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Apple Pay – Für ein verpflichtendes Angebot zu Kartenzahlung

Natürlich gibt es in der öffentlichen Verwaltung immer wieder Punkte die verbessert werden müssen. Jedoch der -zumeist rechte, schwurbelnd verschwörungs- Vorwurf, dass es irgendwelche Mächte gäbe, die sich gegen die Bürger richten, ist FALSCH und demokratieschädigend!
Naja jetzt mal langsam. Geschwurbelt oder rechtes gedöns hat hier schon mal keiner verbreitet.
Es wurde nur in Frage gestellt ob wirklich alles mit rechten Dingen zugeht bei dem Zahlungsthema.

Ich kenne keine Zahlen aber ich kann sagen, dass es mittlerweile schon die ein oder anderen Steuerhinterziehungen gab, die auch in den Medien (und dabei rede ich ausschließlich von ÖR Medien) publik wurden.

Das ist kein Beweis dafür, dass es noch viele weitere, nicht aufgedeckte Fälle gibt, aber es ist auch gleichzeitig kein Beweis dafür, dass es keine bzw. Nicht nennenswerte weitere Fälle gibt.

Was man aber sagen kann - alle aufgedeckten Fälle waren von Menschen, die viel Geld und Einfluss haben.


Zurück zum Thema: Ich finde, es sollte eine Pflicht für Kartenzahlungen geben und gleichzeitig bin ich aber auch dafür Bargeld weiterhin auch weitestgehend zu akzeptieren! Weder die eine noch die andere Richtung ist die richtige. Jedem soll frei stehen, womit er bezahlen möchte!

Und wenn es um „den gläsernen Bürger“ geht, lasst uns lieber mal (wie im Artikel bereits steht) über Payback und Konsorten, Cashback Angebote usw. Reden. Mein Eindruck (aus persönlichem Umfeld) ist nämlich, dass die gleichen die bei Kartenzahlungen schreien, gleichzeitig Cashback Produkte super finden „weil man ja was spart“.
 
Das finden die Leute eigentlich immer nur so lange gut, bis man ihnen mal wieder vor Augen führt, dass Deutschland eine Export-Nation ist. Also: Herzlichen Glückwunsch, du hast mit diesem Vorschlag die Einnahmen des deutschen Fiskus gerade reduziert und es werden keine Kindergärten, Autobahnen und soziale Einrichtungen mehr gebaut.

Oder gilt das nur für die ausländischen Unternehmen?

Und jetzt wieder ohne Ironie: Wenn man sich mal im Detail damit ausienander setzt, wird man feststellen, dass es auch hier keine einfache Wahrheit gibt und die Realität deutlich komplexer ist, als es einfach nur am Ort des Verkaufs einer Ware festzumachen.

Und jeden Morgen steht ein Bedenkenträger auf, der lieber alles so lässt, wie es gerade ist. Wie geschrieben, lassen wir das Thema hier, soll jeder glauben was er mag und weiter gehts.
 
Was bei der ganzen Diskussion immer wieder gern vergessen wird ist dass das Handling von Bargeld auch nicht umsonst ist:
  1. Das Geld muss gezählt werden, die Kasse muss stimmen
  2. Das eingenommene Geld muss zur Bank gebracht werden
  3. Das Einzahlen kostet Geld
  4. Wechselgeld muss geholt werden
  5. Größere Beträge werden von spezialisierten Dienstleistern mit gepanzerten Wagen gebracht/geholt
  6. Für größere Beträge braucht man einen Safe
  7. Wenn größere Beträge vorhanden sind steigen die Versicherungsbeiträge
  8. Für die Abrechnungen müssen die Einnahmen aufbereitet werden, das machen Zahlungsleister bei Kartenzahlungen
Ich möchte die Möglichkeit Bargeld zu nutzen nicht missen. Das ist ein Stück Freiheit. Ich nutze sie nur quasi nicht, Apple Pay ist unglaublich bequem.
 
Und jeden Morgen steht ein Bedenkenträger auf, der lieber alles so lässt, wie es gerade ist. Wie geschrieben, lassen wir das Thema hier, soll jeder glauben was er mag und weiter gehts.

Irgendwie fehlt mir hier das Sachargument gegen ein begründetes "DE ist eine Exportnation und die reine Besteuerung am Verkaufsort kostet uns damit faktisch Steuereinnahmen".

