierts?
    beispiel myspace: da tummeln sich millionen. leute tragen tausende in ihre freundeslisten ein. und dann? davon kann man sich nix kaufen.
    die branche selbst ist sich auch noch nicht ernsthaft schlüssig, wie sich daran geld verdienen lassen soll.

    wenn ich wikipedia als web 2.0 zähle, dann heiße ich wiki als einzigen teil der sache gut bzw nützlich. es gibt auch manche witzige blogs. aber damit hat es sich dann auch.

    ich habe viel zu viel mit mir selbst zu tun, als dass ich da meine zeit investieren würde, mich durch inhalte anderer zu lesen.

    zumal ich eine abneigung dagegen habe, mich so öffentlich im netz zu zeigen. wir sind alle schon transparenter als uns ohnehin lieb ist. ich will nicht wissen, wie viele meine email und adresse haben. dann noch googlebar sein? nein danke.

    @corny

    du bist 15? wow, wirklich reife einsichten.
     
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  3. mathilda

    mathilda Leipziger Reinette

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    Ich brauche Web2.0.

    Ich finds ne tolle Sache, meine Urlaubsfotos auf flickr mit Familie und Freunden zu teilen, die dann ihre Kommentare hinterlassen können.

    Nur weil ich jetzt über das Internet kommunizieren kann, heisst das nicht, dass ich nicht mit meinen Freunden rede.

    delicious ist auch ne super Sache, wenn ich auch noch keinen Account habe. Aber so habe ich von jedem meiner Rechner und jedem öffentlichen Rechner Zugriff auf meine Lesezeichen.

    Und dadurch, dass jeder seine Note zu meinen Gedanken abgeben kann, wird das Web nur persönlicher.

    Ich finde, Du greifst die markanten Punkte heraus, kannst aber für Dich keinen Vorteil draus ziehen. Millionen Menschen sehen das anders. (Andere Millionen sehen das auch gleich.)
     
  4. Corny

    Corny Hildesheimer Goldrenette

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    Das meinte ich gerade nich, hab das vielleicht falsch ausgedrückt o_O Meine Fotos mit Freunden und Familien teile ich ja auch, nur frage ich mich, warum das öffentlich geschehen muss?
    Außerdem find ich den Punkt Kommunikation gerade wichtig, nur sehe ich Dinge wie "Ich stelle was ins Internet und jeder kann da was zu schreiben" nicht als Kommunikation an... Kommunikation ist (für mich) ein Austausch von zwei Seiten, nicht ein Kommentar wie "deine Frisur sitzt schief" "Ach süß" etc. Ich kommuniziere doch auch übers Internet und möchte auf keinen Fall behaupten, dass jemand, der über das Internet kommuniziert, nicht mehr mit seinen Freunden redet.

    Ich bemängele nur die Verlagerung der Privatsphäre ins Öffentliche und eine scheinbare Abnahme der Kommunikation. Wenn man Blogs als eine Art RSS benutzt, um Neuigkeiten über ein bestimmtes Thema, wie zum Beispiel Motorräder, zu verbreiten, find ich das eine gute Möglichkeit.
    Auch an del.icio.us finde ich nicht schlecht, dass man seine Lesezeichen wiederfinden kann, sondern, dass man diese öffentlich zur Verfügung stellt, daran erkenne ich eben keinen Vorteil.
    Ebenfalls kann mit flickr nur dazu benutzen, Bekannten, Freunden, Familie usw. Bilder zur Verfügung zu stellen, nur erkenne ich wieder keinen Vorteil daran, dass jeder sich diese Bilder anschauen und danach suchen kann.

    Ich teile auch Fotos mit anderen, verbreite Neuigkeiten und unterhalte mich über sie, verlinke Seiten und habe sie überall verfügbar - nur brauche ich dazu kein Web 2.0, nicht mal, damit es einfacher geht.
     
  5. mathilda

    mathilda Leipziger Reinette

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    Ich glaube, der Hauptpunkt ist in der Kultur der Deutschen zu suchen. Wir sind sehr auf Informationsgeheimhaltung und Privatspähre bedacht. In anderen Kulturen ist das überhaupt nicht so. Und wenn man sich mal das Land anschaut, wo die meisten Internetanwendungen entwickelt werden, sieht man sehr schnell, dass dort jeder seine Informationen lautstark nach außen reicht, aber es die anderen überhaupt nicht interessiert, an welchem Strand man im Urlaub war.

