Eine frohe Adventszeit wünscht Apfeltalk

Corona-Warn-App jetzt mit 40 Millionen Downloads

Sequoia

Swiss flyer
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Zur CWA selbst. Ich bin an sich enttäuscht von der App.
Das liegt aber nicht an der App, sondern daran, dass die Leute sie einfach nicht korrekt benutzen.

Meinst Du, Jüngere Leute nutzen lieber Papier?
In meinem Bekanntenkreis, der bis zu 80jährige umfasst käme jedenfalls keiner auf die Idee, Papier mit sich herumzuschleppen, die machen das alle per App.

In meinem Umfeld haben auch alle die Zertifikate digital. Durch alle Altersklassen hinweg.
Kannst du das mir Nachweisen belegen? Einfach so in den Raum geschmissen….
Bitte mit fundierten Quellen.

Eine App der alles gestattet wird und die helfen soll, sollte so einfach wie möglich gestellter sein. Ich erinnere an die Anfänge der App.


Und auch bei dir, haben alle 80 Jährigen alles selbständig eingerichtet ?
Ich erinnere dich gerne an den 42“ TV ;)

Was willst Du da mit Nachweisen und Quellen?
Wenn alle die App so nutzen, wie es gedacht ist, und ihre Tests eintragen, dann funktioniert sie. Oder anders herum: bitte Nachweise und Quellen, dass sie nicht funktioniert, wenn man alles korrekt einträgt.
Merkst Du was?

Zum Thema TV: ein vortrefflicher Vergleich, der keines weiteren Kommentar bedarf.

Einmal Hauptsache dagegen, immer dagegen.
 
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Butterfinger

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Was willst Du da mit Nachweisen und Quellen?
Wenn alle die App so nutzen, wie es gedacht ist, und ihre Tests eintragen, dann funktioniert sie. Oder anders herum: bitte Nachweise und Quellen, dass sie nicht funktioniert, wenn man alles korrekt einträgt.
Merkst Du was?

Zum Thema TV: ein vortrefflicher Vergleich, der keines weiteren Kommentar bedarf.

Einmal Hauptsache dagegen, immer dagegen.
Oh, nette Übersprungshandlung. Wenn es bei dir Personen machen, gehst du gleich auf Attacke. Merkst was ;) ?

Die App funktioniert, aber nicht immer perfekt. Ich nutze sie wenigstens (anhand deiner Aussage, weißt du nicht, wie die App funktioniert….bringst alles durcheinander). [Beitrag editiert - Apfeltalk]

Den TV Vergleich hast du nicht verstanden, [Beitrag editiert - Apfeltalk]

Ob Du es glaubst oder nicht, wir haben da einen 70jährigen, der gerne Unterstützung leistet. :cool:
Das ist vorbildlich! Es gibt natürlich in allen Altersklassen Unterschiede 👍.
 
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Andreas Vogel

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Ich finde es sehr bezeichnend, dass hier allerlei, meiner Meinung nach -maximal halbgare- Gründe gegen die CWA diskutiert werden, anstatt einfach mal zu sagen "ich nutz die ab sofort, um meinen Beitrag zu leisten und/oder Vorbild zu sein".
 
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dtp

Grünapfel
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Ich nutze die CWA schon ziemlich lange, halte sie aber nach wie vor für bedingt hilfreich. Interessant dazu auch ein Beitrag aus der Tagesschau App:


"Datenschutz ist sicher wichtig, aber bei der App hat man es übertrieben", sagt der Experte. "Ohne Kontext, etwa zur Uhrzeit, ist der Nutzen sehr begrenzt. Denn am Ende kann der Mensch das Risiko besser einschätzen als die Technik allein."

Mein Reden. Und zwar schon seit über einem halben Jahr (klick!). Bin ich jetzt auch ein Experte? ;)
 

Butterfinger

Russet-Nonpareil
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Die Frage nach einem Algorithmus angepasst an Omikron hatte ich auch gefragt. Ich sehe es auch als sinnvoll.


gegen die CWA diskutiert werden
Ich nutze die App mit all seinen Problemen seit Release.
Hab sogar heute schon wo eingecheckt. Als Vorbild sehe ich es aber nicht. Da ist Impfen schon ein besseres Beispiel ;) .
 
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ottomane

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Das Argument, dass Mensch das Risiko besser einschätzen könne als die App ist keines. Die Einschätzung des Menschen wird nicht durch die App ersetzt, sondern seine Kenntnisse ergänzt durch Dinge, die er nicht wissen kann, wie eben, dass er jemanden getroffen hat, der im Nachhinein positiv getestet wurde.

Die Frage nach einem Algorithmus angepasst an Omikron hatte ich auch gefragt. Ich sehe es auch als sinnvoll.

So einfach ist das nicht. Siehe https://www.coronawarn.app/de/blog/2022-01-11-cwa-omikron/
 

MichaNbg

Harberts Renette
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Klasse "Experte", der die App nicht verstanden hat... und die App soll allen voran potentielle Infektionsketten identifizieren und dich darauf hinweisen, dass du in den letzten Tagen mit jemanden direkten Kontakt hattest, der - mittlerweile - positiv getestet wurde.

