Wahrscheinlich hat
@Bio Exorzist einen IMSI-Catcher zuhause stehen und liest den ganzen Tag SMS mit.
Reicht nicht.
Ich bin viel in Afrika, Indien und auch Zentralasien unterwegs, in Hotels hat es durchweg www, und in den Städten sowieso 3G.
Merkst du was?
Das mobile Internet ist dort viel verbreiteter als man denkt
Ich weiss berufsbedingt ziemlich genau, wie weit da das mobile Internet verbreitet ist - ausserhalb von (Gross-)Städten nämlich so ziemlich gar nicht. Was ich beruflich recht erfreulich finde
da die Infrastruktur dafür schnell errichtet ist
Magst du diese Theorie mal erläutern? Die Infrastruktur für mobiles Internet ist weitaus aufwändiger und schon gar nicht günstig zu installieren, wenn noch keine Breitbandleitungen liegen (wie z.B. in 98% von Zentralasien und >85% von Südamerika) - aber ich lerne gerne dazu.
Erscheint mir etwas gering der Prozentsatz. Kommt zumindest mit meinen Erfahrungen nicht wirklich hin
Zu deinen Erfahrungen kann ich nichts sagen - meine Zahlen entsprechen den Mindestanforderungen für Mobilfunk, gegen die alle Infrastrukturanbieter zertifizieren müssen.
Das muss durchaus bewiesen werden.
Was möchtest du gerne bewiesen haben? Das die Netzbetreiber geltendes nationales und internationales Recht umgesetzt haben?!
Besonders da einige Unternehmen dazu hingehen, das sie selbst kein Zugriff auf die unverschlüsselten Daten haben!
Du hast die Feinheiten der Argumentation überlesen! Das ist sehr viel perfider - also nochmal: Wenn ein Netzbetreiber gesetzeskonform die nötigen Schnittstellen vorsieht, dann hat
er (der Netzbetreiber) keinen Zugriff auf die verschlüsselten Daten (wer er alle anderen diesbzgl. Regelungen einhält), staatliche Stellen aber sehr wohl.
Er (der Netzbetreiber) gibt in dieser Konstellation auch keinerlei Daten heraus - muss er ja auch nicht, die Behörden haben ja einen eigenen Zugang! Man muss also bei Äusserungen der netzbetreiber (oder Dienstbetreiber)
ganz genau hinhören, was gesagt wird!
Da gibt es verschiedene Angriffsszenarien. Software, Man-In-The-Middle, etc.
Nö, so einfach geht das nicht und schon gar nicht für Script-Kiddies. Bitte mal erläutern, wie du dir eine MiM-Attacke auf SMS vorstellst.
Meine Quelle ist ein Live-Hacking auf der Cebit!
Deine Links beschreiben zwei sehr unterschiedliche Dinge. Der erste Link betrifft die nicht unproblematische SS7-Lücke. Mit SMS hat das nichts zu tun, obwohl man diese Lücke vmtl. auch dazu missbrauchen
könnte. Könnte deshalb, weil man dazu auch noch die i.d.R. verschlüsselte MAP-Verbindung zu HLR & SMS-(S)C hacken müsste. GSM-Sprache ist da tatsächlich einfacher abzuhören als SMS, da man über SS7 das Gespräch umleiten (und dann mithören kann) - mit 'ner SMS geht das nur mit der Anfrage (die Nachrichten gehen alle über einen zentralen Server), d.h. man kann die Anfrage zwar abfangen, hat damit aber noch nicht die Nachricht. Wichtig in diesem Zusammenhang: Man braucht physikalischen Zugang zum SS7-Carrier - das ist ohne ausreichend kriminelle Energie (man benötigt mindestens einen Insider beim Netzbetreiber oder muss sich physikalisch auf die Leitung aufschalten oder braucht einen ungesicherten IP-Carrier - bei letzterem sprechen wir dann aber nicht mehr von "Sicherheitslücke" sondern galloppierender Dummheit).
Den SMS-"Hack" hab' ich hier schon mal kommentiert. Der setzt voraus, den A5/1 Schlüssel mindestens einer Seite zu kennen, um dann per brute force das Schlüsselpaar herauszulesen - ich weiss nicht, wie real so ein Bedrohungsszenario ist. Auch das ist sicher nichts für Script-Kiddies und die NSA hat sich nicht ohne Grund Zugang zu den Schlüsseln bei den SIM-Kartenherstellern verschafft, anstatt die ganzen A5/1 Paare zu knacken.
n entsprechenden Foren gibt's dann auch die genauen Anleitungen...
Link! Von mir aus auch per PN.