    Wenn man also Fotos für privat einstuft, sollte man sie nicht im Internet posten. Auch nicht, wenn man grad mit der Frau vom Chef in einer verfänglichen Situation ist. Aber sonst? Ganz ehrlich: Mich interessiert es nicht, wo wildfremde Menschen im Urlaub waren (zumindest nicht wegen der Menschen, wegen des Ortes schon.).
     
  6. MatzeLoCal

    MatzeLoCal Rheinischer Bohnapfel

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    Durch Web2.0 wird das Web nicht unpersönlicher, sondern persönlicher! Das ist doch der Trick an 2.0

    Flickr als Urlaubsfotoabstellkammer abzustempeln ist auch nicht besonders objektiv. Hast Du dir schonmal angeschaut was für extrem gute Fotos es da gibt? Und ohne Flickr wären sie auf irgendwelchen WebSeiten verstaubt und nur wenige hätten sie gefunden.

    Und wenn Du dich mal genauer mit der Blogosphäre befassen würdest, dann würdest Du erkennen, dass das ein riesiges Netzwerk ist, das sogar eine gewisse Macht hat (was ich nicht immer positiv finde).

    Und warum kritisierst Du delicious? Wenn ich mir die delicious-Seite von bestimmten Leuten anschaue, dann kann ich mir sicher sein, dass die Links "qualitätsgerprüft" sind. Bei Google bekomme ich zwar mehr... aber oft muss ich aus zig links aussortieren.
     
  7. thrillseeker

    thrillseeker Lord Grosvenor

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    Beim Web 2.0 kommt es mir nicht auf die Rahmenbedingungen / Möglichkeiten / Technologien, sondern auf den Content an. Langweilige Blogs und Fotoalben interessieren mich ebensowenig wie jede andere langweilige Website.

    Interessant sind hingegen genau die Inhalte, die von der breiten Masse abweichen - egal, ob als Blog, als Fotoalbum, oder kurzweiliger TV-Ersatz.
     
  8. commander

    commander Baldwins roter Pepping

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    Schaut mal auf Nextapp, da sind die technischen Möglichkeiten aufgeführt (die bisher mit AJAX realisiert sind). Das ist übrigens das Framework, das wir in unserem OpenSource Projekt (s.u.) einsetzen.

    Ich denke, damit sind Applikationen im Netz möglich, die bisher nur mit heftigsten Klimmzügen zu erreichen waren, wenn überhaupt.

    Gruß,

    .commander
     
  9. MrNase

    MrNase Champagner Reinette

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    Hatta was für euch zum Lesen 2.0 ;)
    http://www.readwriteweb.com/archives/berners-lee_disses_web20.php


    Was soll ich sagen?! Ohne Web 2.0 würde es sowas wie jQuery nicht geben und als Webentwickler dem PHP und MySQL kaum noch ein Grinsen auf die Backen zaubert erweitert dies die Möglichkeiten enorm und es macht ganz einfach Spass diese neuen Möglichkeiten zu nutzen.

    Was die von dir angesprochenen Punkte angeht muss ich dir leider unterstellen die Sache arg einseitig zu sehen. Das Recht hat wohl jeder am man sollte Web 2.0 nicht generell dafür verurteilen schliesslich benutzt Apfeltalk.de ja auch Ajax (bitte nicht AJAX ;)) und da findest du es sicherlich OK. :)

    Web 2.0 ist genauso zu sehen wie Miniröcke.. Es ist modern und es tragen auch Leute die es eigentlich nicht tragen sollten und bei denen es schrecklich aussieht. Wenn man jedoch die richtigen Voraussetzungen erfüllt dann kann es was sehr geiles (*hechel*) sein (ich lasse bewusst offen was ich nun meine ;)).

    Ob man nun Web 2.0 mag oder nicht, dass kann man höchstens individuell an einer Anwendung festmachen. Die personalisierte Google Startseite mag ich garnicht, Flickr.com finde ich hingegen klasse und da ich selber Applikationen entwickle (meist private Dinge für die Schule wie z.B. einen Ajax-Stundenplan oder einen Ajax-Hausaufgabenplaner) werde ich meine Projekte auch nicht verurteilen. ;)
     
  10. Hamsta

    Hamsta Jerseymac

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    Das ist ja nichts was man kaufen muss. Es ist beschreibt einfach die Art in der wir die momentane Informationsflut bewältigen. In drei Jahren machen wir das auf heute noch unvorstellbare weise und nennen es dann Web 3.0. Is doch egal wies heißt, bzw. wer es gerade unter nem tollen Schlagwort vermarktet.

