• Das kreative Thema des Monats Oktober wird vor allem diejenigen unter Euch besonders ansprechen, denen Do-it-yourself quasi im Blut liegt. Zeigt uns Eure Improvisationskünste oder fotografiert, was andere Leute sich so im Alltag zusammengestrickt haben. --> Zum Mitmachen bitte hier klicken

Gendergerechte Sprache

Ehrlich gesagt, ich bin fassungslos.
Solche Unterstellungen zeigen ziemlich gut, warum dieses Thema immer wieder so aus dem Ruder läuft. Ich bin lange genug hier, um mich von sowas nicht mehr wundern zu lassen, aber es bleibt traurig zu sehen, wie schnell sachliche Beiträge in persönliche Schubladen gesteckt werden. Ich arbeite in einem der diversesten Umfelde in der Arbeitswelt, habe, als Vorgesetzter von vielen Menschen hier keinerlei Anlass, auch nur in irgendeine Richtung irgendwas raus zu lassen. Umso fassungsloser bin ich.
"ihr seid doch mitgemeint", "liebe H."
Das würde ich sehr gerne noch im Original zitiert haben. H. Steht für Heike. Ich wollte nicht, dass jeder hier Deinen Namen liest, weswegen ich ihn abgekürzt hatte. Ich spreche die Leute, die ich kenne, und ja, wir kennen uns, gerne mit dem Namen an.

Aber ich nehme das zum Anlass, das Thema hier für mich zu beenden und den Thread zu de-abonnieren. Scheint ja die gewünschte Richtung zu sein.
 
Im übrigen: Einer Frau, die (nachvollziehbar) sexistisches Verhalten anprangert, auszurichten, dass sie „übersensibel“ oder „empfindlich“ sei, ist ebenfalls sexistisches Verhalten. Nur für die Zukunft, um nicht noch mal in so ein Fettnäpfchen zu treten.

PS: Das ist eine Bewertung deines Verhaltens, nicht deiner Person.
Hatte hier vieles geschrieben und du gehst nur selektiv auf die Dinge ein, wie immer halt.

Es war nicht so gemeint, wie es aufgefasst wurde und damit ist der Vorwurf haltlos. Und wie Kolvi es richtig schreibt, was heute alles als sexistisch gilt ist enorm.

Die eine Seite meinte es nicht so, wie es aufgefasst wurde, die andere Seite sagt ich empfinde es so, bin im Recht.

Reflektiert doch einfach mal dieses Verhalten um selbst eine Entwicklung zu nehmen, damit man in Zukunft anders und ohne solche unumstößlichen Dinge in den Raum zu stellen diskutieren kann.
 
Hatte hier vieles geschrieben und du gehst nur selektiv auf die Dinge ein, wie immer halt.

Es war nicht so gemeint, wie es aufgefasst wurde und damit ist der Vorwurf haltlos. Und wie Kolvi es richtig schreibt, was heute alles als sexistisch gilt ist enorm.

Die eine Seite meinte es nicht so, wie es aufgefasst wurde, die andere Seite sagt ich empfinde es so, bin im Recht.

Reflektiert doch einfach mal dieses Verhalten um selbst eine Entwicklung zu nehmen, damit man in Zukunft anders und ohne solche unumstößlichen Dinge in den Raum zu stellen diskutieren kann.
... war da nicht mal was mit Senden und Empfängerohr???
 
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In der Tat ist gerade das Framing, das Kritikern der Gendersprache von einigen hier entgegenschlägt - Gestrigkeit, Sexismus, Gleichgültigkeit - schon ein wenig ein Anzeichen für Fehlen von Toleranz und auch eines Angefasstseins, wenn mit einer anderen Meinung konfrontiert. Ich finde das schon ein wenig enttäuschend.
Hoppla, andere der Gestrigkeit, Sexsismus und Gleichgültigkeit im Rundumschlag zu bezichtigen, da musst auch du etwas Ordnung in dein Gedankengut einbringen ... und das ist noch milde ausgedrückt.
 