Es ist doch recht simpel: Wenn du von 100 GE 60 GE im Ausland verdienst und nach aktuellem Recht aber insgesamt von den 100 GE 80 GE in DE als Steuereinnahmen hast, ist das mehr, als wenn du diese 60 GE nicht mehr in DE zur Verfügung stehen und du nur noch 40 GE als Steuereinnahmen hast.

Das hat nichts mit "Bedenkenträgerei" zu tun, sondern ist direkt Folge deiner Forderung, dass man am Ort des Verkaufs (bzw. der Leistungserbringung) die Steuern der Umsätze erhebt und belässt.

Begründe doch bitte, warum das plötzlich falsch sein sollte, was du ggf. anders meinst oder warum das nun "Bedenkenträgertum" ist.

Und wenn es um „den gläsernen Bürger“ geht, lasst uns lieber mal (wie im Artikel bereits steht) über Payback und Konsorten, Cashback Angebote usw. Reden. Mein Eindruck (aus persönlichem Umfeld) ist nämlich, dass die gleichen die bei Kartenzahlungen schreien, gleichzeitig Cashback Produkte super finden „weil man ja was spart“.

Es gibt jedoch einen wesentlichen Unterschied: Ich kann mir jederzeit selbst überlegen, ob ich Cashback, Payback oder sonstige Kundenbindungsprogramme nutze.

Ich finde zwar auch, dass es da viele Leute gibt, die da widersprüchlich agieren, aber dennoch: Solange sie das freiwillig machen können, ist es ihre Sache. Wenn wir über einen Zwang reden würde, würde das anders aussehen.
 
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Reaktionen: Roman Ticker
Was bei der ganzen Diskussion immer wieder gern vergessen wird ist dass das Handling von Bargeld auch nicht umsonst ist:
  1. Das Geld muss gezählt werden, die Kasse muss stimmen
  2. Das eingenommene Geld muss zur Bank gebracht werden
  3. Das Einzahlen kostet Geld
  4. Wechselgeld muss geholt werden
  5. Größere Beträge werden von spezialisierten Dienstleistern mit gepanzerten Wagen gebracht/geholt
  6. Für größere Beträge braucht man einen Safe
  7. Wenn größere Beträge vorhanden sind steigen die Versicherungsbeiträge
  8. Für die Abrechnungen müssen die Einnahmen aufbereitet werden, das machen Zahlungsleister bei Kartenzahlungen
Ich möchte die Möglichkeit Bargeld zu nutzen nicht missen. Das ist ein Stück Freiheit. Ich nutze sie nur quasi nicht, Apple Pay ist unglaublich bequem.

Und dazu kommt das Thema Sicherheit, wenn ich zum Beispiel nur Kartenzahlung akzeptiere, dann brauche ich weniger einen Überfall in Bezug auf Bargeld befürchten.
 
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Also dann kaufe ich mir wohl doch mal wieder einen Anzug, um Steuererleichterungen zu bekommen. 😇

Manchmal können die Dinge doch so einfach sein.

Zum eigentlichen Thema. Ich zahle bevorzugt mit Apple Pay und Karte. Nur leider werden insb. in Deutschland von vielen Händlern und öffentlichen Einrichtungen immer noch keine Debit- oder Kreditkarten akzeptiert. Ich habe aber keine Girokarte, weil die bei meiner Bank was kostet. Und dann bleibt mir doch wieder nur das Bargeld. Ich wäre aber dafür, alle Münzen unter 10 Cent und Scheine über 10 € abzuschaffen.
 
Können wir vielleicht einen weiteren Smiley als Reaktion einführen? Wäre für diesen hier 🙄.
 
Nun ja, wenn hier einige meinen, sie könnten Leute per se in eine Schublade stecken, nur weil sie Anzüge tragen, dann sollte meine Reaktion durchaus legitim sein.
 
auch wenn ich es persönlich gut finde, wenn überall Kartenzahlung möglich wäre, für eine Pflicht bin ich nicht. Das sollte man Rahmenbedingungen schaffen, die die Bereitschaft Kartenzahlung anzubieten erhöhen.



Und jeden Morgen steht ein Bedenkenträger auf, der lieber alles so lässt, wie es gerade ist. Wie geschrieben, lassen wir das Thema hier, soll jeder glauben was er mag und weiter gehts.

kannst doch trotzdem mal deine Meinung hinterfragen: wäre es tatsächlich fair, wenn die Besteuerung nur im Land erfolgt wo das Produkt verkauft wird, unabhängig davon, wo die Arbeit erbracht wurde?
 
