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[10.8 Mountain Lion] Ist das Aktivieren der Firewall von Mountain Lion sinnvoll?

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A-K

Rhode Island Greening
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Ist das Aktivieren der Firewall von Mountain Lion sinnvoll? Oder lohnt sich dies eurer Meinung nach nicht?
Sollte man eine alternative Firewall installieren? Wenn ja, welche?
 
Ich denke eine alternative Firewall ist unnötig. Normaler Weise hat man ja eh eine Firewall im Router. Wenn du ein MacBooc nutzt, empfehle ich das Aktivieren der Firewall, beim iMac, MacMini pder MacPro benötigst du die nicht unbedingt...
 
Gegenfrage: Siehst Du irgendeinen signifikanten Nutzen darin, sie abgeschaltet zu lassen?

Ansonsten, wie deloco schon sagt, ist sie besonders wichtig, wenn sich der Rechner nicht ohnehin immer in einem ohnehin schon von einer Firewall geschützten, vertrauenswürdigen LAN befindet.

Eine zusätzliche Installation einer „Personal Firewall“ à la z.B. Little Snitch kann sinnvoll sein, wenn Du gerne ausgehende Verbindungen pro Applikation steuern oder überwachen möchtest.
 
eine Firewall anzuschalten kann nur Teil eines Systems für Sicherheit sein, aber sie schadet sicherlich nicht, bzw. nützt mehr als ohne.

LittleSnitch finde ich pervers, konzeptionell am falschen Ende, ich werde die vielen MacUser, die das nutzen, nie verstehen (wahrscheinlich weil: "es geht ja!"), und last but not least, es ist vieeeeell zu oft für Kernel Panics verantwortlich. Ganz klarer Daumen nach unten. Aber es peitschen sich Menschen ja auch selbst aus, daher: Ein Jeder, wie es ihm gefällt...
 
Also ich nutze Little Snitch schon seit 1,5 Jahren und das Ding hat noch nicht EINE Kernel Panic verursacht. Also mal schön die Kirche im Dorf lassen :) Klar greift das Ding tief ins System ein, aber wenigstens ist dieses Tool nicht von irgendwelchen Pfeifen geschrieben worden wie MacCleaner oder Onyx.
 
Die meisten, die Firewall und ein Modell (in deinen Fall Apple) dazu nennen, meinen eine Inbound-Firewall. Eine solche ist in jedem Router bereits enthalten. Sie zusätzlich im Mac einzuschalten kostet dich nichts, ist aber im Ernstfall auch nur Plazebo. Eine Outboud-Firewall wie Little Snitch oder Hands Off finde ich persönlich wesentlich sinnvoller, da sie weder Bestandteil von OS X noch von Routern ist. Das Problem, man muss wissen was sie tut und was mit den Anfragen der Firewall, die zwangsläufig auftauchen gemeint ist.

Die beste Firewall ist immer noch Brain (zumindest bei durchschnittlichem Wachstum).

PS: Meine ist übrigens aktiviert, kostet halt nichts.
 
Ich nutze LittleSnitch seit mehreren Jahren, seit LittleSnitch erschienen ist.
Ich hatte noch nicht eine KernelPanic, und das an mehreren Rechnern!
Also mach mal halblang, Wuchtbrumme.
 
Was? Little Snitch crashes? Hatte ich noch nie, wir können aber gern mal einen Thread über EyeTV-Programmfehler aufmachen. Mal schauen, ob ich demnächst mal Bock habe über diesen Schrott zu schreiben. Das ist bei mir die Software, die am meisten Probleme breitet und das seit Jahren ohne jeglichen positiven Fortschritt.
 
Bei mir hat LittleSnitch auch noch keine Probleme verursacht.
 
Doch , fragt mal die Konsoleexperten, wie oft LS Fehler zu lesen sind. Vor allem dann, wenn das Tool nicht aktualisiert oder schlecht deinstalliert worden ist.
Wir Raten hier ja nicht jenen, die sich Super auskennen, Unix seit ihrer Geburt benutzen, davor schon am Amiga saßen , sondern die Te sind meisten s eben Grade auf Mac umgestiegen.
Ich gehe da mit Wuchtbrumme konform, Little Switch greift ins System ein und alles, was dies tut, kann Ärger machen.
Wozu man LS benötigt, ist mir auch nicht klar. eine Firewall dient doch dazu böse Eindeinglingenabzuwehren. LS wirkt aber von innen nachnaußen, verhindert zum Beispiel das automatische Updaten von Software.
Ich sehe aber ein, wer iState und Konsorien installiert, täglich de Blutdruckmesser anlegt , braucht auch Little Switch.
Salome
 
Ich finde es schon interessant zu wissen, welche Programme, die eigentlich keine Internetfunktionen besitzen (Update-Funktionen ausgenommen), so nach Hause telefonieren. Was die da wohl so mitteilen? Um solche unnötigen Dinge zu unterbinden, nutze ich LittleSnitch.
 