Ein zentraler Punkt, den man in Diskussionen heute kaum noch berücksichtigt. Kommunikation ist keine Einbahnstraße. Es reicht nicht, dass der Sender sich immer weiter selbst zensiert, um niemandem „auf die Füße zu treten“. Der Empfänger trägt genauso Verantwortung, Botschaften einzuordnen, bevor er reagiert oder beleidigt ist.
Der Empfänger trägt genauso Verantwortung, nämlich zuzuhören, einzuordnen und nicht sofort jede Aussage als persönlichen Angriff zu werten.
Genau das geht in vielen Diskussionen, hier wie auch in der Gesellschaft, immer mehr verloren.

Ade und merci.
 
Dann bist Du Dir als „Sender“ jetzt sicherlich auch bewusst wie der Inhalt und die Art der Formulierung Deines Beitrages auf den „Empfänger“ wirken…
 
Ich habe es so aufgefaßt und das ist für mich maßgeblich.

Und als Reaktion:
Ach so wird das gehandhabt. Und dann die Bälle so zurückspielen wollen mit der Empfindlichkeit
Wenn ich das so sehe ist das maßgeblich. Egal wie der andere es gesendet hat, ich habe es anders empfangen.
Ist Widerrede gegen deine Meinung überempfindlich und es ist eh' nur maßgeblich, wie du was verstanden hast, aber wenn du Widerrede führst, ist relevant, was du gemeint hast und alle sollen mal nicht so empfindlich sein, bei denen was anders ankommt, als du es gemeint hast?

Zum Thema Gendern habe ich alles für mich wichtige geschrieben.
Und doch schreibst und schreibst du...

aber es bleibt traurig zu sehen, wie schnell sachliche Beiträge in persönliche Schubladen gesteckt werden
Da du einer der Kernprotagonisten bist, die das a) machen und b) durch ihnen Diskussionsstil dies fördern zum wiederholten mal die Frage, ob du einen Spiegel besitzt.

H. Steht für Heike. Ich wollte nicht, dass jeder hier Deinen Namen liest, weswegen ich ihn abgekürzt hatte.
Und doch schreibst du ihn jetzt aus, obwohl sie sich ausdrücklich gegen diese ihrer Auffassung nach zu vertrauliche Anrede gewehrt hat! Das macht mich fassungslos und zeigt ein weiteres Mal überdeutlich, wes Geistes Kind du bist!

Aber ich nehme das zum Anlass, das Thema hier für mich zu beenden und den Thread zu de-abonnieren.
Auch du schreibst das wieder und wieder, wenn du mit deinen Nebelkerzen und deinem Framing nicht durchkommst, in thread um thread. Mach's doch mal endlich!


Es war nicht so gemeint, wie es aufgefasst wurde und damit ist der Vorwurf haltlos.
Wenn ich das so sehe ist das maßgeblich. Egal wie der andere es gesendet hat, ich habe es anders empfangen.
QED, siehe oben. Merkst du eigentlich noch was?!?

Reflektiert doch einfach mal dieses Verhalten (...)
Auch keine Spiegel zu Hause?

Hast du 3h früher schon mal gesagt... 🙄
 
Hatte hier vieles geschrieben und du gehst nur selektiv auf die Dinge ein, wie immer halt.
Ich gehe selektiv auf die Dinge ein, die schlichtweg unwürdig sind (und das ist die netteste Formulierung, die mir eingefallen ist). Es wäre an der Zeit, sich das einzugestehen. Dass das hier auch noch verteidigt wird, lässt mich heftig an so manchem Charakteren in dieser Diskussion zweifeln.
 
