Apple Pay, Banken, Kreditkarten - Smalltalk und Spekulationen

Verlon

Ananas Reinette
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Bei Samsung Pay gibt es laut Samsung jetzt nur noch einen SCHUFA-Eintrag für Splitpay, nicht mehr für die VISA an sich. Allerdings kann man als Kunde Splitpay nicht abwählen.


Aber... da entgegen meiner Erwartung die Galaxy Watches gar nicht unterstützt werden, ist das eh völlig wurscht für iOS Nutzer. Und Android Nutzer fahren in der Regel besser mit GooglePay.
 

Yiruma

Kloppenheimer Streifling
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Was heißt das bezüglich der Tomorrow Bank?
Geht bei ApplePay Zahlung nichts in nachhaltige Projekte?
Habe ein Konto bei der Tomorrow Bank, zahle aber nur mit Apple Pay.
Konto hatte ich mir extra als Haushaltskonto zugelegt aufgrund der Nachhaltigkeit.

Dann kann ich auch wieder alles über meine Barclaycard laufen lassen.
 

MichaNbg

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Oder stattdessen mit der Karte bezahlen. Dann gehen die 0,2% vom Umsatz wieder in nachhaltige Projekte und nicht in die Apple Bilanz 🤷‍♂️
 

Misto

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Das hab ich jetzt auch nicht verstanden. Der Händler zahlt einmal die Interchange-Fee an die kartenausgebende Bank. An Apple Pay zahlt der Händler gar nichts.

Apple Pay rechnet dann mit der kartenausgebenden Bank seine Gebühren ab, nicht mit dem Händler.

EDIT: OK, Tomorrow ist eine Bank. 🙈 Kannte ich nicht... Dann läuft ja alles seinen richtigen Gang. Warum sollte Apple da auf die Gebühren verzichten?
 

Yiruma

Kloppenheimer Streifling
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Das will ich ja gerade nicht.
Ich zahle nur noch mit ApplePay.

Spende auch selber in nachhaltige Projekte.
Dies sollte nur ein zusätzlicher Teil sein, ohne viel Aufwand.

Dann halt nicht!
 

MichaNbg

Maunzenapfel
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Eigentlich ging es ursprünglich darum, dass damit die immer wieder vorgetragene Theorie, Banken würden durch den häufigeren Karteneinsatz durch ApplePay sogar noch mehr verdienen, zumindest in Europa recht gut widerlegt sein dürfte 😉
 
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Ich kann es kaum glauben, dass die Tomorrow Bank gar nichts von den Interchange Fees abbekommt.

Was vielfach kolportiert (und kaum widersprochen) wurde ist, dass Apple 0,15% für Apple Pay bekommt. Damit würde sich die geregelte Interchange Fee ( 0,2% für Debitkarten bzw. 0,3% für Kreditkarten) für die kontoführende/Karten-herausgebende Bank auf 0,05% bzw. 0,15% reduzieren. Ich halte es für äußerst unwahrscheinlich, dass Apple die komplette Interchange Fee einkassiert. Im Falle Tomorrow könnte es vielleicht sein, dass die sich den schmalen Rest mit Solaris (oder wer immer deren backend betreibt) teilen müssen oder deren backend-Bank einfach den Rest einbehält.

Weiß jemand Genaueres?
 

Misto

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Ich kann es kaum glauben, dass die Tomorrow Bank gar nichts von den Interchange Fees abbekommt.

Was vielfach kolportiert (und kaum widersprochen) wurde ist, dass Apple 0,15% für Apple Pay bekommt. Damit würde sich die geregelte Interchange Fee ( 0,2% für Debitkarten bzw. 0,3% für Kreditkarten) für die kontoführende/Karten-herausgebende Bank auf 0,05% bzw. 0,15% reduzieren. Ich halte es für äußerst unwahrscheinlich, dass Apple die komplette Interchange Fee einkassiert. Im Falle Tomorrow könnte es vielleicht sein, dass die sich den schmalen Rest mit Solaris (oder wer immer deren backend betreibt) teilen müssen oder deren backend-Bank einfach den Rest einbehält.

Weiß jemand Genaueres?
Na, die 0,15% geistern seit 2014 durch die Presse, weil Apple diese 0,15% in den USA verlangt. Man muss aber wissen, dass die Kreditkartengebühren in den USA wesentlich höher sind als bei uns. Hier ist das Interchange Fee EU-weit auf 0,3% für Kreditkarten und 0,2% für Debitkarten gedeckelt. Genau kann man das nicht sagen, weil es in den USA hunderte verschiedenen Modelle gibt, aber 2% und mehr sind da keine Seltenheit, alles zusammen. Amex nimmt dort afaik über 4%.

Ich denke mal, in der EU wird Apple die 0,15% nicht durchsetzen können, zumal ja auch noch andere Gebühren bei einer Transaktion anfallen, z. B. die an Mastercard/Visa.

Die Sparkassen wären sicher nicht so auf Apple Pay per Girocard aufgesprungen, wenn sie noch Geld dabei drauflegen würden, statt zu verdienen.
 
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Na, die 0,15% geistern seit 2014 durch die Presse, weil Apple diese 0,15% in den USA verlangt. Man muss aber wissen, dass die Kreditkartengebühren in den USA wesentlich höher sind als bei uns. Hier ist das Interchange Fee EU-weit auf 0,3% für Kreditkarten und 0,2% für Debitkarten gedeckelt. Genau kann man das nicht sagen, weil es in den USA hunderte verschiedenen Modelle gibt, aber 2% und mehr sind da keine Seltenheit, alles zusammen. Amex nimmt dort afaik über 4%.

