Festnetz-Telefon und Internet übergangsweise?

Wuchtbrumme

Golden Noble
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Hallo,
bei einem Umzug mit Vodafone ist mächtig was schiefgegangen. Kurzum, das beliebte Schwarze-Peter-Spiel wird von Vodafone gespielt: "Die Telekom ist schuld!" und mit der besteht keine Vertragsbeziehung.

Die BNetzA wurde eingeschaltet, aber ich befürchte, dass da auf die Schnelle (<3 Monate) nichts herauskommt.

Nun sehe ich folgende Optionen:
1. Internet und Telefon per Kabel. Wird betrieben von KDG - also Vodafone. Muss ja nach den Erfahrungen nicht sein.
2. Internet und Telefon per DSL von Telekom. Witz - wenn die wirklich Schuld haben, würden sie damit erreichen, was sie wollen.

Kennt jemand eine andere Alternative, idealerweise für eine begrenzte Übergangszeit (6 Monate)? (Bspw. dieses Telefonica UMTS-Zeugs - Telefonica selbst mag ich überhaupt nicht empfehlen, mehrfach gebranntes Kind). Idealerweise Prepaid?

Ich habe ja die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass die BNetzA etwas erreicht, aber eben nicht kurzfristig. Leider ist der momentan als Ausweichmöglichkeit benutzte Handyvertrag unter ganz anderen Umständen dimensioniert worden und der Empfang ist auch suboptimal.

Vielen Dank für Ideen!
 
Verstehe nicht was du da überlegst? Kabel von Vodafone ist doch perfekt. Habe bisher gute Erfahrungen dort. Etwas Geduld und die Probleme beseitigen lassen. Gib denen etwas Zeit und nett sein und nicht gleich Protest verlauten lassen.
 
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Verstehe nicht was du da überlegst? Kabel von Vodafone ist doch perfekt. Habe bisher gute Erfahrungen dort. Etwas Geduld und die Probleme beseitigen lassen. Gib denen etwas Zeit und nett sein und nicht gleich Protest verlauten lassen.
entschuldige, die hatten jetzt 4 Monate, es auf die Reihe zu bekommen; meinerseits ist genug Geduld da gewesen, aber die ist ausgereizt. Seit zwei Monaten (=60 Tage) gibt es kein Internet, kein Telefon mehr, dabei war ein Techniker da und hat was gemacht. Es muss irgendeine Kleinigkeit im Prozess sein, an dem es hängt, nix grundsätzliches. An der Vodafone-Hotline wird man frech angepflaumt ("Was wollen Sie denn? Sie bezahlen doch eh nichts!"). Hallo? Ich würde ja gerne bezahlen. Vor allem hätte ich gerne einen Grund, bezahlen zu müssen, weil sie ihre geschuldete Leistung erbringen... Der Laden ist sowas von gestorben.
 
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Wenn die Möglichkeit besteht das Internet über Kabel zu ziehen, wäre das definitiv meine Erst und nicht meine Übergangslösung.

Würde da also auch mit Vodafone verhandeln, auch wenn ich deren Geschäftsgebaren auch schon am eigenen Leib zu spüren bekommen habe. Für gutes Internet verkauft man aber ja seine Seele.

Der dritte Weg für den Zugang wurde von dir ja selbst benannt. Das ist aber abhängig von den Empfangsbedingungen vor Ort. Wir wissen nicht von welchen Anbietern LTE bei dir vor Ort verfügbar ist, was eine Empfehlung nicht leichter macht.

Wenn Scheiße passiert dann sind die Provider oft großzügig und lassen mal ne Übergangs-SIM rauströpfeln im Sinne der Kundenzufriedenheit. Das kostet sie so gut wie kein Geld und der Kunde ist zufrieden. Dafür muss man dem Sachbearbeiter aber natürlich auch sympathisch genug sein.
 
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Bei bestehenden Kabelanschluss würde ich zu kabelbw oder Unitymedia gehen. Angebot geht und die Preise sind auch ok.
Hab zwar mit denen auch schon meine kleinen Probleme gehabt, aber im grossen und ganzen bin ich eigentlich relativ zufrieden mit denen
 
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Das Problem mit Kabel ist, dass man in einer Mietwohnung oft schon mit Rahmenverträgen des Hauseigentümers auf einen Anbieter festgelegt ist - und der ist hier KDG.

