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Apple vs. Epic: Ein Unentschieden im ersten Match vor Gericht

Woher leitest du die vertragliche Pflicht Epics ab, dass sie die Fortnite-App anbieten müssen? Diese existiert nicht. Epic kann meiner Meinung nach nicht für eine Verletzung einer Vertragspflicht haftbar gemacht werden, die gar nicht existiert.

Vertragsrecht.

Vertragsverletzungen führen zu Schadenersatz für entgangene Umsätze bzw. Gewinnen. Bei uns geregelt z. B. im §252 BGB



Bringt nichts, wenn ich dir jetzt deutsche Urteile bringe. In Amerika ist das noch viel schlimmer.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Misto

ich empfehle dir dringend noch einmal die Vorlesungen zum Vertragsrecht durchzuarbeiten. deine Aussage wird nur dadurch dass du sie wiederholst nicht richtiger.

Apple verklagt Epic auf den Anteil an InApp Käufen, welcher nicht durch ihr Bezahlsystem gelaufen ist. Apple kann Epic nicht auf Anteile eines möglichen Umsatzes verklagen, welcher durch das löschen des Dev Acc. durch Apple nicht mehr generiert wird.

(Ausnahme wäre, wenn Apple und Epic eine konkrete Laufzeitvereinbarung hätten)
 
Vertragsverletzungen führen zu Schadenersatz für entgangene Umsätze bzw. Gewinnen. Bei uns geregelt z. B. im §252 BGB

Nochmal, wo willst du Epics vertragliche Pflicht erkennen, dass sie die Fortnite im AppStore anbieten müssen? Die existiert nicht, daher kann Epic logischerweise auch nicht für die Folgen haftbar gemacht werden. Der durch die Vertragsverletzung verursachte Schaden beschränkt sich auf die nicht bezahlten 30% für in-App Käufe.
 
Verstehe ich Apple nicht oder hat Apple das Prinzip Game Streaming nicht verstanden?

3.1.2(a): Games offered in a streaming game service subscription must be downloaded directly from the App Store, must be designed to avoid duplicate payment by a subscriber, and should not disadvantage non-subscriber customers.
 
Die Richterin scheint mir recht vernünftig geurteilt zu haben.