Ich gehe selektiv auf die Dinge ein, die schlichtweg unwürdig sind (und das ist die netteste Formulierung, die mir eingefallen ist). Es wäre an der Zeit, sich das einzugestehen. Dass das hier auch noch verteidigt wird, lässt mich heftig an so manchem Charakteren in dieser Diskussion zweifeln.
Also wieder die von oben herab Nummer. Unwürdig, was das netteste ist, und jetzt zweifelst du noch an Charakteren.
Also kommt nichts mehr, was zu erwarten war.

@Scotch Keine Spiegel zu Hause? Ernsthaft?
 
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Zum Thema Gendern habe ich alles für mich wichtige geschrieben. Deabonniere den Thread, hier ändern wir die Welt eh nicht, schon gar nicht, wenn die eigene Sicht die maßgebliche ist und eine andere abgeschmettert wird 🫡.
Das war um 11.13 Uhr.

Hat das mit dem Deabonnieren nicht geklappt? Dann bitte eine Bugmeldung im Feedbackbereich!
 
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Also, ich habe die letzten Seiten gelesenen und dabei mitgenommen:

Man muss wohl extreme Probleme kreieren, um einen Grund zu finden, gegen das Gendern zu sein.

Die Wirklichkeit sieht dann eher so aus, dass man im Alltag, wenn man sich nicht gerade in bestimmten Subkulturen rumtreibt, kaum vom Gendern betroffen ist.
 
Also, ich habe die letzten Seiten gelesenen und dabei mitgenommen:

Man muss wohl extreme Probleme kreieren, um einen Grund zu finden, gegen das Gendern zu sein.

Die Wirklichkeit sieht dann eher so aus, dass man im Alltag, wenn man sich nicht gerade in bestimmten Subkulturen rumtreibt, kaum vom Gendern betroffen ist.
Zur Info. Ich bin nicht gegen das Gendern, nutze es, wenn ich daran denke auch.

Das war um 11.13 Uhr.

Hat das mit dem Deabonnieren nicht geklappt? Dann bitte eine Bugmeldung im Feedbackbereich!
Der war nicht schlecht, bisschen kindisch, aber ich musste schmunzeln.
 
Also, ich habe die letzten Seiten gelesenen und dabei mitgenommen:

Man muss wohl extreme Probleme kreieren, um einen Grund zu finden, gegen das Gendern zu sein.

Die Wirklichkeit sieht dann eher so aus, dass man im Alltag, wenn man sich nicht gerade in bestimmten Subkulturen rumtreibt, kaum vom Gendern betroffen ist.
Gutes Fazit. Sehe ich genau so, und wie @Mure77 sagte: nutze ich es auch. Habe ich ja auch nie abgesprochen.

Jetzt aber schnell wech.
 
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Dafür, dass das Thema angeblich keinen interessiert (wie hier zu lesen ist), ist das ja erstaunlich aktiv hier - 279 Seiten werden mir angezeigt. Zu diesem Thema wurde auch schon alles gesagt, aber halt noch nicht von jedem, weshalb ich meine Meinung hier auch mal kundtue (dafür ist ein Forum ja da: Fakten- und Meinungsaustausch):

Ich habe da eine ganz einfache Einstellung: Ich gendere nicht. Wer gendergerechte Sprache fordert, hat Deutsch nicht verstanden, weil er das generische Maskulinum mit einer männlichen Form verwechselt. Beispiel: "Liebe Kunden" kann je nach Kontext alle oder die männlichen Kunden meinen, "Liebe Kundinnen" meint immer nur die weiblichen Kunden (sic! - man sieht, dass es weibliche Kunden gibt, aber keine männlichen Kundinnen).