"Der Mensch" kann da gar nichts einschätzen. Wie auch? Wenn du dich am Spielplatz mit jemandem unterhältst, der später positiv getestet wird, hast du davon keine Ahnung. Und er wird dir das auch nicht sagen. Aber die App kann dir sagen "hey, da war jemand mit dem du engeren Kontakt hattest und der ist jetzt positiv. Lass dich bitte testen"
 

Thaddäus

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Ich habe die schweizer Version seit Anfang installiert und kann bisher nichts negatives feststellen, ausser dass sie bei 8 Millionen Einwohnern bei nur 1,62 Millionen derzeit aktiv ist.
 

dtp

Grünapfel
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Das Argument, dass Mensch das Risiko besser einschätzen könne als die App ist keines.

Wurde das da behauptet? Habe ich nicht so gelesen. Mein Kritikpunkt betrifft eher die Tatsache, dass die App weder Zeitpunkt noch Ort ausspuckt, an dem der vermeintliche Risiko-Kontakt stattgefunden hat. Und diese Info müsste eigentlich bekannt sein. Wenn ich z.B. wüsste, dass ich den Risiko-Kontakt in der S-Bahn hatte, in der jeder ein Maske trägt, dann kann ich damit ganz anders umgehen, als wenn ich ihn in einem Fußballstadion oder auf einer Hochzeitsfeier hatte.

Ich werde mich sicherlich nicht pauschal in Quarantäne begeben, nur weil die App auf Rot umspringt. Klar mache ich dann einen Selbst- oder Schnelltest, aber die sind ja bekanntlich bei Geimpften nicht sonderlich zuverlässig. Und selbst eine pauschale Selbstisolation bis zum Vorliegen eines PCR-Test-Ergebnisses halte ich als Geboosteter bei Omikron für übertrieben. Insbesondere, wenn ich zum Home Office erst mal meinen Rechner aus dem Büro holen müsste. Den schleppe ich nämlich nicht jeden Morgen und Abend hin und her. ;)
 

Bananenbieger

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hat aber einen Nachteil man muss aktiv seine positiven Test eingeben
Genau das hat doch die Mehrheit gewollt: Eine App, die höchsten Sicherheits- und Datenschutzansprüchen genügt.

Ganz interessant ist auch das Analyse-Dashboard: https://www.coronawarn.app/de/analysis/

Demnach wurden über die CWA 1,89 Mio. Infektionen hochgeladen. Insgesamt bekannt wurden 7,67 Mio. Also wurde jede vierte Infektion gemeldet. Das hört sich zunächst nicht nach viel an.

Aber da wahrscheinlich die Nutzung der Corona-Warn-App nicht gleichmäßig über das Land verteilt ist, kann es durchaus sein, dass in bestimmten Gebieten 80-90% (z.B. in Szenebezirken) der Infektionen über die Corona-Warn-App geteilt werden.

Mein Kritikpunkt betrifft eher die Tatsache, dass die App weder Zeitpunkt noch Ort ausspuckt, an dem der vermeintliche Risiko-Kontakt stattgefunden hat. Und diese Info müsste eigentlich bekannt sein. Wenn ich z.B. wüsste, dass ich den Risiko-Kontakt in der S-Bahn hatte, in der jeder ein Maske trägt, dann kann ich damit ganz anders umgehen, als wenn ich ihn in einem Fußballstadion oder auf einer Hochzeitsfeier hatte.
Das geht zumindest tagesgenau. Noch genauer ist aus Datenschutzgründen nicht drin, denn wenn man die genaue Zeit weiß, dann ist die Infektionsmeldung unter Umständen nicht mehr anonym. Erst recht nicht, wenn man Ort und Zeit kennt auch noch auf dem Präsentierteller angezeigt bekommt.

Wenn ich z.B. wüsste, dass ich den Risiko-Kontakt in der S-Bahn hatte, in der jeder ein Maske trägt, dann kann ich damit ganz anders umgehen, als wenn ich ihn in einem Fußballstadion oder auf einer Hochzeitsfeier hatte.
Da Du aber auch den Tag genannt bekommst, kannst Du aber zumindest grob abschätzen, ob ein erhöhtes Risiko vorliegt. Denn Du weißt ja selber, ob Du an dem Tag im Fußballstadion oder auf einer Hochzeitsfeier warst. Die Warnung kann natürlich auch durch andere Kontakte außerhalb Station/Feier erzeugt worden sein. Aber ganz ausschließen kann man das nicht.

"Datenschutz ist sicher wichtig, aber bei der App hat man es übertrieben", sagt der Experte. "Ohne Kontext, etwa zur Uhrzeit, ist der Nutzen sehr begrenzt. Denn am Ende kann der Mensch das Risiko besser einschätzen als die Technik allein."
Die App soll auch praktisch nur diejenigen Menschen warnen, bei denen ein weiterer Test sinnvoll ist. Gegenüber anlasslosen Tests in der breiten Masse pickt die CWA aber zumindest diejenigen heraus, die in der Nähe einer infizierten Person waren. Und das ist ein guter Anhaltspunkt dafür, dass sich ein Test bei der gewarnten Person durchaus lohnen könnte.
 