    Genausogut könntest du fragen "Wer braucht de BILD Zeitung?". Es ist das momentane Informations Angebot, nutz es oder erfinde einfach was neues (=Web 3.0) :)
     
  11. MrNase

    MrNase Champagner Reinette

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    Web 2.0 arbeitet das auf, was Web 1.0 eigentlich machen sollte.. Web 3.0 müsste diese Aufgabe dann für Web 2.0 übernehmen, fragt sich nur wann das ganze dann ein Ende hat. :)

    Du hast schon ganz Recht, wie man das Kind nennt ist eigentlich egal. Der Begriff Web 2.0 ist inzwischen IMHO aber schon recht negativ geprägt. :(
     
  12. MatzeLoCal

    MatzeLoCal Rheinischer Bohnapfel

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    Schon in der mache!
     
  13. plaetzchen

    plaetzchen Kaiserapfel

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    Web 2.0 ist großartig!

    Man kann seine Gedanken austauschen und auch mit Leuten Freundschaften aufbauen, die man sonst nie kennen lernen würde.
    Es lässt die Welt näher zusammenwachsen.
     
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  14. MatzeLoCal

    MatzeLoCal Rheinischer Bohnapfel

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    WORD!press
     
  15. pepi

    pepi Cellini

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    Wie definiert Guy Kawasaki den Blogger so treffend:

    Blogger. n. Someone with nothing to say writing for someone with nothing to do.
    Gruß Pepi
     
  16. Crunshinut

    Crunshinut Dithmarscher Paradiesapfel

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    Ich will ehrlich sein:

    Ich hatte noch nie Freunde.. Keiner versteht mich!!! UAAAAAHHHHHH
    :-c:-c

    Die News (+Blog) auf meiner Seite habe ich hauptsaechlich fuer meine Bekannten online gestellt. Dann brauche ich nicht 10 Mal auf die Selbe Frage "Und?? Alles klar in NY" antworten. Bilder habe ich auch, die sind aber nur fuer angemeldete Mitglieder zugaenglich. Ich muss mich doch nicht prostituieren und jedem alles von mir zeigen.
     
  17. Corny

    Corny Hildesheimer Goldrenette

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    Mir schien es eben, dass die Kommunikation bei solchen "guckt und schreibt euren Senf dazu"-Sachen auf der Strecke bleibt, weil man eben nicht direkt mit jemandem redet/schreibt (ob nu IM, VoIP, E-Mail - egal), sondern etwas reinschreibt, was der andere dann (eventuell) liest.

    Natürlich sind bei Flickr nicht NUR Urlaubsfotos. Aber dort sind auch ne Menge Fotos, die eigentlich eher privat sind, soll heißen, ein Außenstehender kann damit nichts anfangen. Daher wundere ich mich, warum manche solche Bilder dort hereinstellen.

    Ich sprach von Blogs ausschließlich als "öffentliches Tagebuch", nicht von Blogs, die Neuigkeiten zu einem Thema (AntiFa z.B.) veröffentlichen, nicht von Blogs, die von Journalisten geführt werden (z.B. Bildblog).

    Wenn du dir delicious-Seiten von "bestimmten Leuten" anschaust, heißt das doch, dass du sie kennst, oder nicht? Das heißt, dass für dich interessante Lesezeichen zu einem Thema gehören, das euch beide interessiert, sodass du die Adresse wohl sowieso bekommen hättest, wenn du mit ihm über dieses Thema geredet hättest...

    Würde ich die Sache objektiv sehen können, hätte ich diesen Thread nicht gestartet, weil ich mir die Frage selbst beantworten könnte. Ich möchte Web 2.0 nicht kritisieren, sondern den Sinn dahinter verstehen.

    Nein, ich muss es nicht kaufen, ich will's aber verstehen ;) Die Informationsflut mithilfe von freiwilligen Mitarbeitern zu bewältigen, finde ich gut, daher bin ich ja auch Wikipedia nicht abgeneigt. Es geht für mich lediglich um den Teil von Web 2.0, der benutzt wird, um sich öffentlich im Internet zu "präsentieren". Und die BILD-Zeitung - nun ja, wer solch eine Zeitung braucht, möcht ich eigentlich gar nicht wissen, aber ich weiche ab...

    Klingt toll, aber wie stellst du dir vor, wie das funktionieren soll? Von meinen Fragen habe ich ja Foren ausgeschlossen - lernt man sich über Blogs, Flickr oder delicious kennen? Das soll jetzt wieder nicht kritisierend wirken, ich versteh bloß nicht, wie du das meinst.

    Vielen Dank, dass du mich verarschst. Am liebsten würde ich dir sogar glauben.
     