Wenn Scheiße passiert dann sind die Provider oft großzügig und lassen mal ne Übergangs-SIM rauströpfeln im Sinne der Kundenzufriedenheit. Das kostet sie so gut wie kein Geld und der Kunde ist zufrieden. Dafür muss man dem Sachbearbeiter aber natürlich auch sympathisch genug sein.
Ich glaube, den Punkt haben wir überwunden :D
Wenn wir den Laden verlassen können, wäre das gut für alle.
 
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Das Problem mit Kabel ist, dass man in einer Mietwohnung oft schon mit Rahmenverträgen des Hauseigentümers auf einen Anbieter festgelegt ist - und der ist hier KDG.

Echt? Hab ich noch nie gehört, aber ok, bin zum Glück nicht allwissend.

Bei mir im Haus sind 30 Parteien und alle sind Kreuz und quer bei allen verschiedenen Anbietern.

Edit: vielleicht dann mal mit dem Vermieter reden ob man nen anderen Anbieter wählen kann?
 
Und da Kabel Deutschland = Vodafone und Du da nicht hin willst, bleiben ja nicht mehr viele Alternativen. Vielleicht einen LTE Router mit SIM Karte (vielleicht sogar PrePaid?) die Frage ist, wie ist bei Dir am Standort der Empfang.
Ansonsten zu 1&1 ? Dann bekommst du zwar auch Telekom oder Vodafone hast aber nicht direkt mit denen zu tun.

Wobei, meine persönliche Meinung und Erfahrung: Telekom ist trotz der Preise vom Service immer noch am sinnvollsten.
 
Wenn wir den Laden verlassen können, wäre das gut für alle.

Worüber reden wir denn da? Bist du noch vertraglich an Vodafone gebunden? Wenn ja, wie lange läuft dein Vertrag denn noch? Wenn das beispielsweise noch 18 Monate sind, dann würde ich durchaus versuchen das ganze Ding bei Vodafone auf 24 Monate und Kabel zu ziehen, sind es noch 3 Monate dann kann man versuchen das auszusitzen.

Was ist überhaupt das Problem? Kein freier DSL-Port und du hängst in der Warteschleife für die Zuweisung? Das wird wohl nicht besser wenn man den nächsten ISP ins Rennen wirft.
 
@schmidt0412 man kann nicht so einfach den Kabel Provider wechseln, die Provider haben sich mehr oder wenig Deutschland aufgeteilt. Hier kannst du dir das ansehen.

Ich als Münchner kann nie zu KabelBW/Unitymedia wechseln, das Bayern Kabeldeutschland bzw. nun Vodafone Cable "gehört".

edit:
Was geht man man zu kleinen Regionalen kann die auf das Netz von einen der großen sich aufbauen. Ähnlich wie man es kennt vom Mobilfunk.
 
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Was wollt ihr da aussitzen?

Es gibt von der BNA ziemlich genaue Vorgaben wie lange die Schaltung zu dauern hat.

Der TE ist längst befugt seinen Vertrag fristlos zu kündigen, da von der zeitnahen Erbringung der Vertraglich definierten Leistung nicht mehr ausgegangen werden kann.

@Lerendy

Gäbe es keinen freien Port mehr würde Vodafone dies bereits bei der Anfrage erfahren.
Die Telekom ist jedoch bei diesem Thema kein Wohlfahrtsverein. Würde er jetzt dorthin wechseln hätte er vermutlich in 3 Tagen wieder einen Zugang.
 
Wie wäre es mit LTE? Ist zwar auch von Telekom, aber es ist eine ganz andere Sparte, also quasi eine eigene Firma im Konzern. Müsste gehen entweder mit einem speziellen LTE-Router oder einem USB-Stick für eine LTE-SIM-Karte in einem vorhandenen Router.

MACaerer
 
Der TE ist längst befugt seinen Vertrag fristlos zu kündigen, da von der zeitnahen Erbringung der Vertraglich definierten Leistung nicht mehr ausgegangen werden kann.
hätte ich auch gedacht, aber §46 Abs. 8 TKG spricht dagegen (3 Monate nach Gesetz, es dürfen auch kürzere Kündigungsfristen vereinbart werden). "Fristlos" klappt dagegen nur, wenn Vodafone mitspielt.