Wer gendert, weil andere (die deutsch nicht verstanden haben) das fordern tut das aus einem von zwei Gründen: Er hat auch deutsch nicht verstanden oder tut das, weil er sein Fähnchen in den gerade modischen Wind hängt. Soll er. Dass sich das nicht dazu eignet, sich meinen Respekt zu erwerben (Journalismus hat was mit Beherrschung der Sprache zu tun, in der man schreibt) kann demjenigen egal sein. Es ist eine freie Welt. Apfeltalk ist für mich zu 90% ein Forum und kein Mitbewerber für die WELT, die FAZ oder Heise. Wäre Apfeltalk für mich ein journalistisches Portal (wie die genannten) würde ich es nicht nutzen, aber in einem Forum muss man ohnehin tolerant sein wenn es um korrektes Deutsch geht 😉

Denn man kann über Gendergerechtigkeit sagen, was man will: Rein sprachlich ist gendergerechte Sprache schlichtweg FALSCH. Aber das Verwenden nicht korrekter Sprache ist ja nicht verboten. Apfeltalk könnte auch entscheiden, dass die Redaktion keine 'i' mehr verwendet -- sie kann aber User nicht zwingen, das auch zu tun.

Aber ich bin ein alter weißer Mann, für mich gibt es männliche und weibliche Menschen und Menschen mit einem Gendefekt. Ich hab einfach in Bio zu gut aufgepasst in der Schule, um 60 Geschlechter zu akzeptieren, die in der Regel eher sex. Vorlieben sind als Geschlechter.

Ich belehre niemanden, was er zu tun und zu lassen hat -- aber wenn ich die Wahl habe, nutze ich halt eine Alternative. Darum wird es bei Apfeltalk (wie überall und immer) stets so sein, dass ich die fehlende sprachliche Kompetenz des Schreibers bedaure, aber ich mache daraus keinen Aufstand. Ich bin auch im Straßenverkehr keiner, der andere mit der Hupe belehrt wie ich das in vielen Dashcam-Videos sehe und ich schreie auch nicht rum wie Leute in diesen Videos. Ich schüttle einfach fassungslos den Kopf und fahre weiter.

Zu Apfeltalk gibt es im deutschsprachigen Raum keine Alternative -- das ist gut für Apfeltalk, schlecht für meine Wahlfreiheit. Da ich mich aber ohnehin - wie gesagt - zu 90% im Forum bewege, sind mir die sprachlichen Fauxpas in den Meldungen egal. Interessanter ist das z. B. in der StVO, wo z. B. der Unterschied zwischen "Auto fahrender" und "Autofahrer" verschwimmt, weil ein Autofahrer nicht zwingend immer ein Auto fahrender ist.

So kann man bei seiner (begründeten) Meinung bleiben, ohne gleich einen Streit mit Leuten anderer Meinung anzufangen, der zu nichts führt. Denn Apfeltalk wird seine Entscheidung nicht revidieren, weil ich und drölfzig andere das so nicht haben wollen. Und für Streit, der zu nichts führt, ist mir meine Lebenszeit zu schade. Und so wird es vielen gehen, die sagen "Ach Gott, ich finde es dämlich, aber wenn ihr halt unbedingt wollt...." -- und nein, "dämlich" ist nicht frauenfeindlich, weil es nicht von "Dame" kommt, wie auch schon behauptet wurde. Auch diese Behauptung, die es gab, zeigt viel über die sprachliche Kompetenz dieser Feministen aus.

Ich kann noch sagen, was ich an Apfeltalks Stelle gemacht hätte: Demokratisch entscheiden. Unter allen angemeldeten Usern einfach eine Umfrage machen und mich nach dem Ergebnis richten. Die meisten werden mutmaßlich überhaupt nicht abstimmen, weil sie das ziemlich unwichtig finden. Man muss sich nur mal angucken, wie wenige bei der "überwältigenden Zustimmung" für Olympia in München überhaupt abgestimmt haben, schon ist das gar nicht mehr so überwältigend.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja gut, man kann auch einfach alle, die das mit dem übrigens schon länger umstrittenen generischen Maskulinum anders sehen, einfach für dumm erklären. Geht auch. Hätte Sequioa dann wohl doch recht.
 