  18. apple-byte

    apple-byte Jakob Lebel

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    ich finde, dass die Onlinewelt immer spannender und angenehmer wird

    interaktive Angebote wie Mac-TV.de
    Google Earth
    YouTube
    NewYorkCubic.com
    motoGP.com
    u.s.w.

    ich schaue nur noch wenig TV
    ich stelle mir mein Unterhaltungsprogramm lieber selbst zusammen

    Bloggen in Kurzform tu ich schon seit 2001 auf meiner HP
    nur damals gab es den Begriff und RSS-Podcasts noch nicht
     
  19. MatzeLoCal

    MatzeLoCal Rheinischer Bohnapfel

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    Deswegen bleibt aber die "Kommunikation" nicht auf der Strecke. Es ist einfach eine weitere Art.
    Es gibt sehr viele Dinge und Meinungen von denen ich ohne Blogs nie etwas erfahren hätte.

    Warum nicht? Was spricht dagegen? Wen es nicht juckt, der schaut es sich nicht an. Und auch hier kann ich sagen, ohne Flickr hätte bestimmte Dinge nie gesehen.

    Und Flickr ist ein superbeispiel für die Genialität des Web2.0
    Ich habe so einige Lieblingsblogs, ob die Betreiber wissen, dass ich dort mitlese weiss ich zum Teil garnicht. Jedenfalls hab ich dann mal bei Flickr nach dem Tag "Rhön" gesucht. Und dabei habe ich entdeckt, dass einige der Blogger schonmal hier in der Gegend waren... und das obwohl sie hunderte Kilometer weg wohnen. Fand ich mal sehr spannend.

    Auch öffentliche Tagebücher sind interessant und sei Dir sicher, jeder gibt dort nur soviel von sich Preis wie sie/er will!

    Weiteres Beispiel: Einmal schrieb ein Bloggerin, dass sie Kummer mit ihrem Mac hat (ich lese diesen Blog nicht, weil sie einen Mac hat... das wusste ich bis dahin garnicht!). Also hab ich ihr einen Kommentar hinterlassen, sie hat mir gemailt und auf die Art haben wir dann ihr Problem gelöst.

    Nein, bis auf einen kenne ich niemanden persönlich dessen delicious-Seite ich anschaue. Ich habe zwar meistens ein ungefähre Ahnung von den Leuten, aber ohne Web2.0 hätte ich nie was von denen gehört.

    Kleiner Tipp: Befasse Dich doch mal "richtig" mit dem Web 2.0. Finde heraus wie vernetzt das alles ist, welche Strukturen dort herrschen usw... und dann schreibe hier mal deine Erfahrungen rein... aber bitte.. nimm die mindestens das Wochenende, wenn nicht sogar die ganze nächste Woche dazu her.
     
  20. Corny

    Corny Hildesheimer Goldrenette

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    Vielen Dank, aber ich habe den Begriff wirklich in der Wikipedia nachgeschlagen, bevor ich ihn benutzt habe. Ein Austausch braucht 2 Seiten, nicht eine, die einen Kommentar zu einem Bild schreibt, so mein Gedanke.

    ... Wozu gibt es dann Foren wie dieses?

    Ich weiß, wie verflixt vernetzt Web 2.0 ist. Blogs untereinander, die sich vom Thema ähnlich sind aber gleichzeitig andere behandeln, wodurch ein Netzwerk entsteht, durch das man sich durchhangeln kann, um andere Blogs zu lesen, die auch wieder interessant sein könnten, Fotocommunities, die sich mit dem gleichen Themen beschäftigen usw. Trotzdem erschließt sich für mich dadurch nicht, warum man Dienste wie Flickr, Blogs oder delicious benutzt - ich sehe einfach keinen Vorteil zur normalen (IM-, Mail usw.) Kommunikation, eher einen Nachteil, da die Informationen "universeller" werden.
    Wie man sich über Blogs toll kennen lernen (damit meine ich jetzt nicht "seine Blogs verlinken") kann, verstehe ich ebenfalls nicht. Gerade weil der Blogger so eine "übergeordnete" Rolle einnimmt, kommt (in meinen Augen) oft keine richtige Diskussion zustande, sondern eher eine Eintrag->Kommentar-Kombination. Außerdem ist ein Blog eher ein kleiner Punkt im Netzwerk, man findet ihn schlechter, da er nicht in eine spezielle Kategorie eingeteilt ist. Hat man sich nu doch über einen Blog kennen gelernt und unterhält sich oft, wird der Tagebuch-Blog eigentlich überflüssig, da man sich das ja so eigentlich besser erzählen kann...?

    Bitte berichtigt mich, wenn ich jetzt Mist geschrieben habe, das kann ja gut sein...
     

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