Wir überlegen jetzt, auf das Kabel zu wechseln. Wobei mich das auch nicht glücklich macht. Erstens, weil es bei dem selben Laden ist, der sich jetzt die ganze Zeit überhaupt nicht gekümmert hat, zweitens, weil es ziemlich teuer ist, drittens, weil man als Bestandskunde nicht von den ominösen Werbeangeboten profitieren kann, viertens, weil ich irgendwie "von nicht endkundenfreundlichen AGB hinsichtlich Volumen" (!) bei einer Flatrate ausgehe, fünftens, weil ich befürchte, dass das nächste dann das Aufschwatzen eines Mietrouters sein könnte, obwohl gerade erst eine 7490 angeschafft worden war. Übrigens, weil an der alten Wohnstätte ständig die Verbindung zusammenbrach (hat Vodafone da auch nie gekümmert). Gnampf.
 
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Ich hatte bisher einen Kabel-Deutschland -Anschluß, bin umgezogen und musste mich mit DSL abfinden. Da ich mit Vodafone bisher nur gute Erfahrungen gemacht hatte, habe ich den Vertrag auch mit Vodafone gemacht, im vollem Bewußtsein, das die Hardware der letzten Meile unter Kontrolle der Telekom steht.
Zum Anschalttermin kam ein Telekomtechniker, befand alles für gut und erklärte, ich könnte, wenn ich zur Telekom wechsle, sofort den Anschluß nutzen, wenn ich bei Vodafone bleibe, wird das noch dauern. Und er hatte Recht, der Anschalttermin war vor 6 Wochen und bei mir funktioniert immer noch nichts. Vodafone zeigte sich natürlich kulant und schickte mir für die Übergangszeit einen mobilen LTE-Router.
Ich denke beim TE läuft das ähnlich. Die größte Bremse ist die ehemalige Beamtenklitsche Telekom. Der Laden gehört aufgelöst.
An Vodafone kann ich eigentlich nur die Migräne erzeugende Warteschleifenmusik bemängeln. Zum Glück kommt man da aber schnell raus.
 
@Wuchtbrumme

Du wartest seit 4 Monaten auf deinen Anschluss, trotz Zusage seitens Vodafone.

Ich würde daher ganz stupide eine weitere Frist von 14 Tagen gewähren und danach wie geschildert fristlos kündigen.

Weiter würde ich Vodafone mitteilen, dass du zusätzliche Aufwendungen für die Herstellung eines Internetanschlusses gerne berechnest, sofern innerhalb der gesetzten Frist keine Leistung erbracht wird.

Nach meiner Erfahrung hast du innerhalb von 7 Tagen deine Kündigungsbestätigung, auf die Schaltung kannst du nämlich auch noch 2 Jahre warten. :D
 
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nicht gut :(

(Zur Klarstellung: Der Umzug wurde vor fast 4 Monaten angemeldet, das Internet ist jetzt seit fast 60 Tagen weg.)
 
Also diese Umstände habe ich so noch nicht erlebt, bei keinem Anbieter. Ich nehme an, hier gibt es diverse Angelegenheiten, von denen uns nichts gesagt wurde. In solch einem Sachverhalt muss schon der gesamte Ablauf mit einbezogen werden. Ich nenne mal hier die wichtigsten Punkte.

1. Wechsel zu einem anderen Anbieter warum?

2. Kündigungsfrist bis wann?

3. Wurden Rechnungen immer bezahlt?

4. Welche Internetverbindung nutzt und bezahlst du jetzt? DSL , Kabel oder LTE?

5. Übernimmt Vodafone dich als Kunden kostenlos bis dein Altvertrag abgegolten ist? Und geht das vermutlich jetzt schon, aber du kannst dich nicht entscheiden?

Also in 60 Tagen kann ich dreimal den Anbieter wechseln, auch wenn ich einen 2-Jahresvertrag bei jedem abschließe. Davon abgesehen, dass man dann 3 Rechnungen zu bezahlen hätte, aber der Anschluss würde stehen. Kein Anbieter benötigt heute mehr als 14 Tage, egal ob DSL, Kabel oder Satellit.
 
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Soweit die Theorie.
Die Praxis sieht derweil häufig anders aus...