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US-Wahlen – Donald Trump

Das Budget für das Bürgergeld liegt aktuell bei über 25 Milliarden Euro pro Jahr. Diese Summe ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen, während gleichzeitig hunderttausende offene Stellen im Niedriglohnbereich nicht besetzt werden. Es ist also legitim, über Fehlanreize und Strukturen zu reden, ohne pauschal jeden Bezieher unter Verdacht zu stellen.

Und zu den „winzigen Beträgen“: Die Summe der Einsparungen beim Bürgergeld ist zwar kein Gamechanger für den Bundeshaushalt, aber in einem Etat mit über 450 Milliarden Euro wird überall geschraubt. Steuerpolitik, Subventionen, Sozialtransfers, alles hängt zusammen.

Die Wahrheit liegt also irgendwo zwischen beiden Extremen: Ja, es gibt Menschen, die Hilfe brauchen und verdienen. Aber es gibt eben auch ein System, das immer teurer wird und nicht unbedingt besser funktioniert und zudem nachweislich auch ausgenutzt wird. Darüber darf man sachlich diskutieren, ohne sofort in alte Schuldmuster oder Klassenkampf-Rhetorik zu verfallen.
Schön ist aber jetzt, dass man hier im Thema immerhin mal versucht, vor der eigenen Tür zu kehren, statt pauschal alle anderen zu verteufeln.
 
Ne, es rettet das Land nicht, aber ist das gerecht die einfach so davon kommen zu lassen!!!
Von wie vielen reden wir hier, die davon kommen?

Natürlich gibt es hier schwarze Schafe. Die finden wir aber überall - schau dir riesige Konzerne an, die Kurzarbeit beantragen und später wieder Milliarden-Gewinne scheffeln, die Aktionäre gütig auszahlen, aber von staatlichen Hilfen eher wieder wenig zurück zahlen (man könnte ja Arbeitsplätze abbauen oder ähnliche Drohkulissen…).

Hier darf man nicht engstirnig auf ein paar Leute blicken, wenn an anderen Stellen viel mehr „gespart“ werden könnte.
 
Ist mir klar, nur an gewisse Stellen wo richtig Geld zu holen wäre gehen sie nicht dran.
Am Ende trifft es eh wieder die Kleinen...
 
In Zahlen ausgedrückt: Im Jahr 2024 waren das ca. 23.000 Personen. Wenn denen das Geld gekürzt wird, rettet das das Land - eher nicht.

Und worüber regt man sich dann auf? Dann tun die Änderungen auch nur diesen 23.000 weh. Also viel Lärm um nichts.

Wenn ich in meinem Job nicht mitmache, dann findet das mein Arbeitgeber auch nicht so toll. Ich hätte absolutes Verständnis dafür, wenn er mir daraufhin die Leistungen kürzt oder mich rausschmeißt.
 
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Genau, viel Lärm um nichts. Während man wirklich viel Lärm um andere Themen hätte machen müssen. Aber nun ist die Volksseele wieder beruhigt und Merz hat „Prioritäten gesetzt“. Söder kann weiter Burger fressen.

Und zum Job: die Bundesregierung hat sich gerade eine Gehaltserhöhung genehmigt. Bahnvorstände haben fette Boni kassiert, bei Null Leistung.
 
schau dir riesige Konzerne an, die Kurzarbeit beantragen und später wieder Milliarden-Gewinne scheffeln, die Aktionäre gütig auszahlen, aber von staatlichen Hilfen eher wieder wenig zurück zahlen (man könnte ja Arbeitsplätze abbauen oder ähnliche Drohkulissen…)

Nun ja, in meinem Unternehmen sollen in den nächsten Jahren nochmals ca. 13.000 Stellen in Deutschland gestrichen werden. In der gesamten deutschen Automobilbranche würde ich mal annehmen, dass es da schon um insgesamt eine Million Arbeitsplätze in den nächsten fünf Jahren geht.

Will man hier mit China mithalten, muss man entweder ordentlich staatlich subventionieren oder ggf. das EU-weite Verbrennerverbot für Neuzulassungen aufweichen. Vor allen Dingen ist das eigentlich relativ sinnlos, weil es ja kein weltweites Verbrennerverbot geben wird. In fast allen anderen Ländern und Regionen der Welt dürfen weiterhin Verbrenner neu zugelassen werden. Vielleicht sollte man die Welt mal in Klimazonen aufteilen, an die sich gefälligst auch das Klima halten muss. :innocent:
 
Wird man dann sehen, wieviel Geld es letztlich ist. Übrigens befürwortet mehr als die Hälfte der Bevölkerung entsprechende Anpassungen beim Bürgergeld bzw. der Grundsicherung.


Die meisten werden dadurch ja auch gar keine Nachteile haben. Nur eben die "Totalverweigerer" und diejenigen, die bisherige Lücken ausgenutzt haben.
 
Es geht doch in dem Fall nicht um eine Competition. Wo holt ihr das her?
Soll man nicht alle Missstände beseitigen, ohne zu sagen, dass eine ist aber mehr als das andere?
Junge Junge Junge.
 
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Dann bin ich gespannt, wann die Lücken für die geschlossen werden, die das Land durch Steuerhinterziehung und andere Tricks ausnutzen.

Deswegen schrieb ich ja, dass das Steuerrecht mal komplett nivelliert gehört. Auf der einen Seite ist es viel zu kompliziert für den normalen Bürger, auf der anderen Seite gibt es viel zu viele "Schlupflöcher".
 
Es geht doch in dem Fall nicht um eine Competition. Wo holt ihr das her?
Soll man nicht alle Missstände beseitigen, ohne zu sagen, dass eine ist aber mehr als das andere?
Junge Junge Junge.
Auffällig ist aber, dass die „Competition“ immer nur für eine Seite gut ausgeht. Erbschafts- oder Reichensteuer? Oh nein, das darf nicht sein! Schließlich hat ein Elon Musk Milliarden mal fleißiger gearbeitet als so eine faule Krankenschwester.
 
Schließlich hat ein Elon Musk Milliarden mal fleißiger gearbeitet als so eine faule Krankenschwester.

...oder zum Beispiel ein Florian Wirtz oder eine Taylor Swift. :innocent:

Das Problem ist, dass wir von den Großverdienern in der Regel die Namen kennen, von der Krankenschwester aber nur ihre Tätigkeit. Die bleibt namenlos, weil sich für sie eigentlich niemand interessiert. Das ist nun mal das Problem der Gesellschaftspyramide. Unten ist die breite Masse, deren Individuen mehr oder weniger beliebig austauschbar sind. War schon immer so. Wie viele unbekannte Arbeiter und Sklaven mussten für den Bau einer Pyramide für eine einzige Person ihr Leben lassen?

Wer interessiert sich schon für die Namen von Soldaten und Zivilisten, die in den zahllosen Kriegen gestorben sind? Da interessiert nur ihre Anzahl. Stattdessen kennt man nur die Namen der Anführer.
 
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gearbeitet? Er hat Geld von Papa bekommen, und das angelegt. mehr nicht.
das ist aber ziemlich stark reduziert und auch wenn Elon Musk sicherlich ein umstrittener Zeitgenosse ist, (den ich persönlich aus dem was ich weiß eher wohl nicht mag) eine faktisch auch falsche Aussage. Es gibt sehr viele Menschen. die kein Geld von Papa haben, die für Elon entgeltlich arbeiten und in seinen Firmen ihren Lebensunterhalt verdienen.
 
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