- Registriert
- 28.10.12
- Beiträge
- 2.300
Vor einiger Zeit berichteten wir von der Ankündigung seitens Dell, dass man einen 27 Zoll Monitor mit einer 5K Auflösung bis Ende des Jahres veröffentlichen will. Das Panel hielten wir da für einen heißen Kandidaten für den Einsatz in einem iMac mit Retina Display. Mittlerweile hat sich dies bewahrheitet und so hat Apple auf der Keynote im Oktober einen iMac vorgestellt, dessen Display mit 5.120 mal 2.880 Pixeln auflöst – zu einem vertretbaren Preis von 2.600 Euro.[prbreak][/prbreak]
Bisher war nicht weiter bekannt, welchen Preis der Computerfertiger Dell für den reinen Monitor UP2715K aufrufen würde. Doch mittlerweile lässt sich der Bildschirm im Dell Online-Shop zu einem Preis von 2500 US-Dollar vorbestellen und liegt damit nur knapp unter dem Preis des iMac mit 5K Retina Display, der einen ausgewachsenen Computer mit sich bringt. Dell hat jedoch bereits einen niedrigeren Preis angekündigt [siehe UPDATE unten]. Neben dem preislichen gibt es aber auch technische Argumente, die im direkten Vergleich für den iMac sprechen.
Denn der iMac ist auf jeden Fall dazu in der Lage, ein Panel mit einer solch hohen Auflösung und vollen 60 Hz anzusteuern. Schaut man sich einmal nach UltraHD Monitoren um, wird schnell klar, dass es trotz eindeutiger Spezifikation oft zur Glücksache wird, ob eine bestimmte Kombination aus Computer, Monitor und Kabel einwandfrei funktioniert – wenn nicht die Soft- oder Firmware bereits streikt.
Auch schnittstellenmäßig sieht es beim UP2715K schon nach Kompatibilitätsproblemen aus. Um die volle Auflösung von 5.120 mal 2.880 mit 60 Hertz zu erhalten, muss man den Monitor über zwei DisplayPorts anschließen – hier wird sicher nicht jedes Endgerät fehlerfrei mitspielen. Über ein einzelnes Kabel erreicht man “lediglich” UltraHD.
Weiter verspricht Dell eine Abdeckung des Adobe-RGB-Farbraums von 99 Prozent, eine Reaktionszeit von 8 Millisekunden und eine Farbwiedergabe mit einer Tiefe von 10 Bit. Die Helligkeit soll sich zwischen 50 und 350 Candela pro Quadratmeter einstellen lassen, bei einem statischen Kontrast von 1000:1. Neben zwei normalen DisplayPort-Eingängen gibt es einen Mini DisplayPort, fünf USB 3.0 Anschlüsse und einen Kartenleser. Den eingebauten Lautsprecher leiht Harman/Kardon den Namen. Die Auslieferung soll am 18. Dezember 2014 beginnen, Dell gewährt drei Jahre Garantie. Mitgeliefert werden bereits fünf DisplayPort-Kabel in allen Variationen.
Es gibt nur wenige Gründe, den Dell UP2715k einem iMac mit Retina Display vorzuziehen – selbst wenn man Windows nutzen möchte. Nur wem die Leistung des ordentlich ausgestatteten iMac nicht ausreicht und Geld keine Rolle spielt, dürfte eher Gefallen am Dell Monitor finden.
UPDATE 07. November 2014 13:37
Wie PCWorld erfahren haben will, plant Dell bereits die erste Preissenkung. Demnach soll der Monitor im Dezember für unter 2.000 US-Dollar zu erstehen sein, der im Online-Store angezeigte Preis von 2.500 US-Dollar ist aber nach wie vor präsent. Gründe nannte der Computerhersteller aus den USA allerdings nicht, es wird jedoch vermutet, dass der iMac mit 5K Retina Display der ausschlaggebende Grund ist.
via Dell
Bisher war nicht weiter bekannt, welchen Preis der Computerfertiger Dell für den reinen Monitor UP2715K aufrufen würde. Doch mittlerweile lässt sich der Bildschirm im Dell Online-Shop zu einem Preis von 2500 US-Dollar vorbestellen und liegt damit nur knapp unter dem Preis des iMac mit 5K Retina Display, der einen ausgewachsenen Computer mit sich bringt. Dell hat jedoch bereits einen niedrigeren Preis angekündigt [siehe UPDATE unten]. Neben dem preislichen gibt es aber auch technische Argumente, die im direkten Vergleich für den iMac sprechen.
Denn der iMac ist auf jeden Fall dazu in der Lage, ein Panel mit einer solch hohen Auflösung und vollen 60 Hz anzusteuern. Schaut man sich einmal nach UltraHD Monitoren um, wird schnell klar, dass es trotz eindeutiger Spezifikation oft zur Glücksache wird, ob eine bestimmte Kombination aus Computer, Monitor und Kabel einwandfrei funktioniert – wenn nicht die Soft- oder Firmware bereits streikt.
Auch schnittstellenmäßig sieht es beim UP2715K schon nach Kompatibilitätsproblemen aus. Um die volle Auflösung von 5.120 mal 2.880 mit 60 Hertz zu erhalten, muss man den Monitor über zwei DisplayPorts anschließen – hier wird sicher nicht jedes Endgerät fehlerfrei mitspielen. Über ein einzelnes Kabel erreicht man “lediglich” UltraHD.
Weiter verspricht Dell eine Abdeckung des Adobe-RGB-Farbraums von 99 Prozent, eine Reaktionszeit von 8 Millisekunden und eine Farbwiedergabe mit einer Tiefe von 10 Bit. Die Helligkeit soll sich zwischen 50 und 350 Candela pro Quadratmeter einstellen lassen, bei einem statischen Kontrast von 1000:1. Neben zwei normalen DisplayPort-Eingängen gibt es einen Mini DisplayPort, fünf USB 3.0 Anschlüsse und einen Kartenleser. Den eingebauten Lautsprecher leiht Harman/Kardon den Namen. Die Auslieferung soll am 18. Dezember 2014 beginnen, Dell gewährt drei Jahre Garantie. Mitgeliefert werden bereits fünf DisplayPort-Kabel in allen Variationen.
Es gibt nur wenige Gründe, den Dell UP2715k einem iMac mit Retina Display vorzuziehen – selbst wenn man Windows nutzen möchte. Nur wem die Leistung des ordentlich ausgestatteten iMac nicht ausreicht und Geld keine Rolle spielt, dürfte eher Gefallen am Dell Monitor finden.
UPDATE 07. November 2014 13:37
Wie PCWorld erfahren haben will, plant Dell bereits die erste Preissenkung. Demnach soll der Monitor im Dezember für unter 2.000 US-Dollar zu erstehen sein, der im Online-Store angezeigte Preis von 2.500 US-Dollar ist aber nach wie vor präsent. Gründe nannte der Computerhersteller aus den USA allerdings nicht, es wird jedoch vermutet, dass der iMac mit 5K Retina Display der ausschlaggebende Grund ist.
via Dell
Zuletzt bearbeitet:


