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Ist Freeware schlimm?

Dieses Thema im Forum "Café" wurde erstellt von space, 19.06.06.

  1. space

    space Neuer Berner Rosenapfel

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    In einem Thread fragte heute jemand nach einer Freeware, um auf einer .dv-Datei IDs zu setzen.
    Abgesehen mal davon, dass dies mit bordeigenen Mitteln zu realisieren ist (iMovie), suchte derjenige eine "einfacherere" Lösung.
    Doch als Reaktion kamen "Antworten", in denen die Nachfrage nach Freeware kritisiert wurde....

    Ich habe mir nie wirklich Gedanken darüber gemacht: Ist Freeware verwerflich?

    Sind Freeware-Programme eine Ohrfeige für Programmierer, die zu einem guten Programm eine kostenlose Alternative bieten, nur um die Früchte der kostenpflichtigen Programme zunichte zu machen? Steckt da so eine Art "Sportsgeist" dahinter, ähnlich wie bei den Würmern?

    Oder sind Freeware-Programme das Resultat von Cracks, die ihre Arbeit gerne und weitverbreitet auf vielen Computern wähnen wollen?

    Ich selber nutze eine Handvoll Freeware-Programme, einige davon, die nichts anderes machen, was ich nicht auch (sofern ich es beherrschen würde) mit AppleScript oder dem Terminal erledigen könnte. Andere gehen aber darüber hinaus.

    Eine interessante Form der Vermarktung von Programmen ist für mich die Shareware. Programme wie ffmpegx oder Audio Hijack Pro laufen mit gewissen Einschränkungen. Wenn man die Programme mag, kann man sie in der Vollversion käuflich erwerben (so getan! :) ).

    Auch für das non-trial Quicktime Pro gibt es zahlreiche Freeware-Alternativen... mittlerweile ist in mir aber die Überzeugung gereift, dass ich es haben möchte. Ich werde es mir kaufen.

    In diesem Sinne, bitte klärt mich auf!
    Gruß
     
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  2. Tommi

    Tommi Kaiserapfel

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    Hi!

    Habe auch diesen Thread gesehen und finde es erschreckend. Was ist an Freeware schlimm? Garnichts. Direkt eine solche Antwort zu bekommen ist echt hart wie ich finde. Wenn jemand das Geld nicht direkt hat kann man doch gerne nach Freeware fragen.

    Natürlich reizen manche Leute die Sache aus und wollen die tollsten Sachen machen aber das ganze kostenlos. Das verstehe ich dann auch manchmal nicht.

    Aber in der Sache mit diesem einen bestimmten Thread haben solche Antworten meiner Meinung nach nichts verloren.
     
    #2 Tommi, 19.06.06
    Zuletzt bearbeitet: 19.06.06
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  3. Bonobo

    Bonobo Nathusius Taubenapfel

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    Nein, Freeware ist nicht "schlimm", und es ist auch nicht schlimm, wenn jemand fragt, ob es hier- oder dafuer eine Freeware gibt.
     
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  4. Peter Maurer

    Peter Maurer Carmeliter-Renette

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    Das ist zwar hoffentlich nicht Deine Absicht, aber "schlimm" machst Du das ganze erst mit diesem Thread. Denn im von Dir erwaehnten Videoschnittthread ging's ja darum, ob es schlimm ist, nach Freeware zu fragen, und nicht darum, ob Freeware selber schlimm ist.

    Das ist ein Unterschied, auf den ich Wert lege, denn ich bin Freeware-/Donationware-Entwickler und stelle schon aus Prinzip nix schlimmes her.

    Warum Du Shareware "interessanter" findest, erschliesst sich mir leider nicht so ganz, aber was die Motivation hinter Freeware betrifft, so denke ich, dass es zwei Typen von Freeware-Herstellern gibt:

    1. Menschenfreunde

    2. Entwickler, die Freeware als Tueroeffner nutzen, d.h. um schneller bekannt zu werden. Denn es gibt einfach mehr Geizkraegen als man denkt: Wenn ein Programm ohne Bezahlen vollstaendig funktioniert, dann probieren sie es eher aus. Wird's ein Erfolg, dann kann man's ja immer noch in Shareware umwandeln. Das finden manche Naivlinge dann verwerflich; aber beim Geld hoert die Freundschaft ja ohnehin auf. ;)

    Schlimmes kann ich daran nichts finden, aber ich bin ja -- wie gesagt -- auch parteiisch.
     
  5. Cyrics

    Cyrics Neuer Berner Rosenapfel

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    was soll daran verwerflich bzw. schlimm sein? Auch wenn Microsoft Open Source verteufelt, ist diese auch nicht automatisch tatsächlich das Werk des Teufels und der Ruin aller geldge**en Firmen.

    Ich bin froh, dass es immer wieder Freeware-Alternativen gibt, die erstmal aufzeigen wie der PC-Anwender eigentlich an der Nase herumgeführt wird. Ich weiss wieviel Arbeit hinter Programmen steckt, da ich selber solche entwickel und auch ein Projekt derzeit laufen hab, aber das wird auch Freeware sein! Ich werde auch nichts dafür nehmen, weil es einfach ein Hobby ist, und außerdem soll es doch auch getestet und kritisiert werden. Nur so kann das Programm besser werden.
    Freeware kann meistens nur existieren, weil oft nur eine Person dahinter steht, die das nebenberuflich betreibt und das Ganze nur als Hobby sieht.
    Natürlich spuckt diese Person den Menschen ins Glas, die hauptberuflich ein ähnliches Projekt vorrangetrieben haben. Aber das ist nunmal der Lauf der Dinge.

    Das liegt einfach am Charakter. Letztens hab ich einen Wettbewerb beobachtet wo mehrere Gruppen ein Projekt vorgestellt hatten. Auffällig war dabei, dass eine Gruppe (der Designer höchstwahrscheinlich) sehr deutlich gemacht hat, dass alles sein Copyright trägt. Sowohl auf den Folien, als auf dem Poster, als auf den Anzeigen... überall gross und deutlich ein Copyright-Protected und sein Name dahinter. Diese Projekte liefen alle außerhalb der Konkurrenz und es war eher Spass an der Freude... vielleicht ein doofer Vergleich, aber derjenige, wird sicher auch nur closed Software und eben viel Geld für Software ausgeben wollen, weil open source und Freeware genau das Gegenteil von ihm bildet, was er ausstrahlt... copyright protected (im Sinne von: gehört ihm, bleibt sein, wird immer sein bleiben)
     
  6. Terminal

    Terminal Gast

    Es ging ja im Grunde auch nicht allein um die "Schande" Freeware zu benutzen, sondern um das unpassende und respektlose Verachten mancher kostenlosen Software, weil manche Leute ja angeblich höhere Ansprüche an Programme haben.

    Über eine kostenlose Software sollte man jedoch nicht diskutieren, sondern sie einfach verwenden und damit klarkommen. Man kann sich ja bei Bedarf eventuell beim jeweiligen Programmierer höflich melden und seine Wünsche kundtun. Mit etwas Glück wird ein Vorschlag auch akzeptiert und in eine neuere Version eingebaut. Verlangen kann man aber nichts. Und man sollte sich heute auch nicht mehr darauf verlassen, daß es für jede mögliche Sache weiterhin Freeware geben wird. Das tut es nämlich nicht mehr und wird es auch in Zukunft kaum noch geben.
    Shareware nach Testphase wird Gang und Gebe werden, daran sollten wir uns langsam gewöhnen. So ist auch mit einem ansprechenden und funktionell vielseitigen Programm zu rechnen.
     