LS informiert uns darüber, das Programm xy (SourceTree, TimeSink, Moom, …) nach Hause telefoniert und ganz ehrlich wir haben hier kein LS in den crashlogs. Klar greift das tief ein, aber bei uns vollkommen ohne Probleme. Das gleiche gilt übrigens für andere Outbount-Kontrolletties, die noch parallel laufen. Da crasht auch nichts.

LS bringt Regeln mit, die die erwünschten Updates eben NICHT verhindern. Verwendet man nur die Default-Regeln ändert sich für den Anwender rein gar nichts.

Die Gefahr lauert erst einmal außen, aber wenn sie es, warum auch immer, mal auf das System geschafft hat, lauert sie eben innen. Wir möchten halt nicht das ein Prozess der sich PinPhisher nennt Daten nach GiveMeYourMoney.ru sendet. Da möchte man gern vorher NEIN sagen können. Sicherheit ist leider nicht bequem, aber die Welt ist halt kein Ponyhof.
 
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Reaktionen: Martin Wendel
Das Problem ist nur, dass LS so tief im System sitzt. Theoretisch kann sich auch shadsoftware über LS Zugang zu rechten verschaffen oder sehe ich das falsch?
 
Nein, das ist nicht gut möglich, das Problem ist schon LittleSnitch selber. LS klinkt sich mit einer Kernel-Extension sehr tief ins System ein und da LS und das System nicht vom gleichen Anbieter kommen gibt es zwangsläufig immer zeitliche Verschiebungen zu den Updates, die dann Kompatibilitäts-Probleme hervorrufen können. Das beschränkt sich allerdings nicht nur auf LS sondern auf die meisten System-Tools und Viren-Scanner.

MACaerer
 
Theoretisch kann sich auch shadsoftware über LS Zugang zu rechten verschaffen oder sehe ich das falsch?
Theoretisch ja.
Aber das ist etwa so wie mit der Angst vor dem Sicherheitsgurt im Auto. Klar, der kann dir theoretisch eine Menge Rippen oder das Schlüsselbein brechen, und diese Verletzungen können durchaus übelst sein, aber bist du deshalb wirklich besser dran ohne ihn?
 
Die Frage nach dem Sinn einer Desktop-Firewall ist nicht so einfach zu beantworten. Ich persönlich bewege mich nur in bekannten Netzwerken und komme gut mit der eingebauten Firewall zu recht. Wer einen Server betreibt, macht mit Little Snitch und Co. sicher nichts falsch.
 
Hmm... Ich finde solche Analogien immer ein wenig komisch. Hier wird das Retten deines Lebens mit dem "Retten" deines Macs verglichen. Ich werd meinen mac erstmal frei von solchen Anwendungen halten. Das ist mir dann doch zu gefährlich (Nutzer seit August 2012). Ich schaue lieber was ich für Apps installiere. Dann sollen sie meinetwegen nutzerdaten weitergeben. Ich hab Auf meinem Mac nix weltbewegendes was sie interessieren könnte.
 
Hallo, mein "granum sinapis" dazu:

Nun, ich habe weder von EyeTV noch von Little Snitch je eine Kernel-Panik beschert bekommen- genau genommen habe ich eine solche noch nie erleben müssen, obwohl als erst vor ca. 3,5 Jahren als switcher in die Apfelwelt gespülter Nutzer mit den üblichen anfänglichen Fenstergewohnheiten dafür vermutlich gefährdet.

Ich habe Little Snitch in einem Bundle mal miterworben- ob es nun ein Folge von vllt. noch immer verwurzelten Windows-Security-Reflexen ist, sei dahingestellt -aber ich gebe zu, ganz gerne einen Überblick zu haben, was wann wohin auf meinem Mac Kontakt aufnehmen will-es geht ja da um die ausgehenden Verbindungen, wozu mir die FW von Mac OS X genau gar nix mitteilt- und dafür nehme ich gerne in Kauf, ein paar Sekunden für Bestätigungsklicks zu investieren oder ggf. sogar etwas genauer zu recherchieren, worum es sich handelt- denn generell schnell auf "immer erlauben" zu klicken (um Ruhe vor den Einblendungen zu haben) widerspräche ja dem Sinn des Tools, imho.
 
Naja es gibt halt zwei Seiten der Medaille: entweder man installiert LS und hat damit Sicherheit beim Ausgang seines netzwerkverkehrs aber gleichzeitig ein Sicherheitsleck weil es so viele rechte hat und sich tief in das System eingräbt. Oder man lässt es weg kann zwar den ausgehenden Datenverkehr nicht überwachen, dafür hat man aber eine potenzielle Gefahr weniger. Ich denke das muss jeder Selbst für sich entscheiden.