Nun ja, wenn hier einige meinen, sie könnten Leute per se in eine Schublade stecken, nur weil sie Anzüge tragen,
Ich war jetzt wirklich gedanklich bei steuerlichen Vorteilen - eben bei der Steuererklärung als Arbeits-/Berufskleidung angeben...
 
Ich war jetzt wirklich gedanklich bei steuerlichen Vorteilen - eben bei der Steuererklärung als Arbeits-/Berufskleidung angeben...

Das ist sowohl in den Einkommsteuerrichtlinien, als auch in der Rechtsprechung, schon seit Jahrzehnten durchgekaut: Wenn es sich nicht um individualisierte Anzüge (Firmenname auf dem Revers/Kragen) oder um einen der gaaaanz wenig anerkannten Berufe handelt, bei denen der Anzug als reine Berufskleidung angesehen wird (Bestatter), handelt es sich nicht um absetzbare Arbeits-/Berufsbekleidung.

kannst doch trotzdem mal deine Meinung hinterfragen: wäre es tatsächlich fair, wenn die Besteuerung nur im Land erfolgt wo das Produkt verkauft wird, unabhängig davon, wo die Arbeit erbracht wurde?

Das ist ja zumeist das "Lustige" an diesen Einwürfen: Ich würde mich ja gerne ernsthaft damit auseinander setzen, aber irgendwie kommt dann halt nichts mehr. Aber das Stammtischargument wird bei nächer Gelegenheit sicher wieder aus der Schublade geholt - und kritische Nachfragen dazu führen zu Beleidigung.
 
Omi hat ein kleines Stück Garten, und dort gibt es Erdbeeren, Johannisbeeren etc. pp. Sie erntet alles und was sie nicht isst verarbeitet sie zu Marmelade. Sie hat mehr als sie braucht und verkauft sie auf dem Flohmarkt. Muss sie nun wirklich Karten akzeptieren und womöglich Steuern dafür zahlen? Muss der Staat denn überall seine Finger din haben?
Ich meine Nein.
 
Omi hat ein kleines Stück Garten, und dort gibt es Erdbeeren, Johannisbeeren etc. pp. Sie erntet alles und was sie nicht isst verarbeitet sie zu Marmelade. Sie hat mehr als sie braucht und verkauft sie auf dem Flohmarkt. Muss sie nun wirklich Karten akzeptieren und womöglich Steuern dafür zahlen? Muss der Staat denn überall seine Finger din haben?
Ich meine Nein.

was redest du denn da? In anderen Ländern ist es völlig normal, digital auf dem Flohmarkt zu zahlen. Da hängt weder der Staat mit drin noch ändert sich die steuerliche Behandlung.
 
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Reaktionen: Ithoth und Mure77
Ich wäre aber dafür, alle Münzen unter 10 Cent und Scheine über 10 € abzuschaffen.
iu
Diese Staffelung finde ich ganz praktisch. Die Kupfermünzen könnte man allerdings einschmelzen. ;)
 
Omi hat ein kleines Stück Garten, und dort gibt es Erdbeeren, Johannisbeeren etc. pp. Sie erntet alles und was sie nicht isst verarbeitet sie zu Marmelade. Sie hat mehr als sie braucht und verkauft sie auf dem Flohmarkt. Muss sie nun wirklich Karten akzeptieren und womöglich Steuern dafür zahlen? Muss der Staat denn überall seine Finger din haben?
Ich meine Nein.
Für den Verkauf von Produkten auf Flohmärkten benötigt man meines Wissens kein angemeldetes Gewerbe. Deshalb wäre Omi sowieso raus.

Die Eisdiele um die Ecke, der Dönerladen oder Friseur müssen jedoch ein Gewerbe anmelden. Spätestens ab diesem Zeitpunkt halte ich es für richtig, wenn Unternehmer dazu verpflichtet werden, Bargeld UND Kartenzahlungen anzubieten.