Hoppla, andere der Gestrigkeit, Sexsismus und Gleichgültigkeit im Rundumschlag zu bezichtigen, da musst auch du etwas Ordnung in dein Gedankengut einbringen ... und das ist noch milde ausgedrückt.
Ich fürchte, da hast Du mich falsch verstanden, lies bitte noch mal. Möglicherweise habe ich mich etwas missverständlich ausgedrückt. Hinweis: die o.g. Begriffe habe ich hier in den letzten Tagen gelesen und daher zitiert.

Eigentlich wollte ich mich hier nur noch zum eigentlichen Thema äußern, aber es passt gerade so gut. Ich habe so viel Aufregung gelesen. Ein paar haben hier schon vom Senden und Empfangen geschrieben.

Nach meiner Online-Erfahrung ist es bei geschriebener Kommunikation verdammt leicht, Tendenzen oder gar Intentionen aus etwas herauszulesen, was der Sender (huch, generisches Maskulinum 🙃) am Ende ganz anders gemeint hat. Und ich würde mal behaupten, dass niemandem hier noch keine missverständlichen Formulierungen passiert sind.

So etwas wie das hier gerade kann man verhindern, indem man, statt sich direkt aufzuregen, einfach mal nachfragt. Probiert es mal aus. Das hilft meist, und vermeidet in persönliche Vorwürfe abdriftende Debatten im Ansatz.

Nele Pollatschek hat mal gesagt, dass ihr Menschen, die gendern, für das, was sie damit erreichen wollen, grundsympathisch sind, sie aber eben die Methode für falsch hält. Man kann auch unterschiedlicher Meinung über etwas sein, ohne in der Grundhaltung meilenweit auseinander zu sein. In diesem Sinne: genießt den Sonntagabend, lasst Euch verwöhnen und entspannt Euch.
 
Ja gut, man kann auch einfach alle, die das mit dem übrigens schon länger umstrittenen generischen Maskulinum anders sehen, einfach für dumm erklären. Geht auch. Hätte Sequioa dann wohl doch recht.
Hier geht es nicht um Dummheit, sondern um Fakten. Wie ich in meinem Posting erklärt habe, gibt es weibliche Kunden, aber keine männlichen Kundinnen - schon das zeigt, dass es sprachlich FALSCH ist, zu denken, Kunden seien zwangsläufig Männer.

Genau wie "der Kunde" eine Frau sein kann (generisches Femininum), kann "die Geisel", "die Koryphäe", "die Person", "die Wache" auch ein Mann sein. Ich habe noch nie einen Mann gehört, der sich beschwert hat, bei "die Geisel" nicht mit-gemeint zu sein, nur weil er auch eine der Geiseln war.
 
Nur gibt es Menschen da draußen, welche eine Veränderung begrüßen und sich dabei/damit wohler fühlen.

Es bricht einem keinen Zacken aus der Krone wenn man darauf eingeht, an den Begrifflichkeiten kann man hier und da sicherlich noch arbeiten.

Wenn man mal zwei Wochen konsequent, zumindest mal in Schriftform, gendern würde, dann würde es wahrscheinlich schnell zur Normalität werden.
 
Schönes Beispiel dafür, dass man auch mit langen Texten wenig und sogar Falsches sagen kann.

Bleiben wir mal bei „Kunde“. Etymologie ist dabei immer hilfreich.

Diesen Kunden gibt es nämlich erst seit dem 16. Jahrhundert.

Davor war dieser nämlich der „Kuntmann“.

Das war schlicht deshalb so, weil das Mittelalter eine Welt der Männer war, Frauen machten keine Geschäfte, bei denen sie Kuntmänner hätten sein können.

Jetzt könnte man denken, das aus Kuntmann der Kunde wurde, weil 100 Jahre später plötzlich Frauen Geschäfte machten. Leider nein. Hier kommet der Drang zur Verkürzung zu tragen, weshalb es auch bei DER Kunde blieb.

Kunde ist also ein schönes Beispiel dafür, wie Wörter aus einer von Männern dominierten Welt entstanden sind in der klar war, wer damit gemeint war:

Männer. Hier halt die Kuntmänner.