  7. Peter Maurer

    Peter Maurer Carmeliter-Renette

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    Cyrics gehoert offensichtlich zum ersten von mir erwaehnten Freeware-Entwickler-Typus. Noch. ;)

    Aber nur zur Klarstellung fuer's Archiv: Freeware ist natuerlich nicht zwingend Open Source. Mir zum Beispiel faellt es viel leichter ein (compiliertes) Programm ohne Beschraenkung zur Verfuegung zu stellen, als den Quellcode zu veroeffentlichen. Denn taete ich das, dann wuerde ich mich ja dem Risiko aussetzen, dass irgendjemand aus meinem Code widerrechtlich ein kommerzielles Produkt macht. (Nicht jeder, der eine Softwarelizenz lesen kann, befolgt sie auch.)
     
  8. Cyrics

    Cyrics Neuer Berner Rosenapfel

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    das kommt immer auf den Anwender-Kreis eben drauf an ;)
    derzeit ist das echt nur ein kleiner Kreis von 20-50 Anwendern, die einfach ein Tool für das Handhaben von Grafikdaten eines Spiels suchen. Dabei wird ein uraltes Spiel neu gestaltet mit neuen Karten, Charakteren etc. und die brauchen eben Tools. Ob die am Quelltext interessiert sind... ich glaub eher nicht.

    Ich hab auch nichts gegen Shareware. Aber ich will zumindest die Software vorher testen wollen im vollem Funktionsumfang bevor ich sie mir kaufe, denn ich kann und will mir einfach nicht die Katze im Sack beschaffen.
    Ich bin der Hinsicht vielleicht sehr naiv und man merkt wohl auch, dass ich nicht auf das Geld angewiesen bin. Aber ich hab den Anspruch, dass wenn ich mir die Shareware oder vergleichbares gekauft habe, das diese auch perfekt läuft und meine Ansprüche erfüllt. Ist es dagegen Freeware, dann kann das Programm vielleicht einfach nur Mist sein, fehlerhaft funktionieren oder sonst etwas in der Hinsicht, aber dann hab ich auch keinen Anspruch mich da breitbeinig zu beschweren.
    So flüchte ich wenigstens geschickt vor der Verantwortung wirklich alle Käufer rundum glücklich zu machen ;)
     
  9. space

    space Neuer Berner Rosenapfel

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    Kurze Antwort, aber von jemanden geschrieben, dem ich hier im Forum vertraue.

    Das hatte mich ja so aufgeschreckt!

    Ah!
    Der Titel sollte natürlich polemisch klingen!
    Ja natürlich besteht ein Unterschied darin, danach zu fragen und ob Freeware an sich verwerflich ist! Aber Du hast recht, dass habe ich einfach in einen Topf geworfen...
    Für mich war es eine zwingende Schlußfolgerung

    Nicht interessanter, sondern nur interessant. Sollte ausdrücken, dass es ein Weg ist wie Du ihn beschreibst, um Programme bekannt zu machen, aber für denjenigen, der alle Vorzüge genießen möchte doch etwas Geld abzuringen. In den beiden von mir erwähnten Beispielprogrammen ist ersteres eine Art der Shareware, bei der ich nicht alle Funktionen in der Freeware-Version nutzen kann, das zweitere eines, bei der die Nutzungsdauer zeitlich begrenzt ist.

    Schön, dass jemand "vom Fach" eine Antwort liefert

    Und während ich schreibe, kommt noch diese Antwort:
    Das habe ich so auch nicht bedacht!