Bestes Beispiel ist mein Friseur. Ein besuch kostet mich dort 40 Euro. Gelegentlich kaufe ich das ein oder andere Friseur Produkt, welches (je nachdem) nochmal um die 10-15 Euro kostet.
Ich halte es in diesem Fall für eine Frechheit, nur Bargeld anzunehmen! Es nervt mich, es nervt auch andere und wenn meine Bank nicht 3 Gehminuten entfernt wäre, wäre ich vermutlich auch nicht mehr da. Leider bin ich mit der Arbeit zu zufrieden und zu pingelig mir einem neuen zu suchen
 
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Reaktionen: Mure77
Ich wäre aber dafür, alle Münzen unter 10 Cent und Scheine über 10 € abzuschaffen.
Ich sehe das noch ein klein wenig krasser:

Alle Münzen abschaffen und ab 50 Cent durch Scheine ersetzen, also auch die 1€ und 2€ Werte.
Der Gedanke kam mir als ich gestern an der Supermarktkasse erleben durfte, wie ein Kunde seinen erheblichen Münzbestand vorzählte und in Scheine wechseln ließ. :mad:

Gruß, whn
 
Und bei Barzahlung bitte konsequentes auf- und abrunden!
 
Für den Verkauf von Produkten auf Flohmärkten benötigt man meines Wissens kein angemeldetes Gewerbe. Deshalb wäre Omi sowieso raus.

Die Eisdiele um die Ecke, der Dönerladen oder Friseur müssen jedoch ein Gewerbe anmelden. Spätestens ab diesem Zeitpunkt halte ich es für richtig, wenn Unternehmer dazu verpflichtet werden, Bargeld UND Kartenzahlungen anzubieten.

Bestes Beispiel ist mein Friseur. Ein besuch kostet mich dort 40 Euro. Gelegentlich kaufe ich das ein oder andere Friseur Produkt, welches (je nachdem) nochmal um die 10-15 Euro kostet.
Ich halte es in diesem Fall für eine Frechheit, nur Bargeld anzunehmen! Es nervt mich, es nervt auch andere und wenn meine Bank nicht 3 Gehminuten entfernt wäre, wäre ich vermutlich auch nicht mehr da. Leider bin ich mit der Arbeit zu zufrieden und zu pingelig mir einem neuen zu suchen
Armer Mensch...
Trinkgeld gibst du auch digital ohne zu wissen ob es ankommt.
Und wenn die Steuer der Omi hinterherschnüffelt? Die lassen ja nicht mal zu das Supermärkte ihr altes Obst und Gemüse steuerfrei an die Tafeln zu geben. Da werfen die es lieber auf den Müll. Widerliche Gier und Kontrollwahn.
 
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Armer Mensch...
Trinkgeld gibst du auch digital ohne zu wissen ob es ankommt.
Ob und wenn ja wie ich oder jeder andere Mensch dieser Welt Trinkgeld gibt bleibt doch jedem selbst überlassen. Das ist doch gar nicht die Diskussion.

Ich halte es für richtig wenn Unternehmen beide Bezahlmethoden anbieten müssen. Dann kann der Kunde wählen womit er bezahlen möchte. Auch beim Trinkgeld. Entweder zahlt man alles in bar, oder man bezahlt die Dienstleistung mit Karte und gibt Trinkgeld in Bar, oder man bezahlt einfach alles mit Karte.

Außerdem wenn wir beim Thema Trinkgeld bleiben: Auch wenn ich dem Kellner in einer Wirtschaft zum Beispiel das Trinkgeld in Bar gebe weiß ich nicht bei wem es tatsächlich landet.


Und wenn die Steuer der Omi hinterherschnüffelt?
Ich denke nicht, dass das Finanzamt bei einer Omi, die 27 Gläser Marmelade im Jahr für 2,50€ verkauft, eines Tages anklopfen wird.

Aber wenn doch, dann kann ich dir dazu auch keine fachlich korrekte Antwort geben wie das ganze gesetzlich tatsächlich aussehen würde, weil ich beim Thema Steuern zu wenig informiert bin.

Aber vielleicht kann dir ein nettes Forumsmitglied die Antwort dazu geben.

Die lassen ja nicht mal zu das Supermärkte ihr altes Obst und Gemüse steuerfrei an die Tafeln zu geben. Da werfen die es lieber auf den Müll. Widerliche Gier und Kontrollwahn.
Vielleicht erstmal vorher informieren, bevor man Falschinformationen verbreitet.

Siehe hier vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft

Und nachfolgend von „zugutfürdietonne“

 
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