Ich denke mal, in der EU wird Apple die 0,15% nicht durchsetzen können, zumal ja auch noch andere Gebühren bei einer Transaktion anfallen, z. B. die an Mastercard/Visa.

Die Sparkassen wären sicher nicht so auf Apple Pay per Girocard aufgesprungen, wenn sie noch Geld dabei drauflegen würden, statt zu verdienen.
Wie Du schon schreibst, kennen eher nur die beteiligten Firmen die wirklichen Gebühren und es ist wohl auch so, dass die Gebühren in den USA höher sind als in D oder der EU.

Allerdings sind auch hier in der EU Transaktionsgebühren von 2% und darüber für den Händler nicht selten. Denn in der EU ist lediglich das Interchange Fee reguliert und bei 0,2% bzw. 0,3% gedeckelt. Dies ist die Gebühr für die Bank, die die Karte ausgegeben hat.

Hinzu kommen jedoch bei den meisten Kreditkarten (incl. Debit und Prepaid) noch die Scheme Fees für Mastercard oder Visa als Provider der weltweiten Infrastruktur (des Karten-Schemes) sowie das Acquiring Fee für den Zahlungsdienstleister, der dem Händler den Terminal stellt und dafür sorgt, dass er sein Geld bekommt. Beide Fees (Scheme Fee und Acquiring Fee) sind nicht reguliert. Und so kommen dann insgesamt gerne um die 2% zusammen.

Anders ist es bisher nur bei der Girocard, weil dort - vereinfacht gesagt - das Scheme Fee wegfällt, da die Girocard ja die Infrastruktur von Mastercard oder Visa nicht nutzt, sondern als Karte der Deutschen Kreditwirtschaft über die allgemein vorhandene Infrastruktur für die Zahlungsabwicklung der deutschen Kreditwirtschaft läuft. Daher liegen bei der Girocard die Transaktionsgebühren für den Händler meist nur bei etwa 1%.
 

Misto

Süsser Pfaffenapfel
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Hinzu kommen jedoch bei den meisten Kreditkarten (incl. Debit und Prepaid) noch die Scheme Fees für Mastercard oder Visa als Provider der weltweiten Infrastruktur (des Karten-Schemes) sowie das Acquiring Fee für den Zahlungsdienstleister, der dem Händler den Terminal stellt und dafür sorgt, dass er sein Geld bekommt. Beide Fees (Scheme Fee und Acquiring Fee) sind nicht reguliert. Und so kommen dann insgesamt gerne um die 2% zusammen.
Das ist schon klar, nur gehen diese Gebühren ja nicht an die kartenausgebende Bank, von denen Apple aber seine Gebühren bekommt.

In den USA ist das ja genau so, nur beträgt dort das Interchange Fee schon bis zu 2% je nach Modell. Da lassen sich 0,15% für Apple eher verschmerzen.

Vor der Deckelung durch die EU betrug das Interchange Fee hier auch rund 1,5% (war nicht einheitlich geregelt). Und Amex braucht bei den Karten, die sie selbst ausgeben, auch heute nicht an die Deckelung zu halten, deswegen ist Amex hier unbeliebt. Denn Amex ist ein amerikanisches Kreditkarteninstitut, für die die EU-Regeln nicht gelten. Die gelten nur für EU-Banken und Kreditinstitute. Nur bei den Co-Branding-Amex-Karten müssen die EU-Regularien eingehalten werden. Denn die werden von nationalem Instituten ausgegeben.

Mastercard und Visa gegen selbst keine Karten in Europa aus, sondern nur über die nationalen Institute, deswegen sind die an die EU-Regeln gebunden.
 
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Worschtbrot28

Gloster
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Ich fall’ gerade vom Glauben ab

Ich habe Boon damals ein paar Wochen vor dem offiziellen Ende gekündig und meine 2,16 Euro Restguthaben schon abgeschrieben. Gerade wurden sie mir überwiesen
 

Exolio

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Habe heute bei Stocard (App für Kundenkarten) die Nachricht bekommen dass diese Bald eine ApplePay fähige Kreditkarte, nur online, veröffentlichen. Quasi so wie "damals" bei Boon.
 
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Habe heute bei Stocard (App für Kundenkarten) die Nachricht bekommen dass diese Bald eine ApplePay fähige Kreditkarte, nur online, veröffentlichen. Quasi so wie "damals" bei Boon.
Interessant. Haben die denn auch gesagt, was für eine Karte das sein wird? Wird das wie bei boon. eine Prepaid-Karte? Oder wird das eine Debitkarte auf's eigene Girokonto? Oder eine Kreditkarte mit monatlicher Abbuchung? Das wär noch mal interessant.
 

Exolio

Uelzener Rambour
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Interessant. Haben die denn auch gesagt, was für eine Karte das sein wird? Wird das wie bei boon. eine Prepaid-Karte? Oder wird das eine Debitkarte auf's eigene Girokonto? Oder eine Kreditkarte mit monatlicher Abbuchung? Das wär noch mal interessant.
Mastercard:

Laut FAQ musst du die Karte aufladen, also auch wie bei boon. Musst dich aber in der App vorab anmelden da es eine Warteliste gibt.
 
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Mastercard:

Laut FAQ musst du die Karte aufladen, also auch wie bei boon. Musst dich aber in der App vorab anmelden da es eine Warteliste gibt.
Danke, hatte ich befürchtet. boon. prepaid war für mich gut, weil man es über Frankreich nutzen konnte, lange bevor Apple Pay in D offiziell verfügbar war. Generell bin ich kein freund von Prepaid-Karten.