    Danke für die zahlreichen Antworten!
    Gruß
     
  10. pi26

    pi26 Adams Parmäne

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    Freeware ist nur gut, weil sie letzten Endes die totale Macht der wenigen etablierten Hersteller verhindert. Ihre Präsenz und offensichtliche Notwendigkeit ist schlecht, weil sie die fehlende Wertschätzung des breiteren Innovationspotenziales aufzeigt, indem sie diese potenzielle Konkurrenz quasi verhungern lässt.
    Im Einzelfall kann sie natürlich auch Chance sein, aber volkswirtschaftlich bleibt sie schlimm.

    mfg pi26
     
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  11. daveinitiv

    daveinitiv Wilstedter Apfel

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    Freeware ist nur gut, wenn sie von Pro-grammierern kommt. Wenn sie von Geeks ist, ist sie grundsätzlich schlecht. :p

    SCNR
     
  12. Harald909

    Harald909 Prinzenapfel

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    Ich bin wahrlich kein Marktfetischist. Aber hier darf durchaus Angebot und Nachfrage entscheiden, was volkswirtschaftlich schädlich ist oder nicht. Ist die Kommerzialisierung aller Technik- und Lebensbereiche per se volkswirtschaftlich gut? Wir versuchen uns seit Jahrzehnten darin, der Volkswirtschaft geht es deshalb nicht besser. Das ist - mit Verlaub - neoliberale Ideologie.

    Die Entkommerzialisierung des Softwaremarktes halte ich für eine der großen Innovationen des 21. Jahrhunderts. Sie zeigt, dass es auch ohne Softwarepatente Innovation geben kann. Mozilla, Wikipedia & Co. beweisen dies seit einigen Jahren.

    H.
     
  13. tjp

    tjp Baldwins roter Pepping

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    Das wäre die Katastrophe des 21. Jahrhunderts. Wenn es keine kommerzielle Software mehr gäbe, dann könnte niemand mehr von der Softwarentwicklung leben. Es ist doch unsinnig anzunehmen, daß das ganze über reine Spendenaktionen o.ä. zu finanzieren wäre.

    Schon jetzt ist die Wertschätzung für die Arbeit der Softwareentwickler äußerst gering, dann wäre sie gar nicht mehr vorhanden. Aber ohne Profis lassen sich große Projekte nicht umsetzen, es braucht seine Zeit bis man wirklich ein halbwegs guter Softwareentwickler ist. Wenn man jeden Tag professionell arbeitet, dann kann man ein hohes Niveau deutlich schneller erreichen. Nur wovon soll man leben, wenn niemand mehr die eigenen Arbeit bezahlt?

    Bei anderen Berufen fragt stellt doch niemand ernsthaft die Bezahlung in Frage. Bei Software meint man nun, daß sei das normalste der Welt. Wenn das so weitergeht, dann wird es bald nur noch total geschlossene Computersysteme geben in denen der Nutzer vollständig überwacht wird, damit das geistige Eigentum beschützt werden kann. Leider nützt das vorallem den großen Firmen, die dann schamlos sich das geistige Eigentum anderer aneignen können und die kleineneren innovativen Firmen und der Nutzer schauen in die Röhre.

    Innovationen in der OpenSource Szene sind auch rar. In der guten alten Zeit, als OpenSource fast ausschließlich aus Uni Projekten erwachsen sind, war das noch anders. Aber das ist vorbei. OO Projekte sind mittlerweile fast ausschließlich Kopien kommerzieller Projekte.
     
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  14. tjp

    tjp Baldwins roter Pepping

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    Womit verdienst Du Dein Geld? Was würdest Du darüber denken, wenn jemand diese Arbeit zukünftig ohne Lohn verrichten würde?
     
  15. newman

    newman Roter Eiserapfel

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    Wer wird deiner Meinung nach anspruchsvolle, neue Softwareentwicklungen finanzieren? Hartz 4?
     
  16. Walli

    Walli Blutapfel

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    Freeware ist eigentlich gut, weil sie frischen Wind bringt. Ein kommerzielles Produkt muss sich davon abheben um sich zu verkaufen. Mir ist aber kein größerer Fall bekannt in dem Freeware eine kommerzielle Alternative verdrängt hat. Wenn dies der Fall war, dann war meist die kommerzielle Software ihr Geld einfach nicht wert.
     