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Andreas Vogel

Redakteur
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Mein Kritikpunkt betrifft eher die Tatsache, dass die App weder Zeitpunkt noch Ort ausspuckt, an dem der vermeintliche Risiko-Kontakt stattgefunden hat... Wenn ich z.B. wüsste, dass ich den Risiko-Kontakt in der S-Bahn hatte, in der jeder ein Maske trägt, dann kann ich damit ganz anders umgehen, als wenn ich ihn in einem Fußballstadion oder auf einer Hochzeitsfeier hatte.
Genau da liegt der Denkfehler.
Einerseits wäre dadurch grds. der Infizierte identifizierbar, was wg. Datenschutz verhindert werden soll, andererseits kommen dann Überlegungen ähnlich deinen zum tragen, dass man entweder sagt „nicht so schlimm“ oder „das muss n Fehlalarm sein“.

Jedes „ROT“ sollte n PCR Test zur Folge haben. DER gibt Gewissheit. Alles andere ist Glaskugel🤘
 

ottomane

Golden Noble
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Wurde das da behauptet?
"Ohne Kontext, etwa zur Uhrzeit, ist der Nutzen sehr begrenzt. Denn am Ende kann der Mensch das Risiko besser einschätzen als die Technik allein."
Zum Teil verstehe ich das jedenfalls so.
Mein Kritikpunkt betrifft eher die Tatsache, dass die App weder Zeitpunkt noch Ort ausspuckt, an dem der vermeintliche Risiko-Kontakt stattgefunden hat. Und diese Info müsste eigentlich bekannt sein. Wenn ich z.B. wüsste, dass ich den Risiko-Kontakt in der S-Bahn hatte, in der jeder ein Maske trägt, dann kann ich damit ganz anders umgehen, als wenn ich ihn in einem Fußballstadion oder auf einer Hochzeitsfeier hatte.
Ja, stimmt natürlich. Allerdings hätte es dann vielleicht Bedenkenträger wegen Datenschutz gegeben. Und die üblichen Relativierer, die dann denken, da kann schon nichts passiert sein.
 

Thaddäus

Golden Noble
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Und selbst eine pauschale Selbstisolation bis zum Vorliegen eines PCR-Test-Ergebnisses halte ich als Geboosteter bei Omikron für übertrieben.

Die Impfung schützt bestenfalls vor einem schweren Verlauf, NICHT aber vor Weiterverbreitung, das ist hinlänglich bekannt. Entsprechend macht eine Selbstisolation also durchaus Sinn.
 

Butterfinger

Russet-Nonpareil
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Die Impfung schützt bestenfalls vor einem schweren Verlauf, NICHT aber vor Weiterverbreitung, das ist hinlänglich bekannt. Entsprechend macht eine Selbstisolation also durchaus Sinn.
Anscheinend passiert was in D (natürlich nur bei der richtigen Gruppe 👍)


Ausnahmen von der Quarantäne
Die Regeln für Kontaktpersonen, die eine Auffrischungsimpfung haben, frisch doppelt geimpft sind, geimpft und genesen oder frisch genesen sind, werden geändert, sobald der Bund dafür nötige Rechtsänderungen umgesetzt hat. Diese Gruppe muss dann gar nicht mehr in Quarantäne.

Das Bundeskabinett billigte die notwendige Verordnung am Mittwoch. Sie wird, wenn sie Bundestag und Bundestag passiert hat, am Samstag (15. Januar) in Kraft treten. Bisher galt für Kontaktpersonen einer mit der Omikron-Variante infizierten Person eine Quarantäne von 14 Tagen, ohne die Chance zum Freitesten.
 

Thaddäus

Golden Noble
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Die Schweiz hat heute auch Anpassungen in der Quarantänezeit vorgenommen. Neu sind es 5 statt 10 Tage. Das was mich am meisten stört ist, dass es immer mehr um Wirtschaft und Politik geht, und viel weniger um das was aus epidemiologischer Sicht sinnvoll wäre.

Ausserdem wurde die Gültigkeit des Zertifkates von 365 auf 270 Tage verkürzt, was ich als absolut inakzeptabel empfinde. Es wurde ein mündlicher Vertrag geschlossen, der besagt, dass wer sich impfen lässt ein Zertifikat bekommt, welches 1 Jahr gültig ist. Diese Regeln aus politischen Gründen einseitig einfach zu ändern ist ein Unding.

Schon jetzt häufen sich die Kommentare, dass die Leute sich so nicht weiter impfen lassen wollen.

PS: Ich werde weiterhin entsprechende Auffrischungsimpfungen machen, wenn sie notwendig werden. Wenn die Politik aber will, dass sich so viele wie möglich impfen lassen, dann ist dies der strategische Supergau.