• Das kreative Thema des Monats Oktober wird vor allem diejenigen unter Euch besonders ansprechen, denen Do-it-yourself quasi im Blut liegt. Zeigt uns Eure Improvisationskünste oder fotografiert, was andere Leute sich so im Alltag zusammengestrickt haben. --> Zum Mitmachen bitte hier klicken

Gendergerechte Sprache

Gar nicht so schwierig: Mit dem Namen zum Beispiel.

War klar, dass du wieder um das Problem herumtanzt.

AR ist noch nicht soweit, dass von jedem Menschen der Name über dem Kopf schwebt.
Selbst wenn: Ich bin mit der Person nicht per Du. Die üblichen Floskeln (Herr/Frau Müller) fallen daher schonmal raus.
 
Die üblichen Floskeln (Herr/Frau Müller) fallen daher schonmal raus.
„Hallo Vorname Nachname“ wäre eine Möglichkeit.

Und im übrigen: Man kann eine Person auch einfach freundlich fragen, wie sie korrekt angesprochen werden möchte, wenn man sich unsicher ist. Ist gar nicht so schwierig, und wird in aller Regel eher positiv als negativ aufgenommen. Wie schon an anderer Stelle in diesem Thread erwähnt: Mit so vielen non-binären Personen wirst du kaum Kontakt haben, als dass dich diese Herausforderung kognitiv überfordern würde.
 
„Hallo Vorname Nachname“ wäre eine Möglichkeit.

Und im übrigen: Man kann eine Person auch einfach freundlich fragen, wie sie korrekt angesprochen werden möchte, wenn man sich unsicher ist. Ist gar nicht so schwierig, und wird in aller Regel eher positiv als negativ aufgenommen. Wie schon an anderer Stelle in diesem Thread erwähnt: Mit so vielen non-binären Personen wirst du kaum Kontakt haben, als dass dich diese Herausforderung kognitiv überfordern würde.
Hör doch bitte auf dir alles zurechtzubiegen damit es für dich passt. Wenn ich im Supermarkt oder an der Tankstelle bezahle, frage ich doch Den/Die/Das Kassiererin nicht nach Ihrem/Seinem Namen.
 
Aber ich muss doch jede fremde Person, als potenziell NB betrachten, bis ich es besser weiß.
Wie kommst du denn auf diese Idee?

Hör doch bitte auf dir alles zurechtzubiegen damit es für dich passt. Wenn ich im Supermarkt oder an der Tankstelle bezahle, frage ich doch Den/Die/Das Kassiererin nicht nach Ihrem/Seinem Namen.
Ich weiß nicht was für Gespräche du an der Tankstelle oder im Supermarkt führst, als dass Name oder Geschlechtsidentität für die Kommunikation relevant wären.
 
Okay. Du bist also Hellseher und weißt wie dein gegenüber heißt den du auf offener Straße ansprichst ?
Ich würde es einfach mit dem gebräuchlichen „Hallo“ oder „Entschuldigen Sie“ versuchen.

Und ich wette, mir springt niemand in‘s Gesicht, sollte ich etwas falsch machen. Steht ja bei niemandem auf der Stirn.

Wenn ich im Supermarkt oder an der Tankstelle bezahle, frage ich doch Den/Die/Das Kassiererin nicht nach Ihrem/Seinem Namen.
Auch hier reicht ein „Hallo“ doch vollkommen aus.
 
Ich würde es einfach mit dem gebräuchlichen „Hallo“ oder „Entschuldigen Sie“ versuchen.

Und ich wette, mir springt niemand in‘s Gesicht, sollte ich etwas falsch machen. Steht ja bei niemandem auf der Stirn.


Auch hier reicht ein „Hallo“ doch vollkommen aus.
Richtig. Martin möchte diese Personen aber mit vor- oder Nachnamen ansprechen. Inwiefern ist also eine Person auf offener Straße eine andere als die hinter der Kasse ?
 
Ich hab noch nie jemand auf der Straße so angesprochen. Noch eher an der Kasse, da haben sie ja manchmal ein Namensschild. Aber selbst dort ist ein Hallo ausreichend.

Vorher die Geschlechterrolle zu klären, bevor ich nach dem Weg frage oder an welchser Säule getankt wurde - ähm… Nö…

Und sollte ich mit jemand ausgiebiger sprechen und es stellt sich heraus, dass ich fälschlicherweise dachte, ich würde mit einem Mann sprechen - dann wird mir das mein Gegenüber sicherlich mitteilen.
 
  • Like
Reaktionen: bmonno und AndiEh
… Für mich ist nicht begreiflich, wieso man davon ausgehen soll, dass unbekannte Personen non-binary wären.
Weil die so auffällig wären, oder wie ist das zu verstehen? Grundsätzlich ist doch jede fremde Person erst mal wie Schrödingers Kiste, solange man nicht hineinsieht, kann alles enthalten sein
 
Man sollte - und da gehe ich nicht weg - immer von Mann oder Frau ausgehen, wenn man jemand begegnet. Punkt.

Das ist der erste Eindruck, wenn man jemandem gegenüber steht und ihn nicht kennt. Und das wird nicht falsch sein, wenn man das dann beim Ansprechen so macht - ist es ein Weltuntergang, wird man den Hinweis bekommen.

Aber es gibt leider Leute, die einem da draus einen Strick drehen. Irgendwo gab es mal eine Doku, da war einer (oder eine, ich weiß es nicht mehr genau), der gezielt einfach nur die Stellenanzeigen in Deutschland durchsucht, dort irgendwelche Fehler findet und dann klagt - und auch noch Recht bekommt. Das wird fast beruflich gemacht - zur Unterstützung vom Staat einfach etwas aufbessern. Und da könnte ich kotzen!

Von den jungen Leuten, die sich als Wolf im falschen Körper identifizieren, will ich hier gar nicht anfangen.
 
Gendern ist wegen der Verlängerung der Sentenz eher umständlich, weil die "männliche" Version selbstverstädlich auch Frauen mit impliziert.
So ist es!

Und niemand kam auf die obszöne Idee, daß durch den ausschließlichen Gebrauch der männlichen Form Frauen diskriminiert werden, was völlig beweislos (was nicht überraschen kann, da niemand daran Anstoß nahm, da die Frau immer mit einschließend gemeint war) irgendwann als eine erwiesene Tatsache behauptet wurde und die ganze Idiotie der Genderei in die Welt kam.