  17. Bonobo

    Bonobo Nathusius Taubenapfel

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    Ich verstehe wirklich nicht, wieso hier so gegen Freeware gegiftet wird (tjp, newman) ... Free- und Shareware gibt's, seitdem es Computer fuer die breite Masse gibt, ich bin Kunde kommerzieller Software,ich bezahle meine Sharewaregebuehren und ich freue mich ueber viele Freeware-Programme. Wenn ein Programmierer seine Software nicht verkauft bekommt, weil es Freeware gibt, dann ist die Freeware wohl nicht nur billiger, sondern auch besser, so einfach ist das.

    (ups, da hat meine Internet-Verbindung gehakt, sorry fuer die vielfachen Kopien dieses Beitrags)
     
  18. Kernelpanik

    Kernelpanik Ingol

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    Freeware is' ganz schlimm!
    Es kostet nix. Man kann es einfach runterladen. Man darf keine Kreditkarte zücken. Man darf nicht hunderte von Registrierdaten eingeben. Man darf bei dem nächsten Upgrade nicht nochmal blechen. Sadistisch doch sowas!
    Also ich seh da auch 'n ganzen Haufen Nachteile. :(
     
  19. Harald909

    Harald909 Prinzenapfel

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    Jetzt habe ich es doch geschafft, ein paar, die offensichtlich von Softwareentwicklung leben, gegen mich aufzubringen. Um so unverständlicher ist mir die These, Freeware sei eine volkswirtschaftliche Katastrophe.

    Wo anspruchsvolle, neue Softwareentwicklungen gebraucht werden, da wird sich auch ein Markt finden, der gutes Geld bezahlt. Keine Angst Leute! Dies gilt insbesondere für Profiwerkzeug und Spezialentwicklungen, die hohen Entwicklungsaufwand erfordern. Diese Software muss halt nur besser sein, besseren Support bieten und zuverlässiger sein als Freeware. Es ist zu erwarten, dass solche Software immer einen großen Marktanteil halten wird. Wer es mit seinem Produkt nicht schafft, der hat halt verloren, das ist Selbstreinigung, alles andere wäre wettbewerbsverzerrend.

    Es ist aber die Frage, ob ein Betriebssystem, ein Browser oder ein Office-Paket für teuer Geld von jedermann gekauft werden muss. Das Monopol von Windows zeigt, dass Freeware schon vor 10 oder 15 Jahren bitter notwendig gewesen wäre, denn Linux hat geschafft, was Apple nie geschafft hat: Eine ernstzunehmende Konkurrenz zu werden.

    Im Übrigen eröffnen Freeware-Entwicklungen wieder neue Märkte, weil sie neue Ideen hervorbringen. Suse konnte gut von Linux leben.

    Was wäre die Alternative? Freeware polizeilich verbieten, da wirtschaftsschädlich? Kommerz überall, das Geld muss nur so um den Globus jagen, je mehr und je schneller, umso besser? Damit es letztlich in den Händen weniger landet? Bei MS?

    Tut mir leid, da kann ich nicht mit.

    Grüße

    Harald
     
  20. kkdw

    kkdw Gast

    Dem muss ich widersprechen, das Innovationspotential wird auch bei Freeware sehr wohl geschaetzt (man installiert sich Freeware ja aufgrund der Funktionalitaet und nicht nur weil sie frei ist). Ich denke das Freeware das Innovationspotential foerdert, da es kommerzielle Softwareanbieter fordert, eben innovatiever zu sein. Und das ist gut so. Alternativen beleben den Markt. Z.B. denke ich, dass die Entwicklung von Microsoft ohne OpenSource wesentlich langsamer von statten gegangen waere.
    Auch da muss ich wiedersprechen. Es gibt gute Produkt-Beispiele die fuer den einzelnen Anwender frei sind und Ihre Gewinne ueber kommerzielle Benutzer (i.e. Firmen) machen.
     

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